Die Mc`s gehen ja nicht Gassi.
Die sind des Nachts mit ihren Rindern im Offenstall mit Auslauf und tagsüber auf den Weideflächen.
Die "ich muss mal"-Haufen landen im hinteren Teil des Auslaufs, die "äppel" ich mit dem Mistboy ab und pack sie (mit Grasschnitt oder was anfällt) in einen Thermokomposter. Wenn die unten drin irgendwann kompostiert sind, kommen sie unter die Heckenrosen oder so. Kompostierter Hundekot bringt aber wenig Kompostmasse, manchmal dauert das Jahre, bis es sich überhaupt lohnt, da mal was rauszunehmen. Falls da mal was müffelt, gibts ne Prise Algenkalk drüber.
Im Herdenschutz gibts aber noch die "Markierungs-Haufen", die an strategisch wichtigen Stellen in unmittelbarer Zaunnähe abgesetzt werden. Teilweise so dicht am Zaun, dass man sich wundert, dass der Hund keine verputzt bekommen hat. Die lasse ich vorerst liegen - die haben eine wichtige Funktion. Auch, wenn hier bisher nur ein Einzelwolf unterwegs ist.
Ist die Weide mit der Beweidung durch, sammel ich sie aber weg. Das ist einfach, weil die quasi auf einer Linie liegen. Ich muss also nicht kreuz und quer über die Weide. Da gehts dann einmal mit der Schubkarre den Zaun lang und gut.
Wenn hier einer Durchfall hat, mach ich das möglichst sofort weg - sonst spielen nämlich Füchse (die problemlos nachts durch den Zaun kommen) und HSH Durchfall-Ping-Pong, wenn mal was ansteckendes dabei ist. Und im Gegensatz zu meinen Hunden haben die Füchse niemanden, der für sie Moro-Suppe kocht.
Kotabsatzkontrolle ist ja was, was man als Tierhalter automatisch macht - auf größeren Flächen geht das auch mal mit dem Fernglas. Da kann ich mir die Stelle gut merken und finde sie auch problemlos wieder. Egal, wie hoch der Bewuchs noch ist.
Da, wo die Arnika-Horste sind, bin ich besonders pingelig, da nehm ich, wenn die Teilstücke nach der Blüte und Samenreife zur Beweidung offen sind, Hundehaufen (und auch Kuhfladen) sofort weg, denn so viel punktuellen Stickstoff aus Hunde-Kot mögen die Arnika-Pflanzen gar nicht.
Meine früheren "normalen" Hunde, die auch hier auf dem Hof gelebt haben, sind vorm Spaziergang jeweils in den "Hundegarten" gekommen.
Bis ich dann soweit fertig war, hatten sie meist schon ihren Kot abgesetzt, der wurde ebenfalls mit dem Mistboy (Pferdehalter kennen die) in einen Thermokomposter bugsiert und dann sind wir spazieren gegangen. Kotbeutel hatte ich zwar mit, aber den brauchten wir fast nie.