Beiträge von Ulixes

    Früher, da mochte ich die tierischen Zeichentrickfilme von Walt Disney nicht.
    Alles kitschig, alles überzogen.
    Kein Hund grunzt so, hat einen solchen Gesichtsausdruck oder verhält sich auch nur annähernd wie in Disneyfilmen.
    Heile Welt Gesäusel.- Pfhhhh.

    Jetzt habe ich Bruno Leonberger.
    Ist er in jungen Jahren noch eilig, sich fast überschlagend, aus dem Korb gestürzt, wenn etwas Interessantes los war, bleibt er heute bedächtig liegen, grunzt und wirft erst mal einen Ohrlappen über den Rand des Weidenkorbes. Bei anhaltender Aufmerksamkeit dreht er sich, ächzend wie eine alte Eiche, auf den Rücken und klappt beide Ohren hoch.
    Nun kann er einigermaßen empfangen was so vor sich geht.
    Er erinnert mich an den Hund Lafayette aus Aristocats, der auch immer seine langen Ohren in Richtung Sender ausrichtete.
    Ich bin immer wieder entzückt.

    Heute könnte Bruno Lautgeber spielen für Disneyhunde. Es passt perfekt.
    Grunzen, verschiedene Lagen von Quietschtönen, Schnarchen,dezent und laut, aber nie aufdringlich oder gar Ruhe störend, Röhren...
    Ja, und er lacht und zieht skeptisch oder spöttisch seine Lefzen hoch, runzelt die Stirn und hat Falten auf der Schnauze.

    Ich liebe diesen Hund.
    Ich empfinde mit einer Innigkeit und Intensivität wie sie nur den Senioren unter den Hunden vorbehalten ist, weil nur sie über die Zeit des Miteinander mit uns regelrecht verschmelzen und ihr Repertoire an kleinen Gesten, Tönen und der Mimik einfach unvergleichlich ist.

    Er ist mir so nah und er wird mir das Herz zerreißen, wenn er geht.
    Ich lasse das zu.

    LG, Friederike

    Zitat

    Aber was kann man denn schon groß tun? Das einzige was mir einfallen würde ist erst einmal vegetarisch wenn nicht sogar vegan zu leben. Das tue ich bereits seit sieben Jahren und ich bin erst 18. Was gäbe es denn noch, um "klein" zu helfen?


    Zum Beispiel streunende Hunde im Tierheim abliefern, überforderten Hundehaltern mal einen Gassiweg abnehmen, bei Tierleid nicht wegsehen, sondern ansprechen, sei es direkt oder über Leserbriefe.
    Im Tierheim helfen, sauber machen und Gassigänger werden, mal einen Basar organisieren zugunsten der Tiere, eine Tiertafel ins Leben rufen oder eine solche unterstützen, spenden, keine Vermehrer und Hundehändler unterstützen....

    LG, Friederike

    Ich möchte lieber seltener solche Berichterstattungen lesen müssen, denn das Ausschlachten zum Unterhaltungszweck macht die Menschen noch unempfindlicher gegen das Leid der Tiere.

    Ich sehe das dann wie Doris.
    Lieber im Kleinen vor der eigenen Haustür helfen, als kurzzeitig Betroffenheit durch reißerische Berichterstattung äußern.

    LG, Friederike

    Ich denke, deine Angst ist unbegründet.
    Du dürftest dich ja nirgendwo bewegen, wenn das alles so gefährlich wäre mit der Übertragung von Tollwut.
    Da wo ich lebe, ist vor 17 Jahren der letzte Fall von Tollwut bei einem Menschen aufgetreten.
    Unsere Region gilt als Tollwut gefährdeter Bezirk.

    Tetanus wäre weitaus realistischer.

    LG, Friederike

    Fett wäre das geringste Problem bei den Kauteilen, über das ich mir Sorgen machen würde.
    Langfristig kann das darin konzentrierte Eiweiß für eine Schädigung der Nieren sorgen, wenn die getrockneten Leckerle häufig und regelmäßig gegeben werden.
    Ich bin sehr dafür damit sparsam umzugehen.

    LG, Friederike