Ich mach das keinem Hundetrainer zum Vorwurf, wenn es da keine Erfahrungen mit arbeitenden HSH gibt.
Nur sollte man sich dann zu dieser Thematik vllt. auch einfach nicht äussern.
Hundetrainer, die wir Tierhalter brauchen, sind welche, die Erfahrung mit HSH UND mit Nutztieren haben. Man kann den HSH nicht isoliert betrachten.
Solche wie Corinna oder wie damals unsere Jen.
Die bundesländerübergreifenden Erfahrungen von Weidetierhaltern sind, dass die Leuts Angst davor haben, wahlweise von Wölfen oder Herdenschutzhunden gefressen zu werden. Da sind solche Artikel nicht wirklich hilfreich.
Warum ein bayerisches Blättle eine hessische Hundetrainerin interviewt, ist dann noch eine weitere interessante Frage.
Ich denke, dass das absolut gewollt ist, solche übersteigerten Aussagen zu veröffentlichen. Das passt zur bayerischen Wolfspolitik.
Wer den Wolf nicht will, muss auch Herdenschutz verunmöglichen.
Und wie geht das besser als mit solchen Aussagen wie im Artikel?
Einer der häufigsten Laien-Kommentare unter Wolfs-Herdenschutz-Artikeln ist "Herdenschutzhunde greifen alles an".
Die Leuts haben eh Respekt vor den Hunden - meist viel zu viel. Das muss man nicht noch schüren.
Da wäre eine sachliche Aufklärung angebrachter, wenn man denn will, dass es klappen könnte.