Und da sich das Bewusstsein für derlei Probleme durch Katzenhaltung die letzten Jahre weiter entwickelt hat wird sich wohl in Zukunft auch die Katzenhaltung weiterentwickeln.
Das denke ich auch.
Es gibt ja durchaus auch Gründe, die in den Katzen selbst liegen, dass sie im Freigang eingeschränkt werden müssen, um ihrer selbst Willen. Sei es eine OP, ein Becken- oder Beinbruch, eine schwere Erkrankung oder eine Niereninsuffizienz im Endstadium. Auch dafür sollte man als Halter ja Lösungen parat haben. Oder die üblicherweise erwähnten "4 Wochen drinnen lassen bei Umzug". Da muss das ja auch funktionieren.
Hier in der Region gabs mal Katzen-Ausgangssperren wegen Geflügelpest.
(Und das normale Freigänger-Leben hat ja an sich schon ein großes Gefahrenpotential)
Ich möchte einfach am liebsten darauf setzen, dass sich die Halter von Freigänger-Katzen der Artenschutzproblematik bewusster werden und freiwillig geeignete Maßnahmen ergreifen.
Man schützt am ehesten, was man "liebt", umso wichtiger ist es die breite Bevölkerung in Sachen Artenschutz mitzureissen. Nur ist das ein langwieriger Prozess, bei dem viele Arten, die jetzt nur noch in Restpopulationen vorhanden sind, auf der Strecke bleiben würden. Deshalb werden solche Ausgangssperren künftig wohl häufiger nötig werden.