Beiträge von McChris

    Ich hab in einem Anfall von Trotz bei Minusgraden und Schnee die Anzuchtkästen für Tomaten, Chilli und Paprika vorbereitet. Mal sehen, ob das was wird mit dem Keimen, denn noch läuft ja die Fuck-Putin-Challenge. Keine Ahnung, ob ich indoor die Temperaturen hinbekomme. Notfalls muss der Kater sie bebrüten. |)

    Wir hatten auch mal die Überlegung ihn direkt auf den Misthaufen zu pflanzen, aber das ist halt etwas unpraktisch :grinning_squinting_face:

    Man kann ihn auch am Fuss des Misthaufens pflanzen - halt an einer Seite, wo man nicht ran muss. Die Ranken kann man, wenn sie zu sehr auf die anzufahrende Seite rüberwuchern, auch vorsichtig umdrapieren.

    Also dachte ich, sie abzugeben, wäre ein Verrat an ihnen und an ihr.

    Das Wichtigste ist doch, dass die drei einen guten Platz haben, wo es ihnen gut geht, wo wer sie betüddelt, wo sie wenig bis gar nicht allein sein müssen.

    Das muss nicht bei DIR sein. Vor allem dann nicht, wenn Du dadurch Probleme bekommst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Deine Ma das auch so sehen würde, grad, weil sie ja sicher wusste, dass bei Dir die Grundbedingungen so vollkommen anders sind.


    Wie lange würdet ihr an meiner Stelle warten, bis ihr diesen Schritt geht? Wie gesagt, Mittwoch Nachmittag macht eine Hundetrainerin einen Hausbesuch,

    Du hast ja jetzt erstmal eine ganze Liste an Ideen und Tipps und ich drücke Dir die Daumen, dass sich eine passende Lösung findet. Ich sehe das Zeitfenster, das Du zur Suche nach einer Lösung hast, eher kurz. Sowohl die Hunde, als auch der Nachbar gehen mit den Nerven am Stock.

    Zum Tierheim-Thema vielleicht noch die Erfahrung meiner Hündin, die aus einem hessischen Tierheim zu mir gekommen ist: die freut sich auch jetzt, noch Jahre später über Besuche ihrer Gassigänger von dort. Das war für sie keine schlimme Zeit dort, wirklich nicht. (Und das ist eine Rasse, bei der nicht jeder sich den Umgang zutraut).

    Achjeh - Ihr Armen, alle miteinander, inklusive Nachbar.

    Wenn die drei das bisher gar nicht kannten, allein zu sein, ists quasi unmöglich, da jetzt akut was dran zu ändern, ohne dass das langsam und kleinschrittig aufgebaut wird. Ein Wundermittel gibts da leider nicht und für die drei hat sich ja nun vieles drastisch geändert.

    Auch, wenn Du Vorbehalte gegen Tierheime hast, dort nachfragen, ob sie wen kennen, der die drei tagsüber betreuen könnte, kannst Du allemal. Tierheime heutzutage sind keine Aufbewahrungsanstalten mehr, die meisten von ihnen sind ein wunderbares Zwischenzuhause für die Vierbeiner.

    Beim Tierarzt einen Aushang machen, ob wer die drei tagsüber betreuen kann.

    In der Nachbarschaft rumfragen, Aushänge.

    Vielleicht noch hier https://www.omihunde-netzwerk.de/ nachfragen, ob sie wen als Tagespflege wissen.

    Manch zweibeiniger Senior hätte da vllt. einfach so Freude daran, die drei Hunde tagsüber bei sich zu haben (auch da kennen Tierärzte oft Menschen, die z. B. ihren eigenen Hund einschläfern lassen mussten und altersbedingt keinen eigenen mehr haben möchten). Oder ein Hundehalter im Umfeld könnte Dich vllt. zumindest solange tagsüber unterstützen, bis Du eine gute Lösung gefunden hast.

    Ich war nur etwas verblüfft, dass die Wölfe offenbar so entspannt waren ,in unmittelbarer Gegenwart dreier Hunde zu fressen. Ich hätte zu gerne gesehen, ob da alle zusammen am Kadaver waren, ob einer oder zwei die Hunde unter Kontrolle behalten haben, und was sich in der Zeit zwischen den Hunden und den Schafen abgespielt hat.

    Wölfe fressen auch, während ein Bär versucht, ihnen die Beute abzujagen. Die brauchen da keinen entspannten Feierabend für.

    Die Hunde werden sich zwischen den lebenden Schafen und den Wölfen positioniert haben und so die Schafe ruhig gehalten haben. Die Herde drängt sich dann meist im möglichstgrössten Abstand vom Riss zusammen.

    Die fressenden Wölfe sind keine Angriffsituation. Das tote Schaf ist verloren - das wissen die Hunde.

    Das ist einer der wenigen mir bekannten Wolfsangriffe auf eingezäunte Schafe, die von HSH beschützt werden, wo es nicht zu einem Ausbruch der Herde gekommen ist.