ist vielleicht in der Verwertungtonne gelandet
Nein, der Hund wird/wurde obduziert.
So stands in zwölfendrölfzig Zeitungsartikeln.
ist vielleicht in der Verwertungtonne gelandet
Nein, der Hund wird/wurde obduziert.
So stands in zwölfendrölfzig Zeitungsartikeln.
Diese Situation ist alles, aber eines mit Sicherheit nicht: eine klassische Opfer-Täter-Konstellation.
Es kann doch niemand ernsthaft davon ausgehen, dass ein bis dato völlig normaler Hundemensch so dermaßen kaltblütig aus solch einer traumatischen Situation herausgeht und innert Sekunden dermaßen eiskalte, kalkulierte Entscheidungen trifft?
Für mich, die im Rettungsdienst und in der Intensivmedizin mehr als genug mit Personen nach Unfällen und sonstigen schrecklichen Ereignissen zu tun hatte, ist das eine höchst unwahrscheinliche Annahme. Die Leuts sind nach sowas vollkommen durch den Wind, können froh sein, wenn sie ihr Geburtsdatum auf die Reihe kriegen, aber doch nicht so raffinierte Konstrukte.
Deshalb ist und bleibt für mich die wahrscheinlichste Annahme die, dass von der Gegebenheit "2 Hunde trugen MK, also kanns nur Elmo gewesen sein, evtl. noch in Kombination damit, dass Elmo auch für die Verletzungen der HH gesorgt hat" her, automatisch schlussgefolgert wurde in der extrem stressigen Situation, "es war 1 Hund an den Verletzungen der Joggerin beteiligt". Ganz ohne konstruierte Hintergedanken.
Wenn die Hunde in größter Eile, die Halterin wollte ja offensichtlich schnellstmöglich zur Joggerin zurück, zwecks Sicherung ins Haus gebracht wurden, KANN Blut am Fang tatsächlich auch einfach übersehen worden sein. Die hat doch nicht noch in aller Seelenruhe dutzi-dutzi gemacht und den Hunden noch eine feini-Kaustange gegeben. Himmelherrgottnochmal.
Ja, ich weiss.
Ich mein auch mehr das massive Verletzungsbild.
Ich hab in meinem Leben im Beet noch keine einzige Lupine gross bekommen, die sind hier Schnecken-Magnet.
Ich nehm Phacelia oder Gelb-Senf. Gelb-Senf allerdings nicht vor oder nach Kohl, bzw. anderen Kreuzblühtlern.
Mich wundert das eben auf einem Weg der so aussieht. Also man scannt ja meist als HH bissle die Umgebung. Ich meine nicht das Weite suchen sondern wahrnehmen dass da wer kommt.
Was da neben dem Feldweg wächst, sah mir so aus wie bereits rechts trockener Mais. Wenn da nur ein Hauch Wind ist, hat man eine Geräuschkulisse aus recht lautem Dauerrascheln, das manch anderes Geräusch problemlos überdeckt.
Wobei die Aussage ja sinngemäß lautete, dass die Hunde zu der Joggerin hingelaufen sind - das passt für mich interpretationsmäßig nicht mehr zu einem gewissen Überraschungsmoment. Da scheint die Joggerin ja schon überholt gehabt zu haben. Was ich auch nicht einordnen kann, ist dieses "die Hunde haben in unterschiedliche Richtungen gezogen, dadurch kam es zum Sturz". Der klassische Auslöser schneller Bewegungsreiz passt da für mich irgendwie nicht.
Für mich ist auch das Zeitfenster nur schwierig vorstellbar. Joggerin passiert, irgendein Leinen-Hunde-Getümmel setzt ein, Sturz, Hunde rennen zur Joggerin, HH rappelt sich wieder auf, das spielt sich in meinen Gedankengängen in Sekunden ab. Ich habe mehr als genug Videos von HSH in Ursprungsländern gesehen, die einen Wolf getötet haben - mit Sekunden kommt da keiner hin. Auch, wenn das ein völlig anderer Hundetyp ist, in dem Versuch, mir die Situation irgendwie erklärbarer zu machen, kommts da natürlich zu Vergleichen.
Was ich mir auf jeden Fall "mitnehme", ist, den wirklich guten Sitz der MK noch mal zu testen. Die Mc`s gehen grundsätzlich nur bemaulkorbt zum TA z. B., weil das für sie trotz guter Umfeldsozialisierung für Herdenschutzhunde im Einsatz einfach dennoch eine völlig andere Welt ist. (Würde mir von einigen hier auch als, "aber sie wusste doch...." ausgelegt werden, ist für mich aber eher ein Schutz für die Mc`s)
Ist es nett für überwinternde Insekten, das jetzt einfach so zu lassen und dann im Frühjahr alles in Ordnung zu bringen?
Ich mach immer einen Kompromiß.
Gemüsepflanzen, die anfällig für Krankheiten sind, entferne ich - die gehen hier auf den Misthaufen in die Heissrotte. (Tomate, Gurke und so)
Was recht unanfällig ist, kann auf den Beeten stehen bleiben (hier das Gekrüsch von Feuer- und Stangenbohnen oder auch ein paar Topi-Pflanzen).
Sowas wie Salat-Aussenblätter bleibt hier eh in den Beeten, im Sommer mit als Mulch-Schicht, im Herbst wirds ein wenig untergezogen.
Wo kein Gründünger geplant ist, wird über den Winter mit Stroh gemulcht.
Erde aus Tomaten-Töpfen und so geht auch über den Misthaufen in den "Kreislauf" zurück. Da sind meist soviele Wurzeln drin, dass die Erde eh recht zusammengebacken ist.
Das Einzige, was es hier nicht gibt über Winter sind nackige, "saubere" Beete.
Gestern Nacht hatte ich eine spannende Episode. Ich war lange draussen bei den Rindern in deren Offenstall. Es war eine recht dunkle Nacht und so dolle viel konnte ich nicht sehen, nur vor der frisch gekalkten Stallwand konnte man so richtig was erkennen.
Mehrfach ist eine für hier grosse Fledermaus in den Stall geflogen gekommen. Hier sind viele Fledermäuse unterwegs (artenreiches Grünland und Kuhfladen...), aber die sind normal kleiner.
Interessanterweise habe ich kurz vorher immer von den Elstern "Bescheid" bekommen. Die schlafen im Kirschbaum am Auslauf und haben wirklich jedes Mal, kurz bevor die Fledermaus in den Stall eingeflogen ist, leise vor sich hin gemotzt. Warum? Hat wer eine Erklärung?
Ich weiss, dass Elstern auch kleinere Fledermäuse fressen, aber das hat hier nicht gepasst.
Danke Euch für den Input, Ihr habt mir sehr geholfen.
Vielleicht mit Humor abfangen?
Genau so hab ich grad reagiert, das passt am besten zu mir und derjenigen.