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Hallo User
- das macht gar nichts. Es ist nämlich kein Gesetz, dass bei Punkt 1000 Seiten ein neuer Thread aufgemacht werden muss.
Wir machen das frei Schnauze und wenn wer grad Bock drauf hat. Ich jetzt z. B. nicht. 
Wie hält man sich eigentlich im worst case nen HSH vom Hals?
Einen "sauberen" braucht man sich eh nicht vom Hals halten - die agieren rein defensiv, auch wenn das mal mit viel Getöse einhergehen kann. Die "sauberen" spektakeln auf ca. 2 Meter Abstand und da hilft deeskalierende Kommunikation. Nicht anstarren, nur aus dem Augenwinkel und mit "weichem" = nicht fokussierendem Blick, die Körperspannung sausen lassen und versuchen, in kleinen Schritten zurückzuweichen, ein wenig seitwärts drehen funktioniert auch sehr gut. Die lesen das sehr gut und reagieren auch darauf.
das finde ich zum Beispiel toll .... ich bin da ja eher weniger vernetzt, aber es gibt da richtige Katzenparadiese (für meine Laienmeinung)
habt ihr da Beispiele für? Find ich super spannend! (auch wenn das hier wahrscheinlich nicht umgesetzt wird
)
Ich muss echt sagen, dass ich das dadurch, dass ich mit Freigangkatzen aufgewachsen bin, immer als unvermeidbares Übel gesehen habe... hm. Jetzt hab ich irgendwie was zum Nachdenken. Da knirscht gerade was in meinen Getriebe, das kann ich noch nicht so gut miteinander vereinbaren, dass ich da ne klare innere Position zu habe.
Grad heute war im LBV-Heft ein interessanter Artikel zum Thema Vögel und Katzen. Durchaus wohlwollend den Katzen gegenüber.
Mal grob zusammengefasst:
- tötet jede Freigängerkatze durchschnittlich 12 Vögel im Jahr (klingt erst mal gar nicht so viel, nicht?)
- bei reell angenommenen 11.000.000 Freigängern mit Haltern in D sind das 132.000.000 tote Vögel im Jahr - schon sehr arg, oder?
- dazu kommen noch unbekannt viele Streunerkatzen
- über 80% der erbeuteten Vögel sind tatsächlich Jungvögel
- deshalb machen besondere Vorsichtsmaßnahmen in der berühmten BuS richtig, richtig Sinn
- Erfolge gabs mit der Kombination von einer sehr fleischlastigen Mahlzeit (das reduziert in Tests die Prädation um 30 %) vor dem Rauslassen plus ergiebiges Spielen im Vorfeld, weil tatsächlich der Hauptaspekt beim Jagen durch eigentlich gut gefütterte Katzen der
unausgelastete Jagdtrieb ist
- derzeit sind Halsbänder in Erprobung, die über einen Sender Jagdverhalten identifizieren und nur dann einen Signalton von sich geben
- aber auch quietschbunte Halskrausen/-bänder ohne sonstige Funktion machen es einem auf Tarnung bedachtem Lauerjäger schwerer, die Beute zu überraschen
- gegen Nesträuber helfen langfristig Dornensträucher
- auch, wenn Katzen nur in speziellen Regionen dazu beitragen, dass seltene Vogelarten aussterben, ist allein die Menge an erbeuteten Vögeln (und viele davon einfach nur tot-gejagtspielt) in Zeiten von Massenartensterben und stummem Frühling ein Unding