Beiträge von McChris

    Wie verhalte ich mich ggü Hunden?

    Wie verhalte ich mich ggü Weidetieren?

    Wie verhalte ich mich ggü anderen Menschen?

    Ich würds einfach "Draussen unterwegs" nennen. Da kann dann alles querbeet dabei sein: von Verkehrserziehung, über den richtigen Umgang mit anderen Lebewesen und der Natur.

    Aber, auch, wenn ich das wirklich sinnvoll finde, solche Themen von Grund auf in der Gesellschaft zu verbreiten, ist mein alleroberster Ansatzpunkt immer noch der HH selbst.

    Das ist genau der Punkt. Es kann jedem passieren, dass er/sie zusammenbricht, sich was anhaut und dann blutend und ggf. bewusstlos daliegt. Die Wahrscheinlichkeit, dass das ein Mensch ist, der Hilfe braucht, ist meiner Ansicht nach WESENTLICH größer als die Möglichkeit, dass in so einer Situation der Helfer irgendwie selbst zum Opfer wird.

    Das seh ich schon auch so - hab aber dennoch Verständnis, wenn in manchen Situationen der Erstankommende überfordert ist, ängstlich wegen des Umfelds (Wald, dunkler Park, etc.) ist oder ganz individuelle Gründe hat, die eine Eigensicherung in den Vordergrund schieben.

    Der Notruf wurde abgesetzt. Das ist - so traurig das ist - heutzutage schon keine Selbstverständlichkeit mehr.

    Was für Kekse essen Kühe?

    Pferdeleckerli. Tatsächlich haben die 5 da auch verschiedene Lieblings-Sorten. :lol:

    Ich markere verbal, bzw. per Zungenschnalzer.

    Und natürlich ist das in größeren Beständen durch den Zeitaufwand eher nicht machbar.

    Ich merke das ja schon bei 5, was das für ein zeitlicher Aufriss ist.

    Aber mit einem ruhigen, freundlichen Umgang mit viel Lob ist schon viel gewonnen.

    Nach dem Motto "Du merkst, dass Du älter wirst, wenn Du nach jeder Klauenpflege Rücken hast", üb ich jetzt mit den Rindern, hauptsächlich den Ochsen, was anderes. Die Kühe kann ich ausschneiden, wenn sie liegen. Das geht bei Bingo auch ein wenig, bei Finn und Boss aber gar nicht.

    Und ich im Stand mit dem Rinderbein auf meinem Bein, das wird nicht mehr lange gut gehen, das geht einfach zu sehr ins Kreuz.

    Irgendwann wird hier auch ein gescheiter Klauenstand einziehen, aber bis dahin behelfen wir uns jetzt so - Erklärung unterm Bild:

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    Das ist Finns linkes Vorderbein und er steht im Behandlungsstand, aber nicht im Halsfang. Beim Üben will ich, dass sie sehen können, was wir da machen, das geht im Halsfang nicht.

    Um den Fuss hat Finn eine breite Manschette, die sich unter Belastung zuzieht.

    Wenn ich Finn bitte, das Bein anzuheben, kann ich es jetzt, statt es auf meinem Bein zu parken, eng an die Panel-Stange ziehen. Die Doppelschlaufe von dem Seil wirkt da wie eine Umlenkrolle und verstärkt meine Haltekraft, ich kann es auch mit einem Panikknoten fixieren und habe somit beide Hände frei. Finn kann sein Bein gemütlich da reinhängen und sich auch ein wenig am Panel anlehnen (das müsste sonst alles mein Rücken aushalten).

    Heute war der allererste Versuch bei Finn und er hat das wirklich gut gemacht.

    Ich hab ihm erst das Manschetten-Getüddel angeclickert, dann das Bein damit anheben und dann das Bein fixieren und das so einen Moment aushalten.

    Das ist überraschend gut gelaufen. Ich hätte nicht gedacht, dass wir beim ersten Versuch so weit kommen.

    So ähnlich werde ich, wenn es soweit ist, die Rinder auch in den Klauenstand clickern.

    Ich hab hier so ein uralt-Modell aus dem Dorf, der hat aber ungebremste Seilwinden-Kurbeln in Überkopf-Höhe und eine starre Höhe für die Vorderfüsse, die dann bei den sehr kleinen Kühen unter den Bauch gedrückt werden, so dass man da gar nicht rankommt. Der passt uns nicht in seinen Abmessungen und ist durch mangelnde Rückschlagssicherung der Kurbelwinde auch für mich gefährlich.

    Hier ist ein Bild von einem einfachen Behandlungsstand aus Panels mit Halsfang, falls sich eine/r von Euch da nichts drunter vorstellen kann:

    https://texas-trading.de/media/image/16…0f923dc51ce.jpg

    Bei den Rindern gilt für mich bei allem Kooperationstraining, allem Mitmachen durch die Rinder das Motto "better safe than sorry", das sind grosse, schwere Tiere, die wenn denn dann sehr vehement reagieren können, deshalb nutze ich für so etwas den Behandlungsstand zur Sicherheit. Auch, weil ich meist allein bin, wenn ich mit den Rindern was mache. Hier die Herrschaften stehen da anders als das Rind auf dem Bild entspannt drin. Für sie ist das normal. Sie laufen auf dem Weg zur Weide da einmal am Tag einfach so durch. Manchmal mach ich kurz zu, Keks, und wieder auf. Manchmal bekommen sie den Halsfang um, Keks, wieder auf. So gehen sie ohne, dass jemand sie treiben müsste, dort rein.

    Zumindest die be-nutzten Fotos lassen sich ja offensichtlich recht genau zeitlich zuordnen, da da die Arme des Helfers/Ausbilders wegen vermutlich Tätowierungen verpixelt waren, kann man mit Sicherheit - wie auch in der ÖKV-Mail, so sie denn verifiziert ist, erwähnt, auch beteiligte Personen zuordnen und befragen.

    Dass Trainingsplatz-Besuche während Schwangerschaft und Säuglingsversorgung ausbleiben, liegt im üblichen Rahmen.

    Dass da heimlich in den 1,5 Jahren zwischen diesem schrecklichen Vorfall und dem letzten Trainingsbesuch "scharf gemacht" wurde, wofür es i. d. R. Helfer, Orte und Zeit bräuchte, klingt für mich nun wirklich eher unwahrscheinlich. Und vor allem - wie? Wenn der Hund lt. Ausbilder nur wenig Begeisterung dafür gezeigt hat.

    Ich werde hier mit Hunden und Rindern auch ständig fotografiert, von Touristen. Lass da eins von 100 Fotos bei sein, wo die Jungs beim abendlichen ritualisiertem Raufen die Zähne zeigen, ich wette genau nix, dass genau SO ein Foto in den Medien rumginge. Und nicht Fotos von Veranstaltungen auf meiner Fläche, wo sich Gruppen von Menschen frei und unbedarft zwischen den Hunden bewegen. Wahrscheinlich kämen dann in meinem Fall so Kommentare "und da steht die Halterin grinsend daneben und schaut zu, wie ihre Hunde miteinander kämpfen...."

    Weil ich die Situation "kleine Gemeinde, zugezogen, anders als die anderen und "solche" Hunde" - ich habs schon geschrieben, so gut kenne, hab ich eine Ahnung davon im Kopf, dass man sozialen Druck in diesem Fall nicht unterschätzen sollte.