Beiträge von McChris

    Was für Geräte mit handbetrieb würden sich denn da lohnen?

    Was hast Du denn vielleicht eh da? Es muss ja nicht alles zwangsläufig zum Kurbeln/solarladefähig sein - batteriebetrieben geht ja auch.

    Taschenlampe/Kopflampe - irgend sowas?

    Ich hab z. B. einen uralten Radio-Wecker, der bei Stromausfall automatisch in den Batteriebetrieb umschaltet - manchmal hat man diese Dinge bereits zuhause.

    noch weiter oder zusätzlich

    Das Thema ist ja sehr komplex und auch sehr abhängig davon, wie man wohnt und was für Möglichkeiten man im Umfeld hat.

    Wir haben uns darauf eingerichtet, notfalls diesen Winter rein mit Holz heizen, kochen und backen zu können.

    Entsprechend gibts hier mehr bereits ofenfertiges Holz - in früheren Jahren hätten wir b. Bd. im Winter noch gesägt und gehackt, da hab ich aber keinen Bock drauf, wenn dann sehr wahrscheinlich eh alles schwieriger ist.


    Dazu bin ich einfach "zum Beruhigen" nochmal alles durchgegangen, was wir zur Verfügung haben - hab z. B. die Batterien gecheckt, ob nichts ausgelaufen ist, die Streichhölzer, ob sie noch zünden und sowas. Wir sind gut gerüstet und können auch meine Eltern hier unterbringen, die daheim nur wenig Möglichkeiten haben, alternativ zu heizen oder zu kochen. Ich mag zwei über 80-Jährige nicht in einem Szenario sehen, in dem sie draussen auf einem Holz-Eintopfofen was kochen oder drinnen bei Kurbellampen-Licht oder Kerzenschein mit dicker Winterkleidung sitzen und sich die Hände an einem Teelichtofen oder so wärmen.

    Genug Duck-Tape, um die Amazonier zu knebeln, habe ich ebenfalls, denn in solchen Zeiten würden mir die Nerven für das Geschrei einfach fehlen. :pfeif:

    Das klappt bei mir nur bedingt. Wird immer sehr feucht in der Dose.

    Danke, das wollte ich auch grad schreiben. Ist bei mir auch so und dann gammeln die da durch 😒

    Es macht einen grossen Unterschied, ob man gewaschene oder ungewaschene Möhren kauft. Die normalen Supermarkt-Möhren in Verpackungen sind eigentlich immer gewaschen. Die sind dann nicht mehr lagerfähig.

    Hier wird die eigene Ernte in leicht feuchtem Sand eingelagert.

    Momentan dürfte ein Mix aus Vorjahres-Möhren und frischen Sommermöhren im Umlauf sein. Die gut lagerfähigen Wintermöhren werden erst im Oktober geerntet.

    Ich wohne jetzt seit 15 Jahren in dieser Tourismus-Region und wir hatten noch nie so nette Gäste nebenan in den Ferienwohnungen wie diese Holländer jetzt.

    Die warten jeden Abend auf uns, wenn ich die Rinder von der Weide hole und sagen zu jedem Tier, das auf sie zuläuft was Nettes. Die wussten am 2. Abend wer wer ist. Meine Nachbarn wissen das bis heute nicht.

    Das geht dann so:

    "Hallo, liebe Brauni, hattest Du einen schönen Tag auf der Weide?"

    "Hallo, werter McGyver, ich hoffe, es gab keine besonderen Vorkommnisse und ihr Beschützer hattet einen ruhigen Tag!"

    "Hallo, McYassi - Tschüss, McYassi, ich sehe, Du willst rasch zu Deinem Napf, lass es Dir schmecken."

    "Hallo großer Boss, hat Dir das Gras geschmeckt?"

    Das ist unglaublich schön. Ich hab in all den Jahren hier noch nie sowas Nettes erlebt.

    Aber das was du da beschreibst trifft auf nahezu jeden Fernfahrer zu der tagtäglich Waren durch Deutschland befördert, damit wir alle es möglichst bequem haben. Davon kann sich keiner von uns frei sprechen. Es sei denn man lebt tatsächlich als Selbstversorger wasweißichwo.

    Hast Du den Beitrag von "Faire Mobilität" gelesen, den ich verlinkt habe - da gehts auch um Fernfahrer. Soll heissen: ja, ich weiss.

    Nochmal anders formuliert: ich weise bevorzugt auf das Elend der Amazon-Fahrer hin, weil ich nun mal neben einer Amazon-Fahrer-Sammelunterkunft lebe und nicht neben z. B. einem Autohof. Das, was ich da mitbekomme, kann man sich durchlesen und was draus machen oder auch nicht.

    Solche Aber-Beiträge haben den unbewussten Effekt auf Viele, sich zu sagen, dass man als Einzelner ja doch nix unternehmen kann, weil die Probleme im Ganzen einfach zu viele und zu gross sind.

    Ich sage nur: doch, kann man. Man kann einfach irgendwo anfangen. Vielleicht bei einem Thema, das man in einem Hundeforum mitbekommen hat. Oder bei einem, das einem anderswo über den Weg läuft.

    Und wenn man einmal angefangen hat, sich verantwortlich zu fühlen, zieht das auch weitere Kreise bei einem selbst.