Beiträge von McChris

    Die aus der Gemüseabteilung sind so dermaßen gepäppelt und auch gar nicht zum längerfristigen Überleben gemacht.

    Sobald man da die Kleinklima-Tüte drumrum abmacht, ist das Sterben quasi eingeläutet. Die wollen ja was verdienen.....

    Ich weiß ehrlich nicht wie diese Situation zB ohne Handy genauso glimpflich ausgegangen wäre.

    Es sagt ja niemand, dass das dann identisch abgelaufen wäre. Oder dass das "ohne Handy" der Idealzustand wäre.

    Natürlich ist es besser, wenn man die ganze Zeit, während man auf Hilfe wartet, bei einem Verunfallten bleiben kann, derweil Erste Hilfe leistet oder ihm einfach gut zuspricht oder die Jacke zum Wärmen drüber legt. All sowas.

    Aber man kann sich auch mit Handy nicht drauf verlassen, dass das immer so abläuft und sollte deshalb Plan B im Hinterkopf haben. Sich allein auf die Technik zu verlassen, KANN - nicht muss - auch ganz eigene Tücken haben.

    Da stimmt alles, aber mir tut es dennoch weh, um diejenigen, die vermutlich noch leben würden, wenn das Unglück im Handyzeitalter passiert wäre.

    Da bin ich absolut bei Dir und das ist für mich ja auch der Grund, warum ich mein Handy dennoch mitnehme, auch, wenn ich mich nicht hundertpro auf tatsächlich vorhandenen Empfang verlassen kann. Es verbessert einfach die Chancen.

    Mir gehts wirklich lediglich darum, dass man sich nicht auf das Handy allein verlassen soll. Weder für einen selbst, noch für andere.

    von damals, in der „guten alten, handylosen Zeit“.

    Es ist doch einfach so, dass diejenigen, die auch Zeiten ohne ständige Handy-Begleitung erlebt haben, nun mal andere Optionen finden mussten.

    Einfach ganz wertfrei.

    Und solche anderen Optionen sollte man auch kennen, wenn man grundsätzlich mit unterwegs ist.

    Denn von kein Empfang, über Akku alle, hin zu das Handy ist vom Sturz genauso kaputt wie ich selbst, gibts ja auch mit Handy zahlreiche Möglichkeiten, dass es einfach nicht funzt, wenn ich mich grad drauf verlassen können müsste.

    Auch ganz wertfrei.

    Ich hab das jetzt ergänzt Dogs-with-Soul - wer bis hierher noch ohne Abstimmung geantwortet hat, kanns ja noch nachholen.


    .....

    Ich hab das Handy (eins ohne Schnick-Schnack) zwar immer dabei, es nützt nur draussen unterwegs nicht unbedingt was, weil der Empfang hier ausgesprochen unzuverlässig ist. Ich finde das nicht so dramatisch, weil ich noch aus Zeiten stamme, wo es normal war, nicht sofort erreichbar zu sein oder eben nicht sofort Hilfe holen zu können.

    So rein aus dem Bauch raus und mit dem Gedanken, dass es bisher meist in die Hose gegangen ist, wenn die Menschheit versucht hat, durch einseitige Maßnahmen irgendwas wieder gerade zu biegen, würde ich denken, dass auch beim Faktor Kohlenstoffspeicherung Vielfalt der beste Weg ist.

    Ich hab mittlerweile auch schon in mehreren Arte-Dokus gehört und in landwirtschaftlichen Publikationen gelesen, dass artenreiches Grünland (was was anderes ist als pauschal "Viehweide"), überraschend viel Kohlenstoff speichern kann. Dazu brauchts, deshalb ist das "artenreich" wichtig, aber ein intaktes Bodenleben.

    Manche Dinge fehlen, weil ein Teil, was zu ihrer Produktion benötigt wird, grad nicht verfügbar ist und sei es nur bei der Verpackung. Die Läden brauchen dann immer eine Weile, bis sie Ersatzprodukte gefunden haben. Und die Lieferanten, bis sie andere Optionen gefunden haben. Es muss also nicht immer alles grad akut leergekauft worden sein, es kann auch an Lieferschwierigkeiten liegen.

    Kohlensäure ist ein gutes Beispiel für gewisse Zusammenhänge, die dann unterschiedlichste Folgen haben können:

    https://www.br.de/nachrichten/ba…rstopps,THPJehi

    Und warum Bio-Brauereien da keine Probleme mit haben:

    https://www.br.de/nachrichten/wi…s-macht,THUmT9Q

    Jeder Anwohner, der sich wegen HSHgebell beschwert sollte eine Antwort vom Amt bekommen, dass er sich nicht mehr traut miep zu machen

    Oh, ja bitte! Ich hab das so satt. Lt. meinen Bellprotokollen, die ich immer mal wieder führe, bellen die Mc`s an 340 Tagen im Jahr keine 10 Minuten.

    Wenn sie mehr bellen, liegts i. d. R. an allein spazieren gehenden Hunden oder ausserordentlichen Vorkommnissen. Was daran nicht aushaltbar sein soll, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben.

    Und ich hätte tatsächlich von dieser Menschheit gern mal was zurück für das, was ich hier leiste.

    So pro BK-Brutpaar 1.000.000 Prämie, pro Arnika 50.000. Dann würden die Leuts nämlich endlich mal raffen, wie wertvoll für alle das hier ist.

    Und vielleicht auch mal kapieren, dass der Einsatz der Mc`s dafür einfach unabdingbar ist.

    Die Rede ist von wolfsabweisenden Zäunen. Nicht von normalen Stromzäunen. Da kommt der allergrößte Teil der wilden Mitbewohner NICHT mehr durch.

    Beispiel:

    Da ist das Beispiel mit den Dülmenern aber unglücklich gewählt - da gehts ja ausdrücklich darum, die Wildpferde in der Fläche zu halten, nicht den Wolf draussen zu halten. Und ja, natürlich stellt ein so hoher Knotengitterzaun da ein Problem fürs Wild dar. Aber das ist kein wirklicher Herdenschutzzaun.

    Durch wolfsabweisende Stromzäune wie meine, kommt das Wild problemlos durch. 7 Reihen Litze/Draht in 20 cm Abstand, Abstand Boden - unterste Litze 20 cm.

    Ich mache hier ja Wechselbeweidung, inklusive der bis mindestens Mitte Juli komplett unbetretenen Wiesenbrüterwiese. Der Reihen-E-Zaun stellt da weder für Rehe, noch für Fuchs, Hase, Igel, Wachteln oder Amphibien ein Hindernis dar. Und für die Wiesenbrüter ist der Zaun ebenfalls ein deutlicher Schutz - da latscht dann nämlich keiner mehr einfach durch, egal, wie hoch der Bewuchs schon ist.

    Wo es anders ist, ist der nur mobil eingezäunte Teil mit den Schafsnetzen. Da müssen Kleintiere draussen bleiben, Fuchs und erwachsene Rehe kommen aber auch da rein und raus. Der Dachs bombt sich da einfach durch....

    Seit 2015 setze ich die Schafsnetze ein - in dieser Zeit hatte ich 2 tote Erdkröten durch Zaunkontakt. Das waren jeweils schon ältere, also auch größere, Kröten in Kombination mit der Unmöglichkeit, ein Schafsnetz so straff wie eine Wand zu spannen. Sprich, im untersten Bereich kommt die stromführende Litze manchmal näher an den Boden als geplant. Ich sehe für hier (!) fürs Wild und für ebenfalls bedrohte Arten keine Nachteile durch Herdenschutzhunde und Herdenschutzzäune. Tatsächlich sogar eher Vorteile. Das liegt aber mit daran, dass das Wild sich an die Wechselbeweidung gewöhnt hat und sozusagen weiß, auf welche Teile der Fläche es grad kann, ohne von den Mc`s angemotzt zu werden.

    Die Mc`s lassen sogar nur fussläufige junge Feldlerchen in Ruhe. Hier ist ausser dem Wolf (und den Touris :pfeif: ) keiner ausgesperrt, das Wild nutzt die grad nicht beweideten Flächen. Im Fall der Schafsnetze halt zeitweise, aber da ist nebendran auf den übrigen Flächenteilen genug Lebensraum für diese Zeit.

    Hier gibts in Dürrejahren übrigens auch Wasserschalen für Wildtiere - dieses Jahr war das erste Mal überhaupt, dass selbst der kleine Bach hinten im Wald ausgetrocknet war.

    Ich würde wg. Klimawandel und Dürren eigentlich gern auf die Beweidungsvariante des holistic manangements umstellen - da bleiben die Tiere nur kurze Zeit auf sehr kleiner Fläche und werden tageweise auf das nächste Stück gelassen - das beisst sich aber mit dem Wiesenbrüterschutz und ist auch vom Handling (Wasserwagen und Co) her umständlich.