Beiträge von McChris

    "Ein Mann, der einen Eingang fand, der unverschlossen offen stand.

    Nicht gleich in diesen Eingang ging, da hier ein Schild "Kein Eingang" hing.

    Dem Mann war es nicht klar, weshalb der Eingang keiner war.
    Und da er sich nicht bluffen liess, er glatt das Gegenteil bewies,
    indem er durch den Eingang ging, vor dem das Schild "Kein Eingang" hing."

    Ich weiss nur nicht mehr, wer das verfasst hat. Ringelnatz vielleicht?

    Wenn ich hier so an Hufpflegerin und Schmied denke, stelle ich mir das nicht allzu schwierig vor, solange das kein Stall mit ständiger Fluktuation ist.

    Nach dem 2./3. Mal kennen die Hunde die Leuts. Das moderiert man anfangs ein wenig. Bei nur einigen Einstellern sehe ich da kein Problem.

    In so Riesen-Anlagen mit zig Einstellern, die dann auch Tante Hanne mitbringen oder so, müsste man Kompromisse finden.

    Nur Tierarzt ist hier was, wo ich die Hunde abseits packe. Sobald ein Tier einen Schrecklaut von sich gibt, macht das die Hunde nervös. Das ginge grundsätzlich auch, ich bin ja dabei, aber man will sich ja auf das kranke Tier konzentrieren.

    Ich hab z. B. auch schon mal bei einem Kumpel von mir notfallmäßig Vertretung gemacht, als der einen Unfall hatte. Da war ich vorher nur ein Mal.

    (Da hatte ich mehr Angst, was bei den Schafen falsch zu machen, als wegen der Hunde |) )

    Das kann man auch mal geschaut haben - HSH bei Pferden.

    Hunde wie Harald, die nämlich bereits Lämmer oder Schafe getötet haben, werden einem in der "Szene" sehr häufig angeboten, wenn man Grossvieh hält.

    Das kommt durchaus vor, wird halt gern als mögliches, auftauchendes Problem bei all dem "setzt doch HSH ein" totgeschwiegen.

    Man KANN das korrigieren. Das erfordert aber sehr viel Zeit, sehr viel Management und sehr viel Wissen.

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    Wer in meinem Pfoto-Thread die Integration von McYassi mitverfolgt hat, weiß, dass ich da wesentlich langsamer rangegangen bin.

    Aber ich bin da ja auch eher "Exot".

    Ich könnt unsere Jäger hier nehmen und schütteln - seit mindestens Januar habe ich immer wieder Hinweise auf Wolfspräsenz, drei Sichtungen (eigene), die Reaktionen der Mc`s und der Rinder. Ich für mich bräuchte da keinen anerkannten Nachweis, mir reichen die Mc`s da vollkommen und unser Herdenschutz steht ja bereits seit Langem. Aber die anderen Tierhalter in der Region, für die wäre die Dokumentation in Sachen Förderkulisse wichtig.

    ...

    Hier ist mal ein Bericht über einen HSH, der bei einem Angriff durch ein Rudel Coyoten 8 von diesen getötet hat und dabei selbst schwerstverletzt wurde, u.a. heftige Biss-Wunden an Rücken und Nacken und eine abgebissene Rute. Nach mehrwöchiger intensiver tierärztlicher Betreuung ist er nun wieder bei seinen Schafen. Finanziert wurde die Behandlung durch eine Spendenaktion und das finde ich toll. Solche Kosten zu stemmen, dürfte für den allergrößten Teil der Tierhalter ein Ding der Unmöglichkeit sein.

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    Wenn Du finanziell in der Lage bist, große Summen zurückzulegen, ist das eine prima Sache.

    Hier sinds eher kleine Summen, aber dafür über einen langen Zeitraum, so in Richtung Jahrzehnte. Mein Tier-Sparbuch war und ist für alles andere immer absolut unantastbar.

    Müsste ich JETZT in dieser Situation mit den Kostensteigerungen bei Null anfangen, würde ich mich auch eher gegen eine Tierhaltung entscheiden.

    Je mehr ich hier mitlese, denke ich, dass die so sehr angepriesenen Versicherungen offensichtlich auch nicht die Lösung sind.

    Ich bin "Mehr-Tier-Halter" und habe seit dem 1. Tier in meinem Leben ein extra Sparkonto, auf das jeden Monat ein fixer Beitrag geht.

    Das müsste ich, wenn ich hier so mitlese, ja auch haben, wenn die Tiere jeweils KV-/OP-versichert wären, weil nahezu nie alles übernommen wird, manches komplett ausgeschlossen wäre oder einem im schweren (=teuren) Krankheitsfall eh gekündigt werden kann oder es Erstattungsgrenzen gibt, die knapp über dem liegen, was an Versicherungsbeiträgen geleistet wird.

    So macht Versicherung für mich keinen Sinn. Abgesichert ist da im Grunde nicht viel. Extra Sparen muss man auch mit Versicherung. Und Versicherungs-Beiträge sind futsch, wenn das Tier stirbt.