Beiträge von McChris

    was gibt es alles als Wintergemüse?

    Hier sinds Asia-Salate, Chinakohl, Abessiner-Kohl, Rosenkohl, Porree und Möhren, die ich meist einfach im Hochbeet lasse, gut abgedeckt mit Heu oder Stroh. Und Rote Bete - die landet aber im Winter meist in den Rindern als Saftfutter.

    Filz - ich kann im Winter nix im Gewächshaus anbauen, das hauen sich alles die Mäuse weg. Das ist echt fies. Das meiste lass ich im Hochbeet und schau (Mittelgebirge) bei starkem Frost oder Schnee halt zu, dass ich es etwas abdecke. Asia-Salate als Pflücksalat gehen auch im Haus, nur nicht grad im wärmsten Zimmer.

    Schon mal ein paar Tops und Flops aus dem diesjährigen Gartenjahr:

    Trockenbohnen - hervorragende Ernte, kaum Probleme, einmal Bohnenblattläuse, die sich aber von einem Jauche-Guss haben verscheuchen lassen

    Knollensellerie - völliger Flop dieses Jahr, irgendein Pilz/Bakterium hat für Knollenfäule gesorgt, alles hin. Selbst die noch intakt aussehenden, die ich not-geerntet habe, sind binnen weniger Tage verfault

    Stangensellerie - ok, war aber schon besser die Ernte

    Tomaten, Paprika - super, alle Sorten sind pumperlgesund und tragen hervorragend, egal ob im Gewächshaus oder an der Hauswand

    Kartoffeln - trockenheitsbedingt eher kleine Knollen, wieder viel Schorf, was die Lagerfähigkeit leider drastisch reduziert, im Vergleich mit sonstigen Jahren waren die bisherigen Probeernten enttäuschend

    Mangold - damit könnte ich den ganzen Landkreis versorgen, einmal gabs eine Phase, da hatten grössere Blätter helle dünne Stellen, die habe ich entfernt, ist nicht wieder gekommen, keine Ahnung was das war

    Chili - statt Lila Luzi hatte ich Bolivian Rainbow angebaut - schaut genauso aus, sollte eher milder sein, ist nur mickerig gewachsen und alter Falter, ich hab mir beim Kosten die Schnute verbrannt. Während Lila Luzi fruchtig-angenehm-scharf ist, war das aua-scharf, ich hab ne halbe Stunde gebraucht, bis mir die Nase nicht mehr lief

    Kürbisse - statt der sonst an die 100 nur 30, probiert habe ich noch nicht, in den Verkauf geht wegen der Trockenheit nichts, ich will ja nicht, dass sich wer versehentlich umbringt

    Zucchini - eine Pflanze ist immer noch zuviel davon

    Weißkohl - konnte ich nur kleine Köpfe noternten, aber das Weisskraut schmeckt hervorragend und wird es nicht bis zum Sauerkraut schaffen

    Rosenkohl - wächst noch vor sich hin, sieht aber schon gut aus, ein harter Kampf gegen die Kohlweisslings-Eier, ich glaub, ich versuchs doch mal mit Schutznetzen im nächsten Jahr

    Salate - da kein dolles Schneckenjahr wars bestens, trotzdem stelle ich auf Dauer auf Pflücksalate in Balkonkästen um, jeden Tag einen ganzen Kopf Salat, welcher auch immer, ist doch weng viel für 2 Leuts, da sind Pflücksalate besser dosierbar.

    Möhren - brauchen noch, die noch kleineren, die beim Verziehen anfallen, sind jedenfalls lecker

    Rote Bete - Selbstläufer, wie immer

    Melonen - nur die Pflanze im Gewächshaus lebt überhaupt noch und hat immerhin drei Früchte produziert, mal schauen

    Porree - der Sommerporree ist nur mickrig gewachsen bisher, der Winterporree holt schon auf

    Zwiebeln - 2 10 kg Raschelsäcke voll, die bewährten Stuttgarter Riesen sind dies Jahr auch etwas kleiner als üblich ausgefallen

    Knoblauch - ebenfalls eher klein geblieben, aber passt schon

    Gurken - die Freiland-Salatgurken waren ja Total-Ausfall, da stimmte vermutlich was mit dem gekauften Saatgut nicht - die Snack-Gurken sind lecker, tragen auch gut, aber man kommt halt nicht auf die Mengen

    Irgendwas hab ich bestimmt vergessen.

    Dank der Brennnessel-Giersch-Jauche gabs seit Langem das erste Mal keine Probleme an Einzelpflanzen mit Blütenendfäule, das hat mich sehr gefreut. Das war ein Tipp von Self-Bio, einem YT-Kanal, den ich gern mal schau.

    Das Wintergemüse steht schon in den Startlöchern, das wollte bei den heissen Temperaturen draussen gar nicht keimen, deshalb sind die Anzuchtplatten zum Keimen ins Haus gewandert, da gings.

    So heiss es z. T. auch war - es war häufig auch bedeckt, da kommt ein Solar-Dörr-Schrank dann doch an Grenzen.

    2 Rutschen Dörrtomaten sind mir angeschimmelt.

    Die 3. ist was geworden, die 4. liegt grad drin.

    In der Schweiz gelten andere Regeln in Bezug auf Wolfsabschüsse - nach den Rissen wurde nun eine Abschussgenehmigung für einen Wolf erteilt:

    https://www.gr.ch/DE/Medien/Mitt…2022083002.aspx

    Wobei man sich im Klaren darüber sein muss, dass auch bei künftig zuwandernden Wölfen 4 HSH für über 1000 Schafe aufs Knappste bemessen sind - der Abschuss verschafft also vllt. ein wenig Luft, ändert aber am Grundthema nichts.

    Meine persönliche Meinung dazu ist: Abschuss, um die Zeit zu schaffen, den Herdenschutz zu verbessern (HSH wachsen nun mal nicht fertig auf dem Baum oder liegen im Regal), wäre für mich unter bestimmten Bedingungen (nämlich der, dass sich offensichtlich um Herdenschutz bemüht wird, aber z. B. einfach noch Erfahrungen fehlen) vertretbar. Abschuss STATT Herdenschutz, ein ganz klares Nein.

    Das hier klingt ganz gut - allerdings würde das Zuständige voraussetzen, die wirklich auf Zack sind, klare und schnelle Entscheidungen für Maßnahmen treffen können und ein hohes Maß an personellen Ressourcen. Was ich nicht für unzumutbar halte - uns Tierhaltern wird damit schliesslich auch eine Unmenge aufgelastet:

    https://www.gruppe-wolf.ch/Pressemitteilu…-reduzieren.htm

    Sie Grunzen schon immer mega laut, wenn sie mein auto hören, weil meine Kinder sie so gerne kratzen und streicheln.

    Ja, das mögen sie und Schweine sind auch sehr kommunikativ.

    Ich werde das mal ansprechen denke ich.

    Einen Versuch ist es wert. Wenn eine Auslaufvergrößerung nicht möglich ist, machen zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten Sinn.

    Da kann man sich auch im Pferde-Bereich umschauen, da taugt vieles auch für Schweine.

    Z. B.:

    https://www.kraemer.de/Stalleinrichtu…all-fuer-Pferde

    https://www.kraemer.de/Stalleinrichtu…Play-Ball-Bruno

    https://www.kraemer.de/Stalleinrichtu…g/Heuball-Apfel

    https://www.kraemer.de/Stalleinrichtu…tte-fuer-Pferde

    https://www.kerbl.com/de/product/kra…ne/165744/15167

    Nur eventuelle Haltetaue/Befestigungen müssen schweinesicher sein. Die haben unglaublich Kraft in der Nackenmuskulatur.

    Wie findet ihr das?

    Für eine Hobby-Haltung ziemlich mau.

    Im Stroh wühlen ersetzt nicht das Wühlen in der Erde. Und Wühlen ist ein elementares Bedürfnis beim Schwein.

    Haben die Schweine Beschäftigungsmöglichkeiten?

    Das wären so Dinge wie Ferkelbälle, dicke Taue, immer mal wieder frischer Kompost in eine Ecke geschüttet, Bürsten zum Schubbern und all sowas.

    Schweine clickern unglaublich gern.

    Die schattige Lage ist nicht zwangsläufig ein Problem, am wohlsten fühlen sich Schweine in "waldähnlicher" Haltung, aber grundsätzlich sollte immer die Wahlmöglichkeit bestehen. Auch Schweine produzieren Vitamin D über den Weg "Sonne auf der Haut".

    Wenigstens stundenweise zusätzlicher Auslauf mit Wühlmöglichkeit und Suhle wäre da schon wünschenswert.

    Schweine sind hochintelligent, in so einer reizarmen Haltung verkümmern sie mental.

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    Meine Schweine hatten früher als Dauer-Auslauf auch lediglich eine 50 x 20 Meter-Fläche zur Verfügung, sind aber immer stundenweise in den Pferdeauslauf gekommen und im Sommer auch auf die Weideflächen. Allerdings sind die Haltungsauflagen in Sachen Seuchenhygiene recht anspruchsvoll, was die Einzäunung angeht, da muss man tunlichst drauf achten, nicht nur in ASP-Zeiten.

    Wenn man sie lässt, sind Schweine sehr bewegungsfreudige Tiere.