Beiträge von McChris

    nur zur Verbildlichung zwecks Größe.

    Das Problem ist, dass es kaum so grosse Hunderassen gibt, die nur wenig Ansprüche an den Halter stellen, aber gleichzeitig die hohen Anforderungen an einen Begleithund erfüllen. Begleithund hört sich immer so easy an, aber der unkomplizierte, sozialverträgliche Hund ist eine sehr hohe Anforderung!

    Deshalb sei die Frage erlaubt: warum soll es ein besonders grosser Hund sein?

    In der Rubrik "mittelgross" gäbe es einfach mehr Möglichkeiten.

    Hier gibts einen grossen und einen kleinen Auslauf für Rinder und Hunde.

    Nachts sind sie im kleinen Auslauf mit Offenstall.

    Bei der letzten Runde draussen lasse ich die Hunde nochmal in den grossen Auslauf, schlicht, weil sie im kleinen nur häufeln, wenns pressiert.

    Das war verdammt knapp. Da war - mal wieder - eine verdammte Freigängerkatze im Auslauf.

    Ich mag Katzen, deshalb sehe ich natürlich zu, dass da nix passiert. Ich kanns aber nicht hundertprozentig ausschliessen, der grosse Auslauf ist L-förmig, das ist in der Regel im Dunkeln und wenn die Hunde sehr nah bei Raubzeugs (und dazu zählen Katzen nun mal) sind, sind sie ruhig, ich habe also keine akustische Warnung.

    Ich bin mega-genervt davon, dass mir die Katzenhalter die Verantwortung für ihre Tiere auferlegen. Und während die Katzenhalter seelig in ihrem Bettchen schlummern, steh ich im Regen und leuchte den Auslauf mit der Taschenlampe ab..... :headbash:

    Ich glaub, in meinem Dorf denken ein paar wenige sogar, dass ich das erfunden hätte. :lol:

    Ich denke, dass wird eine ganze Weile dauern, bis Herdenschutzhunde als leidlich normal angesehen werden. Eher in Generationen gerechnet, als von heut auf morgen. Bis dahin bleibts Pionier-Arbeit.

    Was mir in all den Jahren fehlt, ist eine gezielte Aufklärung der Bevölkerung/Erholungssuchenden über HSH von offizieller Seite aus, das wird immer noch - zusätzlich zu allem anderen in Sachen Herdenschutz den Tierhaltern überlassen. Und ich kenne in meiner HSH-Blase KEINEN, der keine Probleme diesbezüglich hat. Da machen es sich Behörden (auch die fördernden) und Naturschutzverbände weng zuuuu einfach.


    Wenn der Deich nicht standhält, sind die Schafhalter Schuld, wetten?

    Er wacht schon deutlich, allerdings ist ihm unsere Meinung halt extrem wichtig. Wenn er im Garten etwas beunruhigendes sieht und meldet, dann hört er damit zuverlässig auf, wenn ich die Situation einmal kurz einschätze und ihm dann mit nem Schulterzucken mündlich Rückmeldung gebe.

    Auf Spaziergängen dreht er sich zu mir um,wenn er neue Dinge sieht.Wenn er etwas gruseliges sieht, lässt er sich durch Stimme beruhigen. Er versteckt sich hinter mir, wenn er Dinge unheimlich findet.

    Er ist, solange er Regeln hat, echt unkompliziert und cool, aber seine EIGENEN Ideen.... holla :D

    Das klingt auf jeden Fall schon mal gut. Das fett Markierte ist genau der richtige Ansatz.

    Das, was Du jetzt als deutliches Wachverhalten bezeichnest, ist mit grosser Wahrscheinlichkeit bisher nur 1/10 dessen, was der Kerle als Erwachsener zeigen wird. Und da ist das Schutzverhalten noch gar nicht dabei! Das kommt erst noch mit zunehmendem erwachsenwerden. Und das kommt im Normalfall von jetzt auf gleich, nicht peu a peu.

    Also, du meinst, da kann genetisch noch Verhalten an Land gespült werden, was er jetzt noch garnicht zeigt und das wir danm erstmal Zeit brauchen, dafür Lösungen zu finden?

    Ja.

    Das Schutzverhalten kommt noch. Und die Kombination mit Terrier kommt noch, von der man nicht weiss, was sie bringen kann.

    Vielleicht kann McChris ja noch etwas zu der Idee sagen (Briad Welpe zu einem 11 Monate alten Mix aus Pyrenäenberghund/ AL- Terrier)

    Ist jetzt der Pyri aus AL oder der Terrier?

    Grundsätzlich finde ich den Mix HSH-Terrier schwierig, das ist wieder so ein "2 Seelen schlugen in seiner Brust"-Ding. Kann gut gehen, kann erwachsen ein HSH ohne Bremse sein.

    Ja, so ist es, der Zwerg ist ne absolute Rakete, echt ein Traumhund.

    Mit 11 Monaten kann man einfach noch nicht sagen, wie sich der HSH-Anteil da weiter entwickeln wird.

    Ich würde warten, mindestens bis 2-jährig beim schon vorhandenen Mix, da kann man zumindest erahnen, in welche Richtung der sich entwickeln wird. Mental fertig ist der da aber dann auch noch nicht.

    Mit 11 Monaten sind sie im Grunde alle noch ein Traum, das ist so das typische Prozedere, dass man zu dieser Zeit noch denkt "was haben die nur alle mit dem HSH-Kram....".

    Ich habe mit meiner Frage, ob man Hunde wirklich überall hin mitnehmen muss, gar nicht den HH in diesem Fall in Frage gestellt, dem also kein Fehlverhalten vorgeworfen. Ich war nicht dabei und der Artikel gibt nur wenig Info dazu her, betont aber, dass der Hund sich wohl sehr erschreckt hat.

    Ich meinte das mehr so, dass man in manchen Gegebenheiten einfach noch weit mehr mit solch plötzlichen Situationen rechnen muss und sich einfach selbst fragen sollte, ob der Hund da wirklich mit "muss".

    Auch der menschenfreundlichste, Nähe liebende Hund kann mal so erschrecken, dass er im Schreck schnappt.

    Ja, das sehe ich auch so, auch wir Menschen können da unbewusste Abwehrbewegungen machen. Das ist was völlig Normales.

    Deshalb ists für mich auch einfach ein Unfall.

    so kleine Kids, da haben normalerweise die Eltern n Auge drauf, daß es in Sichtweite bleibt.

    Ach, wenn Du wüsstest, was hier manchmal an Dötzen an meinem Auslauf-E-Zaun steht. Da packen die Eltern grad den Kram vom Auto in die Ferienwohnung und die Kurzen kaspern da rum, in einem unbekannten Umfeld. Ums Eck, ausser Sicht. Das ist eher die Regel, als die Ausnahme.

    Und das ist völlig menschlich und normal. Niemand kann 24/7 ein anderes Lebewesen, völlig egal, wieviel Beine, unter Daueraufsicht haben.

    Fakt ist:

    Das ist kein Fakt. Das ist bloss eine Interpretation Deinerseits. Das ist ein gewaltiger Unterschied.