Meine sind ja Berufs-Pöbler quasi, sie sollen und dürfen im Herdenschutz natürlich auch Hunde verbellen. Sie differenzieren da sehr gut, sich ruhig verhaltende Hunde, die nah bei ihrem Menschen sind, bekommen nur ein "Hallo wir sind hier und machen unseren Job" zugerufen, Hunde, die die Impertinenz besitzen, sich der Weidefläche zu nähern (da gibts keinen Weg am Zaun lang), werden massiver verbellt, klar. Caniden aller Art sind nun mal der Feind der Weidetiere. Und DIREKT am Zaun ein Fremdhund, ja, da bricht die Hölle los. Das geht gar nicht. Sobald der andere Hund in irgendeiner Art und Weise deeskaliert (da reicht auch ein Andeuten, manche Halter kriegen das gar nicht mit, dass ihr Hund da was deeskalierendes macht und ziehen den Hund, der grad versucht, ein Bogen laufen anzudeuten, an der Leine wieder zu sich ran) und das Imperium der Mc`s anerkennt, ist der Drops gelutscht.
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Hundekopf von aussen durch den Zaun reinstecken lassen, finde ich überaus unverschämt von den jeweiligen Haltern. Das ist für einen territorial veranlagten Hund IM Garten eine Zumutung. Da dürfte hier auch der normale Hund seine Meinung zu kund tun.
(man stelle sich das mal als Menschen-Benehmen vor, man liegt da im Liegestuhl und plötzlich kommt da ein Kopf aus der Hecke, da würde auch der Kangal in mir geweckt werden....)
Wichtig wäre mir allerdings, dass der Hund auch sofort wieder runterfahren kann und sich gleich wieder entspannt.