Beiträge von McChris

    - Speichert ihr Regenwasser, wenn ja wieviel Liter und wie?

    - Was hat das gekostet und wie habt ihr "das" installiert / installieren lassen?

    - Was macht ihr mit dem Regenwasser?

    - Reicht euer Speicher für eure Zwecke?

    Wir nutzen IBC-Container, Weidefässer und Regentonnen. Damit kommen wir auf ca. 4000 Liter Speichermöglichkeit.

    IBC-Container gibts häufig in den Kleinanzeigen - man muss nur schauen, was da vorher drin war, oder drauf achten, dass sie schon gereinigt sind.

    Ich habe mal einen geschenkt bekommen, da war vorher eine zwar absolut ungiftige, aber leider sehr klebrige Substanz drin, den Container dann sauber zu bekommen, hat Körperkraft und Nerven gekostet. (zum Ausschrubben muss man den Schrubber vom Stiel schrauben und erst im Container wieder anschrauben....)

    Zum Umpumpen nutze ich ein vorhandenes Hauswasserwerk - die normalen kleinen Pumpen schaffen sonst die Strecke und den Höhenunterschied nicht.

    Das Wasser wird für den Gemüseanbau genutzt und mal zur Vorreinigung von Futterschüsseln und Co. Da hier z. T. nach Permakultur-Prinzipien und mit Mulch gearbeitet wird, reicht das auch in Dürrejahren wie diesem.

    Wir stellen uns mal vor, jemand hat vor ca. 3 Wochen einen Hokkaidokürbis bekommen.

    Und dann tun wir mal so als wäre dieser Kürbis aus eigener Ernte, also unbehandelt und 100% biologischer Anbau.

    Wenn nun dieser Kürbis von einem ganz leichten, etwas flauschigen Pelz überzogen wäre und abfärben würde wenn man ihn anfasst. Wäre der theoretisch noch essbar oder würde das praktisch in einer Art LEbensmittelvergiftung enden.

    Und wie wäre, gemäß der Annahme Kürbisse sind Lagergemüse, die bessere Lagerung gewesen?

    Ich kann mir grad nicht vorstellen, wie der Kürbis aussieht, deshalb mehrere Optionen:

    Wenn der von aussen schimmelt, ist er zu warm und vor allem zu feucht gelagert worden.

    Da würde ich es vom Aufschneiden abhängig machen und was ich dann im Inneren vorfinde, ob ich ihn noch essen mag.

    Wenn das Mehltau-Befall ist, wäre das ein weißlicher Belag, der sich abwischen lässt. Leicht Mehltau befallene Kürbisse sind zum Verzehr noch ok, nur nicht mehr lagerfähig.

    Wenn der Stiel kaputt ist und es ins Innere des Kürbis hineinschimmelt, das ist dann meist so ein grau-grünes Bild, würde ich ihn entsorgen.

    Lagern am besten kühl (aber nicht Kühlschrank), nicht zu hell und vor allem trocken.

    Vom dagegen Sein ist noch kein Weidetier geschützt worden. :ka:

    Ich bin da auch gar nicht der richtige Adressat für den Frust. Zur Erinnerung: ich bin selbst betroffen. Nur möglicherweise ein wenig anpasssungswilliger.

    Ich würde z. B. in dieser Zeit Ende August/Anfang September, wo erfahrungsgemäß die Nutztier-Risse wieder zunehmen, meine Tiere im Fall, dass sie Wolfspräsenz anzeigen, vom Waldrand weg nach vorn holen, wenns hier bereits residente Wölfe gäbe. Als Beispiel. Die Gegebenheiten sind ja nun mal sehr unterschiedlich, weshalb es auch leider kein Patentrezept gibt. Da wird einem auch niemand bei helfen - da muss man selbst ran.

    Der einzige Moment, in dem ich Aufstallen als Herdenschutz betrachte, ist der NACH einem Riss, um die verbliebenen Tiere schnellstmöglich aus der Gefahrenzone zu holen.

    Dauerhafte Aufstallung ist auch für mich absolut indiskutabel.

    In Schermbeck z. B. war es jetzt auch lange Zeit deutlich ruhiger und auch da haben zum jetzigen Zeitpunkt die Risse wieder angefangen. Das sind auch an Ponys sehr geübte Wölfe, dennoch war den Sommer über nahezu Ruhe, was Risse anging. Bei diesen August/September-Rissen wird man anfangs jeweils hauptsächlich die Elterntiere des Rudels als Verursacher feststellen und im Verlauf des Herbstes kommen dann i. d. R. noch unbekannte Wölfe hinzu, die Jungtiere. Das ist als "Wolfsjahr-Ablauf" bekannt und als Weidetierhalter sollte man versuchen, für die besonders gefährlichen Zeiten für sich und seine Tiere Lösungen zu finden.

    Das ist jetzt leider wieder die Zeit, in der Nutztierrisse zunehmen werden. Die Jungwölfe werden immer größer und brauchen entsprechend mehr, sie werden "eingejagt" von den Elterntieren und da bieten sich eingezäunte Tiere, die nicht weit weglaufen können, leider an.

    Herdenschutz bedeutet immer auch den Versuch, die Wölfe zu "verstehen", sprich, nachzuvollziehen, warum sie was machen. Erst mit dem Wissen über Wölfe und ihr Verhalten kann man den Herdenschutz dynamisch anpassen. Und mit dynamisch meine ich jetzt nicht, immer höhere Zäune zu bauen.

    Aber man muss wissen, wann die besonders gefährlichen Zeiten sind und dann den Möglichkeiten entsprechend reagieren.

    Weiß wer aus der Region, ob die beiden verbliebenen Ponys dort weggeholt worden sind?