Beiträge von Ulixes

    Erziehung ist ja jede bewusste und auch unbewusste Einwirkung -in diesem Fall auf den Hund - und beginnt mit dem Einzug.
    Anfangs würde ich wenig Zeit auf "Sitz, Platz, Bleib" verwenden.
    Der Welpe versteht es noch nicht und kann es auch nicht sinnvoll ausführen.
    Fressen gab es von Anfang an mit einem Signal und erst dann durfte losgelegt werden.
    Anfassen üben, bürsten, putzen.
    Wenn er irgendwo ganz sicher nie hin soll dies von Anfang an konsequent durchsetzen, z.B. Bett, Couch...
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Hunde alle nach einiger Zeit ohne irgendeinen Aufwand ihre Liegeplätze und Körbe annahmen.
    Zu deiner Frage bei Tisch:
    Der Welpe durfte dabei sei, ob er lag oder saß, egal.
    Betteln wurde ignoriert und es gab natürlich nichts und nach einiger Zeit ging der Hund bei den Mahlzeiten stets in seinen Korb.

    LG, Friederike

    Zwei Jahre Tierheim ist eine lange Zeit.
    Hast du mal gefragt, ob sie in dieser Zeit bereits vermittelt war und wieder zurück gegeben wurde?
    Mit entsprechender Erfahrung, Hundewissen, Training, etc. kann man viele unerwünschte Verhaltensweisen korrigieren.
    So aus dem Bauch raus, falls ihr Ersthundehalter seid, würde ich die Finger davon lassen.

    LG, Friederike

    Wenn die Kurse vernünftig gemacht gemacht sind, finde ich das gar nicht schlecht für Hundeanfänger.
    Es gibt doch vieles was Anfänger nicht wissen und nicht einmal auf die Idee kommen dass ein (beliebiges) Verhalten ein Problem sein könnte.

    Das Problem sehe ich in "vernünftig" und halte es für recht schwierig sinnvolle Kriterien zu finden, die für die meisten Hundehalter wichtig sind.

    LG, Friederike

    Eine zweite TA-Meinung ist nie schlecht bei großer Unsicherheit.

    Zum Thema Cortison:
    Ich habe das Zeug immer verteufelt und hatte große Angst davor.
    Mein verstorbener Hund Ulixes musste es nehmen und ich war unsicher, unglücklich und uninformiert.
    Mittlerweile sehe ich Cortison als durchaus hilfreich, wenn viele andere Therapien versagen und zur Wiederherstellung oder Beibehaltung der Lebensqualität.
    Auf eine Dosis eingestellt mag es deinem Hund erheblich besser gehen als wenn er immer wieder stoßweise Cortison bekommt, dass dann eventuell auch noch ausgeschlichen werden muss.
    Einstellen-regelmäßig überprüfen lassen würde mich nimmer schrecken.

    LG, Friederike