Ein Trauerschweber.
Beiträge von McChris
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Ja, die Eier sind vom großen Kohlweißling. Die vom kleinen KW sehen ähnlich aus, sind aber weiter auseinander "getupft".
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Ach Mensch.
Das tut mir so leid.
Das Bild von Euch Dreien auf dem Waldweg ist wunderschön.
Fühl Dich fest umarmt, wenn Du magst.
Mach es gut, Murphy.
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Ich hatte mich gewundert, daß deine Hunde Radfahrer immer noch als Bedrohung wahrnehmen, obwohl sie seit 2016 im Einsatz sind.
Nein, nicht immer gleich als Bedrohung.
Sie reagieren aber - und das ist bitte vollkommen normal für einen HSH - auf plötzlich auftauchende, rasche Bewegungsreize.
Und da ist es ein himmelweiter Unterschied, ob ein HSH auf der Deichkrone thront und die Radler schon 3 Tage vorher kommen sehen kann, oder ob da auf einmal am Berg erst ein Kopf zwischen den wogenden Getreidefeldern auftaucht, der sich erst im Verlauf als Mensch auf Rad entpuppt.
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Warum sollen Radfahrer denn absteigen und schieben? Welchen Unterschied macht das für Weidevieh und Hunde?
Da gehts einfach um den schnellen Bewegungsreiz in Kombination mit einer Silhouette, die da draussen irgendwie wirkt wie ein abstrakt gehaltener Tierkörper, der sich schnell vorwärts bewegt. Bären und Pumas fallen auch gern auf Radfahrer rein.
"Schnell" löst immer was aus bei den HSH. "Schnell" ist Streß in irgendeiner Form: Jäger oder Gejagter.
Oft reichts auch, einfach etwas langsamer zu radeln.
Es gibt auch durchaus Umfelder, da sind Radfahrer so sehr in den Alltag integriert, dass die Hunde da keinen Zucker mehr machen, an Deichen z. B., wo pro Stunde 300 Radler durchhuschen.
Aber in Umfeldern, wo das eben kein Alltag ist (hier bei uns ists vllt. ein Radfahrer in 14 Tagen und das auch erst, seit E-Bikes), reagieren die Hunde darauf.
Wenn man agierende Herdenschutzhunde als kommunizierende Hunde ansieht, kann man als wie-auch-immer-Passant durchs eigene Verhalten dazu beitragen, dass die HSH nicht doll agieren müssen.
Hier war es heute z. B. so, dass der Radler mit seinem E-Bike den Berg hochgesaust gekommen ist, auf den Weg eingebogen ist, der ein kleines Stück frontal auf unsere Fläche zuläuft und dann parallel dazu abbiegt.
Als der angesaust kam, sind die Hunde noch still an den Zaun geschossen, als er ums Eck in die Frontale gesaust gekommen ist, haben sie vehement angeschlagen. Dann ist der Radler stehengeblieben - Hunde sofort ruhig. Und hat das Rad weitergeschoben. Hunde am Zaun mitgelaufen und geschaut, aber ruhig.
Als ich dann an den Zaun gegangen bin (ich war grad hinten, Wasser auffüllen) und mich kurz mit dem Radler unterhalten habe, sind die Mc`s völlig gelangweilt wieder in die Mitte der Weide gegangen.
Wäre der durchgeradelt, hätten sie ihn bellend begleitet, bis sie ihn von hinten gesehen hätten. Eben, weil das hier kein Alltag ist.
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Aber eigentlich hatten wir uns nach 2x sehen immer aneinander gewöhnt und ich freue mich immer so über die..

Wenn man da regelmäßig vorbei marschiert und sich - inklusive der mitgeführten Hunde - berechenbar und ganz offensichtlich nicht "gefährlich" verhält, kommen die damit schon klar, die können schon sehr gut differenzieren.
Ab der Dämmerung ists trotzdem nett, nicht an Flächen mit HSH lang zu spazieren, da sind sie nunmal mehr auf Zack.
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Wow, langsam wird es hier - seit 2016 sind hier die Mc`s im Einsatz und heute, nur ein paar Tage nach dem Start
, ist der aller-aller-allererste Radfahrer beim Passieren der Fläche allen Ernstes abgestiegen und hat geschoben. Und er hat es nicht gemacht, weil er Angst oder so gehabt hätte, nein, er hat es gemacht, weil er das so gelesen hat.

In 50 - 100 Jahren sind wir dann in D soweit, haltet durch!

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Oh
, seit ich 4 war, wollte ich immer einen Pirol in meinem Kinder-Vogelbestimmungsbuch als "gesehen" abhaken und hab es bis heute nicht geschafft.Das Buch hab ich nicht mehr, aber ich möcht ihn immer noch mal in echt sehen.
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Ehe das hier völlig eskaliert, ist dann mal

Tatzentier - solltest Du noch ein Update geben möchten, melde einfach meinen Beitrag hier, dann können wir den Thread wieder öffnen.
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Hier hat das Unwetter letzte Nacht leider grossen Schaden im Gemüsegarten (und vermutlich auch beim Obst) angerichtet.
Manches sah aus, wie durch den Häcksler gejagt, bei anderen Pflanzen sind die Blätter zerfetzt, einige wenige haben "nur" Löcher. Mal sehen, ob sich vom Blattgemüse noch was ein wenig erholen kann und da was Neues austreibt. Bei den Bohnen weiss ich noch nicht, wieviel Blattmasse die so verlieren können, ohne dass es sich auf den Ertrag auswirkt.
Nahezu jeder noch mini-Apfel hat Schäden an der Schale. Die fast reifen Heidelbeeren sind fast alle abgeschlagen. Die grad rot werdenden Erdbeeren sind ebenfalls matschig. Bei den Kirschen hab ich noch gar nicht so genau hingeschaut.
Das Grünland (da, wo noch Erstaufwuchs war) hats auch geplättet, da wird sich erst noch zeigen, ob man davon noch was beweiden lassen kann.
Überlebt haben die meisten Tomaten, Gurken, Paprika, die an der Hauswand stehen. Und alles im Gewächshaus.
Für nix brauchts mehr Optimismus als fürs Gärtnern.
Ich hab schon Saatplatten gerichtet für den Restart.
