Öfter mal was Neues - Hauptsache, sie ist wieder da. ![]()
Das Suchplakat mit der Telefonnummer hab ich grad entfernt.
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Mach mal halblang und bleib im Rahmen der Nettiquette Heik
Soll heissen: sowas wie Deinen letzten Satz verkneif Dir künftig.
McChris deine drei wären jetzt auch in einem guten Alter, Junghunde anzulernen, oder? So bezüglich Generationenplanung und "Generationenwechsel" in ein paar Jahren.
Oder ist geplant, dass du erwachsene und "fertige" Hunde übernimmst, die schon woanders im Einsatz waren?
Ja, jetzt wäre ein super Zeitpunkt.
Aber hier tu ich mir das nicht an.
Ich würde zu Welpen bis maximal Junghund tendieren. Ich bilde die Umfeld-Geschichten am liebsten selbst aus.
Nur 1 Hund als Aufpasser ist auch unglaublich anstrengend für die Hunde - auch deshalb ist das Abwechseln von Vorteil.
McGyver und auch Brauni im Hintergrund schauen da, was "Hilde", eine Nachbarshündin da so treibt. Wenn sie in ihrem Garten bleibt, wirds toleriert von den Mc`s, wenn sie auf die Wiesen unterhalb streunen geht, nicht.
HIer ist seit Januar ein Wolf im Umfeld unterwegs - an die Flächen angenähert hat er sich bisher nur einmal nachts, als McYassi läufig war.
Die Pfotenabdrücke im Schnee waren deutlich. Hier gibts keinen Hund, der größere Pfoten hat als die Mc`s. Und auch die Mc`s waren da sehr deutlich. (Wenn auch nicht mit dem Grollen Filz , die konnten wohl riechen, dass das schon Stunden her war)
Der Wolf war aber nur am Zaun im hinteren Bereich, bis nach vorn hat er sich nicht getraut.
Gesehen auf grössere Distanz haben wir ihn mittlerweile mehrfach, meist in Richtung linke Bildmitte. Mittlerweile gibts auch von anderen Fotos von ihm.
Ich bräuchte grad noch mindestens einen Hund mehr, besser drei, weil drei Hunde bei einer "Herde" für mich das Minimum sind mittlerweile.
Meine Brauni hat Arthrose in der Hüfte und schafft es nicht mehr bis ganz nach hinten auf die entfernteren Weideflächen.
(Ist natürlich in tierärztlicher Betreuung und intensiver Beobachtung, wann es in Richtung nicht mehr vertretbar zu kippen droht, momentan ists ok so)
Deshalb bleibt sie mit jeweils einem 2. Rind vorn direkt am Hof auf der Weide und die übrigen drei gehen nach hinten.
Ältere Kuh mit Einschränkungen - das perfekte Wolfsopfer.
Nun wechseln sich McGyver und McYassi bei Brauni und Co ab und die jeweils anderen beiden Hunde gehen mit den übrigen drei Rindern nach hinten.
(Vorn ists für die Hunde etwas öde, deshalb wechsel ich sie ab)
Und die machen das so genial, die Hunde.
Während McGyver in der normalen Dreier-Konstellation der Hunde, überwiegend am Chillen ist und nur mitmischt, wenn was Ernsteres ist, verhält er sich allein mit den älteren Kühe vollkommen anders, bleibt in ihrer unmittelbaren Nähe und ist unglaublich präsent. Auch die Hunde wissen, dass Brauni am angreifbarsten ist.
Die Hunde machen (im Gegensatz zu den Rindern.....) auch überhaupt keine Probleme bei der morgendlichen Trennung der gesamten Gruppe. Denen ist einfach klar, dass man sich da jetzt aufteilen muss.
Esst ihr noch Kartoffel, die schon herauswachsende Knospen haben?
Wenn die noch klein sind, ja. Das wird etwas grosszügiger abgeschält dann.
Wenn das schon richtig lange Triebe sind, nicht mehr.
Hm, eigentlich sind wir Menschen die aller-schlimmste Spezies, die maßgeblich für das Artensterben im großen Stil, die unwiederbringliche Vernichtung von Tieren, Pflanzen, Lebensraum, Boden, anderen Menschen verantwortlich ist. Und das alles für unseren bequemen Lebensstil und unseren „Spaß“. Mit uns können selbst Katzen nicht mithalten…
Ja, natürlich sind wir Menschen das.
Und wir Menschen sind so ziemlich die schrägsten Lebewesen auf diesem Planeten. Wir WISSEN um das gravierende Artensterben, wir kennen die Folgen, sowohl für die Erde, als auch für uns selbst und wir sind trotzdem zu sehr im "aber"-Modus, um einfach endlich anzufangen, konsequent etwas dagegen zu unternehmen.
Wenn die Nebendiskussion hier im Thread dafür gesorgt hat, dass sich ein paar Katzenhalter mehr Gedanken dazu machen, wie immens, wie unglaublich immens die Anzahl der von Katzen getöteten Vögel ist und was für Möglichkeiten sie persönlich haben, den Schaden durch die eigene Katze freiwillig aus Überzeugung zu minimieren, ist das neben den zahlreichen Versuchen anderer "Branchen", etwas zum Besseren hin zu wenden, ein guter Anfang.
Denn das einzig "Schöne" am Artensterben ist, dass wirklich jeder seinen Beitrag dagegen leisten kann. Jeder.
Jean Marc Landry hat solche Interaktionen zwischen Wölfen und HSH abseits der Herde häufig beobachtet und z. T. auch dokumentiert.