Beiträge von McChris

    Wir haben für Kleintiere mittlerweile über 120 km Anfahrt für wirkliche Notfälle des Nachts. Das ist schon heftig.

    Bis letztes Jahr war die Anfahrt bei 35 km. Diese Klinik hat momentan vorübergehend den Klinikstatus abgegeben, aufgrund personeller Engpässe, ob sich das wieder geben wird, ist noch ungewiß. Eine andere Klinik auch in etwa 35 km Entfernung hat den Status schon vor mehreren Jahren abgegeben.

    Bisher haben wir in all den Jahren den klinischen nächtlichen Notdienst tatsächlich allein wegen Magendrehungen, damals bei den älteren Doggen, benötigt. Mit sowas erst noch knapp 1,5 Stunden Anfahrt, puh, puh, puh, da wird einem Angst und Bange.

    Der "normale" tierärztliche Notdienst für nachts, Sonn- und Feiertage ist hier gut organisiert. Da hat jeder TA eine Monatsliste auf seiner HP und auch in AB-Ansagen bekommt man den aktuell zuständigen TA. Für seine Stammkunden ist unser Bestandstierarzt aber eh immer erreichbar.

    Ich bin jetzt eh nicht der Pool-Typ, deshalb fiele mir der Verzicht nicht schwer, weil mir selbstangebautes Gemüse tatsächlich wichtiger ist.

    Wenn Euer Wunsch nach einem Pool eh nicht soooo ausgeprägt ist, würde ich ihn abreissen lassen.

    Aber es macht doch auch überhaupt keinen Sinn, nach aussen hin so zu tun, als würden nachgesuchte Tiere unter solchen Bedingungen totgestreichelt werden.

    Grad WEIL die Leuts nicht wissen, wie schwierig das sein kann, fallen die doch aus allen Wolken. Wer weiss denn heutzutage noch, wie der Tod aussehen kann? Dass das nicht immer "umfallen und tot" ist?

    So unterschiedlich kann Wahrnehmung ausfallen. Die Antworten dort sind auch nicht anders, als die Antworten hier.

    Sowohl, was Tipps angeht, als auch, was das Unverständnis angeht, wieso das mit den Radfahrer-Attacken trotz Leine bereits mehrfach passieren konnte.

    Und für Deine Beleidigungen gegenüber den DF-Usern dort, darfst Du dann jetzt die Drehtür benutzen.

    Der Tierarztbesuch ist jetzt 24 Stunden her und alles noch schlimmer geworden. Er hat in den 24 Stunden nix gefressenen, sich aber 4 mal übergeben (gelb mit Schaum). Mittlerweile übergibt er sich sogar nachdem er trinkt (3 mal).

    Weiß der TA das bereits? Wenn nicht, würde ich den unverzüglich nochmal kontaktieren. Je nachdem, was der TA für Diagnostikmöglichkeiten hat (Ultraschall, Röntgen?), macht auch ein Tierklinik-Besuch Sinn.

    Für meine bisherigen Erfahrungen damit bei mehrereren Hunden klingt das weit doller als "übliche" Magen-Darm-Geschichten, nicht, dass da ein verschluckter Fremdkörper hintersteckt oder etwas völlig anderes.

    Wofür das surplus killing durch Wölfe (oder wie bei Avocado s Marder, der Fuchs im Hühnerstall kann das auch gut, bei ALLEN Prädatoren gibts das) bei eingezäunten Nutztieren aber ein ganz gutes Beispiel ist, dass es Reize gibt, die eine derart starke Wirkung haben, dass der Sinn der ursprünglichen Reaktion darauf vollkommen verloren gehen kann. Hier: das Erlegen von Beute, um Futter zu haben. Dass da 20 niedergemetzelte Schafe auf der Weide liegen und keins davon überhaupt angefressen ist, kommt sehr häufig vor.

    Nein, wir haben keine Wölfe mehr, aber sie sind sich genetisch ja doch sehr, sehr nah und ganz gut erforscht, da macht das Rüberlinsen zum Wolf bei Erklärungsversuchen wie für die am Anfang stehende Tragödie ab und an doch manchmal Sinn, finde ich.