Beiträge von Ulixes

    Zitat


    Tierheim-Mitarbeiter, Ehrenamtliche im Tierschutz etc. das sind doch zum Großteil auch selber Hundehalter...warum ist für die ein Garten soooo... wichtig...die werden sich ja auch etwas dabei denken...ich wüßte nur zu gerne...WAS... :D


    Meine Theorie: Ein Häuschen mit Garten steht für mehr Beständigkeit. :roll:

    LG, Friederike

    Aber nein, keine Hetze.
    Ich habe nur u.a. aufgeschrieben wie der allgegenwärtige Tierschutz bei mir ankommt, bzw. wie fast unmöglich es ist, als Hundehalter und als Mensch auf dieser Erde ein gutes Gewissen zu haben, völlig unabhängig von der jeweiligen Ernährungsform.

    LG, Friederike

    Als Hundehalter bin ich ein armes Würstchen.
    Die Nachbarn gucken argwöhnisch.
    Bauern bewerfen mich mit Dreck.
    Radler, Jogger, Nordic-Walker zischen mir Unflätigkeiten hinterher.

    Das härteste sind die Mit-Hundehalter.
    Sie bezweifeln meine Kompetenz in der Haltung, Pflege, Fütterung und Auslastung.
    Dabei bin ich ausgelastet, friedlich, fröhlich und sogar noch nett anzusehen.

    Gehe ich halt ins Dogforum.
    Dort tobt ein Kampf zwischen Hunde-und Katzenhaltern, oder auch nicht.
    Als wäre das nicht schon stressig genug, weitet sich der Schlagabtausch noch auf alle anderen Lebewesen aus.
    Hund ist nicht über Katze, Mensch, Maus, Kaninchen, Wanze, Zecke, Karibu und Mehlwurm.

    Sogleich melden sich auch noch Vegetarier und im Anschluss die noch stärker erleuchteten und moralisch unantastbaren Veganer.
    Ich weiß, die besprechen Flöhe und Zecken und die zahllosen Threads über die Vernichtung von Fellschädlingen, betreffen nur die Fleischesser, samt ihren Vierbeinern.
    Kein Erhabener hat je nach einer Fliege geschlagen, mit seinem Auto, Fahrrad, Dogscooter und Walkingschuhen unzählige Kleinstlebewesen planiert.

    Mir bleibt eigentlich nur ein Ausweg - die Entleibung.
    So bin ich dann nicht länger Schädling, Tierschutzverachter , böser Hundehalter, Auftragsmorderteiler...

    Den Hund muss ich aber zurück lassen, sonst komme ich in die Zeitung und wieder ins Dogforum, wo man über meine Motive spekulieren wird und meine Tat sehr wohl akzeptiert, aber bitte mit ohne Hund.

    Als armes Würstchen habe ich mich bezeichnet.
    Ich nehme das zurück, denn das ist so Fleisch lastig und politisch unkorrekt.
    Denkt euch, Tofu-Spieß oder Veggie-Burger.

    LG, Friederike

    Sundri, vielen herzlichen Dank für dein großartiges Post.

    Ich habe schon mal was von dir zur Jagd und Jägern gelesen und finde deine Ansichten nachvollziehbar und gut beschrieben.
    Vieles macht auch nachdenklich.

    Ich selbst habe mich bis jetzt nur mehr mit der Wildschweinpopulation und dem Maisanbau beschäftigt.

    LG, Friederike

    Zitat


    Oh doch! Die Zahl der ausgesetzten Hunde ist seither massiv zurückgegangen! :gut:


    Ja, auf den ersten Blick mag ich dir zustimmen.
    Der Rückgang der ausgesetzten Hunde bedeutet für mich eine statistische Größe. Entscheidend wäre, ob dem jeweiligen Hund damit wirklich geholfen wäre hinsichtlich seiner Lebenssituation.

    LG, Friederike

    Der Welpe tut mir fast ein bißchen Leid.

    Du baust im Vorfeld eine Masse an Erwartungen auf, kaufst drei Wochen vorher ein wie ein Weltmeister, hegst Schuldgefühle der Züchterfamilie gegenüber und hast Angst den Hund nicht zu bekommen, der ja so perfekt ist und den du jetzt schon liebst.

    Da braucht der kleine Hund, wenn er erst mal bei dir ist, nur ein Minimum abweichen von dem was du erwartest und schon ist das Chaos perfekt.

    Weniger ist manchmal mehr,
    Friederike

    Ich kann dir eigentlich auch nur zum Tierarzt raten.
    Es gibt viele Symptome für eine Schilddrüsenunterfunktion.
    Die können auf deine Hündin zutreffen, müssen aber nicht.
    Bei Bruno waren es Darmstörungen, rasche Gewichtszunahme bei gleichbleibender Fütterung und Bewegung.
    Haut und Haare sind in Ordnung.

    LG, Friederike