Beiträge von Ulixes

    Unsere Hunde, auch Liebste oder Mäuse und vieles andere genannt, fressen für ihr Leben gern.
    Futterstreitigkeiten sind den Haltern oberstes Gebot.
    Freilich gilt das nicht für alle, aber viele, mit Ausnahme von Einigen und Manchen.

    Dabei wäre alles so einfach in unserer globalisierten und politisch korrekten Inselwelt.

    Alle Hundefutter sind sehr gut, bis auf manche, was aber keinen Einfluss auf die Mehrheit hat.
    In alle Fertigfuttersorten kommen nur allerbeste, dem Hunde oder der Maus höchst zuträgliche Zutaten hinein.
    In wenigen vielleicht nicht, aber das ist dann nur ein bedauerliches Versehen und kein entscheidendes Kriterium dieses Futter nicht zu füttern.
    Im Gegenteil, kann man sich doch solidarisch zeigen mit dem beklagenswerten Hersteller, der auf Druck der fressenden Masse nicht sofort vorzügliche Waren bereitstellen konnte.

    Ausnahmslos alle Futterhersteller sind ausschließlich an der gesunden Versorgung der Vierbeiner
    interessiert. Persönliche oder gar wirtschaftliche Erwägungen rangieren erst an dritter oder vierter Stelle,
    häufig fallen sie auch gar nicht maßgeblich ins Gewicht.
    Falls doch, ist dies auf die schwere Kindheit einzelner Hersteller und deren Mitarbeiter zurückzuführen.
    Ohne i-Phone und gehöriges Taschengeld, Bildungsreisen in die entlegensten Orte der Welt,
    ausreichend Playmobil und Lego sowie Cola und Labelware, fehlen eventuell entscheidende Marker für eine ausreichende Sozialisierung.
    Das ist bedauerlich, so bedauerlich, aber auch wieder nicht.
    Kann doch jeder Verbraucher darauf noch begünstigend einwirken mit seiner positiven Kaufentscheidung.
    Gutes tun ist so einfach und hilft vielen, Wenigen weniger.

    Streit über die ausnahmslos vortreffliche bis wenigstens befriedigende Qualität aller Hundefutter, ist nicht vonnöten.
    Investiert die gewonnene oder bereitwillig zur Verfügung gestellte Zeit in die Versorgung eurer Hunde
    jenseits der Futternapfes oder auch nicht, denn nicht immer ist alles für alle gut, aber oft und geradezu häufig sehr oft.

    Beste, wenn nicht allerfeinste Grüße von Friederike, die vielleicht weiß oder schwarz ist, aber aller Wahrscheinlichkeit nach einen Hund und einen Napf hat.

    Ich gebe mir viel Mühe mit der Ernährung meines Luxustierchens.
    Die Zeit, die dafür drauf geht und das Geld, das ist schon Luxus nach der landläufigen
    Definition des Begriffes.
    Das geht aber niemanden etwas an was ich mir an Außergewöhnlichem leiste.
    Ich habe kein SUV-Auto, das unendlich Benzin frisst, kein Segelboot, keine Weinsammlung,
    fliege selten, besitze keine Brilllis oder wertvollen Schmuck, und so fort.
    Ich "investiere" in einen Hund, nehme aber trotzdem teil am öffentlichen Leben, arbeite, zahle Steuern,
    spende ein Zehntel meines Einkommens (nicht nur dem Tierschutz ;))
    Mir geht es gehörig auf die Nerven mich als Hundebesitzer rechtfertigen zu sollen, weshalb der Hund nicht nur Aldiware frisst.

    Die Fülle an Information und Desinformation auf dem Ernährungssektor macht es nicht leichter einen guten Weg der Ernährung zu finden.
    Ich neige mittlerweile dazu, dass der größte Teil an Ergänzungsfutter für Mensch und Tier lediglich eine prima
    Geschäftsidee ist, Abfälle aller Art zu entsorgen.
    Was im Trockenfutter und in der Dose drin ist, ist ein Geheimnis, welches sehr behütet wird.
    Ich sehe die Fleischbrocken nicht, weiß nicht um welche Teile vom Tier es sich handelt.
    Hat mein Hund tatsächlich Fleisch bekommen oder nur Schleimhäute, Sehnen, Hufe, Krallen, Exkremente...?
    Ist wirklich alles darüber hinaus Luxus?
    Ich denke nicht.
    In diesem Sinne, guten Hunger wünscht
    Friederike

    Ich habe auch einen SDU Hund.
    Von selbst wäre ich nie auf diese Diagnose gekommen.
    Er bekommt seit mehr als 2 Jahren Forthyron 400.
    Allerdings merke ich keine wie auch immer geartete Veränderung beim Hund durch die Hormongabe.
    Die Dosis wird regelmäßig überprüft und ist seit einiger Zeit konstant.

    Was die "Mode" angeht angeht, da wird sich in den kommenden Jahren noch viel tun und die Hunde
    werden mehr und mehr die Krankheiten bekommen, von denen auch Menschen befallen sind.
    Ich erkläre es mir damit, dass der Organismus eines Säugetieres eher mit Mangel klar kommt als mit Überfluß und
    letzterer macht krank.
    Dauerangebot an Nahrung, Fett, Kohlehydraten, Eiweiß, Mineralstoffen, Zucker (okay ist ein Kohlehydrat und schon genannt ;))in großen Mengen und meist gleich bleibender Qualität, mit Sicherheit ein absolutes Überangebot an Jod...

    Gruß,
    Friederike

    Mareike,
    ich habe nicht von einem Bollerwagen gesprochen, habe ich leider nicht extra angegeben.-Sorry.
    Ich meinte die Anhänger, die auch fürs Fahrrad gehen und zum Schieben leicht umgebaut werden können.
    Damit ein 35 kg Hund darin liegen kann, muss das Teil sehr groß sein, wird dann sperrig in der Handhabung
    und ist aus meiner Sicht ungefedert unbrauchbar für einen Hund, dem schon die Gliedmaßen weh tun.
    War jedenfalls unsere Erfahrung mit Bruno Leonberger.
    Wenn du sehr groß bist und kräftig, sind die Verhältnisse wieder anders.
    Ich bin durchtrainiert, aber klein und wiege wenig mehr als der Hund.

    Gruß,
    Friederike

    Hallo Mareike,
    das kommt ganz auf das Teil an, das du dir anschaffst.
    Für eine Wanderung/Radtour muß nach meiner Einschätzung der Anhänger zwingend gut gefedert sein.
    Ansonsten ist es für den Hund eine Qual.
    Viele Modelle im unteren Preissegment sind alles andere als leichtgängig, allenfalls für ebenen Asphalt und kurze Zeit
    geeignet, z.B. für Stadtbesichtigungen etwa.
    Am Strand sehr schwer gängig und es erfordert Muskelkraft das Teil mit sich zu führen, inklusive Hundchen.
    Also eine Wanderung, wenn nicht mehrere Personen schieben/ziehen können, bereitet wohl eher wenig Vergnügen.

    Gruß,
    Friederike

    Die Zutatenliste liest sich dann wieder nach all den Lobpreißungen sehr ernüchternd. :)
    Ich würde es nicht füttern.
    Hunde sollten außerdem möglichst nie Soja bekommen. Es tut ihnen nicht gut.
    Ehrlich, ich halte gar nichts von diesen Erzeugnissen aus Abfall und Überproduktionen der Milch- und Sojaindustrie.
    Fachfrau bin ich nicht.

    Gruß,
    Friederike

    Ich will ja nicht zu zivilem Ungehorsam aufrufen, aber denkt ihr wirklich, dass Gesetze immer
    dem Willen des Volkes entsprechen?
    Sind tatsächlich ungehorsame Hundehalter für schärfere Gesetze verantwortlich und darf man nicht fragen, ob es dieser Gesetze überhaupt bedarf?
    Was die Gesetze gegen Hundehalter angeht, sollten wir auch in D sehr sensibel reagieren.
    Es trifft nämlich nicht immer die anderen und beim nächsten Regulierungshype sind wir dann dran.- Hoffentlich nicht.

    Gruß,
    Friederike

    Fahrradfahren, Joggen, lange Spaziergänge auf möglichst unterschiedlichem Gelände (flach, hügelig, Sand, Kiesel, Erde, weicher Waldboden...), Schwimmen, Laufen im Bachbett.
    Wichtig ist Regelmäßigkeit, da nichts schneller geht als Muskelabbau.-Leider.

    Ich bin sicher, wenn du erst mal angefangen hast dich auf die Bedürfnisse deiner Hündin einzustellen,
    fallen dir noch eine Menge Dinge ein, die Spaß machen und ohne abrupte Stopps auskommen.:)

    LG, Friederike

    Habe länger nicht mehr reingeschaut.
    Danke für die Tipps und Anregungen.
    Der Ortasee klingt wirklich sehr gut und feine Häuser gibt es auch.
    Danke Chrissi. ;)

    Übers Wochenende hat sich hinsichtlich der Urlaubsplanung ein Fortschritt ergeben.
    In den Pfingstferien wollen wir nach Tschechien in die Nähe von Karlsbad, also nicht so weit
    für uns zu fahren, landschaftlich reizvoll und viel zu sehen. Die alten Bäderstädte kenne ich noch
    nicht und freue mich drauf.
    Für Bruno wird es Ruhe im Garten geben, Baden in nahen Seen und schöne Waldspaziergänge.

    Für den Sommer, anfangs September, suchen wir dann mal am Ortasee.

    Gruß,
    Friederike