Ich muss grad an die "Schlupfe" damals denken, als die Rinder noch auf die HSH losgegangen sind und wir überall auf den Flächen seitlich Areale mit Schlupfen für die Hunde abgetrennt hatten, so dass sie sich b. Bd. dort in Deckung begeben konnten. Die waren keinen halben Tag auf einer neuen Schlupf-Fläche, da konnte ich sie rufen und sie sind auf dem schnellstmöglichen Weg zu mir gekommen, auch, wenn das hiess, dass sie erstmal um die halbe Fläche von mir wegmussten, um dort durch einen Schlupf zu laufen. Das fand ich beeindruckend.
Und auch sonst, sie zeigen mir, wenn ein Tier krank ist. Sie sind dann richtigehend besorgt und mindestens ein Hund bleibt bei diesem Tier.
Neulich ist McGee von ganz hinten von der Waldrandweide vorgekommen, um mir "Bescheid" zu geben, dass die Rinder einen Zwischenzaun niedergerissen haben. Die anderen sind bei ihren Rindern geblieben - obwohl sie extremen Menschenbezug haben und auch hätten vorkommen können.
Es passiert uns immer wieder, dass wir denken "höh, was macht er/sie denn jetzt?", nur um festzustellen, dass dieser Hundetyp ungeheuer lösungsorientiert vorgeht und wir nur nicht sofort kapiert haben, was da abgeht.
Auch, wie sich Taktiken selbstständig erarbeiten - z. B. wenn oberhalb und unterhalb von den Flächen gleichzeitig was los ist, wie sie dann die Arbeit aufteilen, völlig selbstständig. Die blitzschnelle Kommunikation untereinander.
Die haben genau die Intelligenz-Variante, die sie für ihre Tätigkeit brauchen, also rasch Situationen zu begreifen und daraus eine passende Handlung abzuleiten.
Aus 200 Stofftieren allerdings würden sie nur einen Riesen-Berg Füllung hervorzauben. Aber schnell wären sie dabei....
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Deshalb finde ich es schwierig, sehr verschiedene Hundetypen unmittelbar miteinander zu vergleichen.