Und Sicherungsmaßnahmen für Höfe heißt für mich: den Hof so einzuzäunen, dass er wolfssicher ist. Und das halte ich für unmöglich - zumindest hier in Niedersachsen.
Nichtmal unbedingt.
Was man aber machen kann sind so Sachen, wie z. B. die Kälberhütten-Areale mit Schafsnetz zu umgeben oder die mit luftigen Toren ausgestatteten Ställe, egal ob bei Schaf oder Rind, nochmal extra zu sichern.
Gar nicht. Aber so kann man halt die reflexartige „Selbst-Schuld“ Argumentation wie hier im Thread beibehalten.
Gern davon unterstrichen, wie toll man es selbst im Griff hat (man ist ja schon mehrere Stufen weiter als „der Pöbel“)
Ich kann nix dafür, wenn Du mich dauerhaft fehlinterpretierst.
Ich schreibe auch nirgends im Forum, wie toll ich es selbst im Griff hätte - wo nimmst Du das her?
Ich berichte im Gegenteil ganz offen über mit dem Herdenschutz verbundene Probleme.
Ja, ich bin einige - bei Dir sogar ziemlich viele Stufen weiter - als Viele hier. Aber auch DAS hast Du in Deiner aggressiven hochfrustrierten Art in den falschen Hals gekriegt. Ich bin viel viel weiter in Sachen Frust. Und habe deshalb aufgehört, mich auf Politik, offizielle Stellen, NGOs zu verlassen. Man denke an so Dinge wie z. B., dass es 20 Jahre Wolf in D gebraucht hat, um LEGAL HSH hinter Stromzäunen und ohne Hütte einzusetzen. Man denke an die Probleme beim Einsatz von HSH, die nahezu jeder Betrieb hat und wo es keinerlei Hilfestellungen gibt.
Mich nervt es (als Niedersächsin) massiv, wenn mir einer erzählen will, ich hätte weder Anrecht auf Meinung noch Gestaltung meiner Tierhaltung. Nur weil man als selbsternannter Experte mit eigenem Hof und bestem finanziellen Hintergrund sich irgendwann mal in Bayern ein paar Hunde geholt hatte und noch keine Toten zu beklagen hatte. Die Populationszahlen sind öffentlich zugänglich.
Mir fällt grad niemand ein, der in diesem Thread häufiger als ich schreibt, dass andere Meinungen für mich absolut akzeptabel sind. Wäre halt ganz hübsch, wenn das andersrum auch mal gelten könnte. Aber meist stürzt sich eine ganze Meute auf meine Meinung und will sie zerlegen. Weil, wo gibts denn sowas, dass ein Tierhalter nicht gegen den Wolf wettert....
Ich bin kein selbsternannter Experte, das hab ich nie behauptet.
Richtig ist allerdings, dass ich in den Anfangszeiten (als ich noch dachte, man könne was für die Tierhalter bewirken) bei so Sachen wie Arbeitskreis Herdenschutz vom LfU mitgemacht habe (und da u. a. mit anderen Tierhaltern erreicht habe, dass die Förderung von HSH in BY unabhängig von den normalen Förderkulissen stattfindet) oder versucht habe, für Herdenschutz betreiben wollende Tierhalter mit dem Verband Herdenschutz einen Ansprechpartner zu bieten.
Das heisst, ich bin in Sachen Herdenschutz schon ganz gut rumgekommen in der Gegend, habe viele individuelle Lösungen gesehen und hab da mit Sicherheit auch eine gewisse fachliche Erfahrung, ja.
Nicht nur in Niedersachsen gibt es Wölfe, die offiziell noch nirgends auftauchen.
Über das hier:
Zitat
und bestem finanziellen Hintergrund
lach ich mich immer noch schlapp. Wie kommste denn auf DEN Brüller?

Mein Herdenschutz-Motto war von Anfang an dieses hier: der Schutz für meine Tiere steht, bevor der erste Wolf die Kulisse Fichtelgebirge betritt.
Und ja, ich habe tatsächlich vor, zu den Tierhaltern zu gehören, die - wie übrigens auch zahlreiche herdenschützende Betriebe in Niedersachsen und anderen Bundesländern - keine Toten zu beklagen haben. Genau DAFÜR betreibe ich Herdenschutz. Damit meine Kühe noch einen schönen Lebensabend ohne Angst erleben können und meine Ochsen noch ein paar Jährchen mehr für Braunkehlchen und Co fressen können.