Ich mach hier mal zu, mit mehreren Threads zum Thema wirds sonst unübersichtlich.
Beiträge von McChris
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Ich leere IBC-Container und Regentonnen über Winter, da sind mir schon zuviele Hähne kaputtgefroren. Und im zeitigen Früjahr bei den ersten Regenfällen lasse ich sie wieder volllaufen, manchmal auch mehrmals, wenn doch nochmal starker Frost kommt.
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Naja, die Lage ist ja vor allem deshalb "isoliert", weil Zuwanderer unterwegs schon abgeschossen werden, weil die Zuwanderung über die klassischen Rentier-Gebiete erfolgen würde.
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Thanos hat Dir ja eins der Teile, ein Größeres, gebracht. Halt ihn bitte auch im Auge, wenn da auch kleinere Teile bei waren, kann er auch was verschluckt haben davon.
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Shetty-Riss im Cuxhavener Land:
https://www.cnv-medien.de/stadt-cuxhaven…html?redirect=1
Bild vom gerissenen Pony:
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Aber ich frage mich, ob meine Hunde nun nur noch an der Leine laufen sollten? Bin total verunsichert…
Hätte ich noch "normale" Hunde, würde ich gedanklich eine Check-Liste durchgehen:
Weiß ich bereits, wie meine Hunde auf Wölfe reagieren?
Ist grad Paarungszeit der Wölfe?
Ist meine Hündin läufig?
Ist grad Spätherbst bis Winter, wenn die Jungwölfe allein unterwegs sind?
Wie übersichtlich ist das Gelände?
Welche Tageszeit? Wetter?
Je nach Region (Naherholungsgebiet z. B.) auch die Frage: ist grad Wochenende, wo viele Leuts draussen in der Weltgeschichte rumlaufen und ggf. Wild und Wölfe aufschrecken?
Gab es aktuell Sichtungen/Berichte von Begegnungen?
Wie gut hört mein Hund auch in kniffligen Situationen?
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Konnten denn bei Schermbeck auch die Hobbyhalter Subventionen für einen Zaun kriegen?
Ich dachte, Hobbyhalter mit rasenmähenden Shetties hinterm Haus und verrentetem Kinderpony könnten gar keinen Antrag stellen (der einzige Rissbericht, bei dem ich noch ein Bild vom Zaun hab, war genau so eine Hobbyhaltung).
Ja, die Förderkulisse Herdenschutz für (Klein-)Pferde wurde dort ja zur Befriedung des Geschehens eingerichtet, auch die Hobbyschafhalter dort haben, als das Rissgeschehen dort weit früher eskalierte, Förderungen bekommen, um wieder Ruhe reinzubekommen. Allerdings, das muss man immer dazu sagen, sind Förderanträge nichts, was man mal eben schnell ausfüllt.
dass das nahe der Dorfmitte(?) ist
Ich hab in all solchen Berichten die Feststellung gemacht, dass es sehr unterschiedliche Vorstellungen von Dorfmitten gibt. Ich schau mir gern das Umfeld an bei solchen Berichten mit Ortsangaben, da kratz ich mich schon manches mal bei "dicht besiedelt" oder "mitten im Ort" etwas ratlos am Kopf.
Es ist echt nicht gesagt, dass der den "jederzeit freien Fluchtweg" tatsächlich wahrnimmt.
Vor allem sieht er die Welt ca. 1 Meter tiefer als der Mensch.
Die Welt der Mc`s sieht auch oft vollkommen anders aus als meine, obwohl wir am identischen Standort stehen. Wenn ich dann mal in die Knie gehe, merk ich den Unterschied. Da, wo ich z. B. einen Hund sehen kann, sehen die Mc`s nur 5 cm der Rückenlinie von was auch immer in raschem Tempo durch die Landschaft gleiten.
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Ist uneinheitliche Zäunung so unüblich?
Mir ist das nichtmal aufgefallen, ich find das normal. Zum Beispiel, wenn man stückweise aufrüstet, weil man die Kosten anders nicht stemmen kann.
Wenn man sich der Wichtigkeit von Herdenschutz bewusst geworden ist, find ich es auffällig, ja, noch dazu im Umfeld eines Rudels, das seit Jahren für Grosstierrisse bekannt ist.
Aber wir hatten das ja hier schon, als es um die Risse im Schermbecker Raum ging, da waren die Pferdehalter auch sehr zögerlich (und sind es noch, kürzlich gabs i-wo eine Bemerkung, dass im dortigen Raum für Pferde kaum Herdenschutzförderung in Anspruch genommen werden). Keine Ahnung, woran das liegt.
Bestehende Zäune aufzurüsten, ist preislich eine der günstigsten Varianten.
Aber es kann ja tatsächlich ein Zaun-Mosaik von verschiedenen, nebeneinanderliegenden Haltungen sein.
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Ich verstehs nicht wirklich. Z. T. ist da 7-reihiger Litzenzaun zu sehen und am Holzzaun braucht der Wolf sich nichtmal bücken, um drunter her zu kommen.
Dieser starke Kontrast in Sachen Einzäunung ist mir ein Rätsel. Oder gehören die Zäune nicht zum selben Betrieb? Weiß da wer was?
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Die gefühlte Schuld entsteht immer durch die Retrospektive.
Es ist schon so oft gesagt worden, dass es da keine Schuld Deinerseits gibt.
Aber das wird Dir grad nicht helfen, weil Du Dich nun mal so fühlst.
Vielleicht hilft es Dir irgendwann bald ein ganz klein wenig, zu wissen, dass diese Schuldgedanken grad in der ersten Trauerphase sehr, sehr häufig vorhanden sind, denn, wen wunderts?, Jeder, jeder, jeder hätte irgendwas in seinem Leben besser machen können. Im Nachhinein sowieso. Zorn (auf sich selbst oder z. B. auf behandelnde Ärzte oder einen Unfallverursacher) ist ein starkes Gefühl, das einem helfen kann, die erste Wucht des Trauer-Schmerzes überhaupt auszuhalten.
Der Tod ist nicht planbar. Das kommt uns nur so vor, weil wir, grad als Tierhalter, das Glück haben, die Option des Einschläferns wählen zu können.
Manchmal müssen wir ihn nehmen, wie er kommt.
So, wie man die Wucht eines Schlages abmildern kann, indem man ihm nachgibt, kann man den Schmerz der gefühlten Schuld abmildern, indem man ihn annimmt und sich diesem Gefühl stellt. Ja, man hätte bei jeder einzelnen Entscheidung anders entscheiden können. Punkt. Hat man aber nicht - und zwar aus situativen Gründen, auf die man z. T. überhaupt keinen Einfluss hatte. Ja, es ist nicht perfekt gelaufen, so wie man sich das vorgestellt hat. Aber dieses "perfekt" gibt es nur als Vorstellung in unseren Köpfen. Wenn Du Dich diesem Gedanken stellst, wird der Weg frei für die Trauer.
Fühl Dich umarmt, wenn Du das magst. Sonst fühl Dich einfach nur verstanden.