Beiträge von McChris

    Aber dann hast du ja die Entwicklung

    Ja, so sehe ich das auch. Bei allen mir bekannten "Aggressionsmustern" gibt es eine Eskalationskurve. Da eskaliert nichts von 0 auf 1.000.000. Aus dem Nichts.

    Die Beschreibungen der Attacken von diesen Bullys sind doch typischerweise: "und dann hat der Hund auf einmal einen Blick gehabt, wie noch nie zuvor und stürzte sich im selben Moment auf den Menschen".

    Selbst, wenn man davon ausgeht, dass sehr wahrscheinlich viele Vorzeichen von vielen Haltern schlichtweg übersehen werden, zieht sich diese Beschreibung ja durch die Vorfälle wie ein roter Faden. Ich kann nicht glauben, dass da alle Halter allesamt was übersehen haben.

    Aber sieht man das nicht generell bei rassen die auch dafür bekannt sind eher Artgenossenunverträglich zu sein bzw darauf verzichten zu können?

    Aber Artgenossenunverträglichkeit ist doch was völlig Anderes, als das, worum es hier geht? Dass die vom Alter und auch der hormonellen Lage abhängt, ist ja problemlos nachvollziehbar. Und auch Artgenossenunverträglichkeit ist im Normalfall ein schleichender Prozess mit Vorzeichen.

    Hier, bzw. mir, geht es grad um die Mechanismen, die dazu führen, dass Menschen von den XXL-Bullys massiv beschädigend angegangen werden, ohne dass es eine Provokation dazu gab. Einfach aus dem Nichts heraus von jetzt auf gleich ohne jegliches Vorzeichen. Ich konnte bisher bei den hier verlinkten Vorfällen noch keinen Zusammenhang feststellen, dass das erst ab einem bestimmten Alter auftritt, u. a. deshalb, weil diese Info in den Artikeln meist gar nicht vorkommt.

    Was ich dabei aber nicht verstehe, ist der zeitliche Faktor.

    Angenommen, die Genetik ist da, unprovoziert zu massiv beschädigenden bis tödlichen Angriffen zu neigen.

    Warum "schläft" die dann einige Jahre vor sich hin und auf einmal machts *peng" und der Hund knallt durch.

    Ein schlecht gezogener Kangal, der offensiv-aggressiv reagiert, ist so. Immer. Von klein auf. Der dödelt nicht erst 4 Jahre fröhlich vor sich hin und knallt dann durch.

    Paßt nicht ganz hierher, weils hier ja mehr ums Hobbygärtnern geht, aber ich fands interessant:

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    Ich bin ja eher in Richtung Permakultur unterwegs und bei sterilisiertem Kompost grausts mich ein wenig, aber es gibt verschiedene Wege, bio zu wirtschaften.

    das ist zumindest eine sichtweise, die ich schön fände.

    Dann nimm die doch einfach. Klingt so banal, aber das Schlimmste an solchen Sachen ist doch, was einem dann selbst im Kopf rumgeht.

    Ja, da hat sich wer beschwert. Ganz neutral betrachtet, darf derjenige das ja auch.

    Derjenige hat aber offensichtlich falsche Schlüsse gezogen.

    Ich bin hier im Dorf von 120 Einwohnern die Einzige, die, wenn ich ein Problem mit was habe, direkt da hingeht, klingelt und das Problem anspricht.

    Das können viele heute einfach nicht mehr, deshalb vermutlich anonym.

    Ich finde die Idee, ein nettes (!) Schreiben in den Hausflur zu hängen, gar nicht verkehrt.

    Da kannst Du kurz und sachlich auflisten, was Du alles tust, damit der Hund so wenig wie möglich allein ist.

    Hundi hatte am Montag Kontakt mit einem Hund - DER Kontakt hatte mit Hunden, die Zwingerhusten haben.

    Wie schlimm ist denn so was, falls ers bekommen würde?
    Woran erkennt man's? "Husten" die dann wirklich?

    Das kann von ein wenig Räuspern bis "wirklich schlimm" gehen, Zwingerhusten ist ja lediglich ein Oberbegriff wie z. B. Kolik auch.

    Meine haben ja keinen Kontakt zu Fremdhunden und sind (ausser bei TA-Besuchen) nicht ausserhalb meiner Flächen unterwegs, die haben es sich auch einen Winter dennoch eingefangen. Fenchelhonig ist hier fester Bestandteil der Stallapotheke und hilft wirklich hervorragend. Vom TA hatte ich noch einen pflanzlichen Schleimlöser bekommen. Plus Schal um den Hals - plus gelber Schein im Herdenschutz, also wirkliche Schonung, auch, wenn der Hund nicht dolle krank wirkt.

    Ach, ich hasse sowas. :( :

    Ich kann das auch nicht ab - man macht und tut, hat einen schönen Wildgarten für die Vögel geschaffen und all die Luxus-Miezen aus der Nachbarschaft sehen das als "Abenteuer-Spielplatz". Ich verscheuch sie mit einer kleinen Wasserpistole, wenn ich sie erwische.


    ...

    Nach dem Blaumeisensterben vor einiger Zeit haben sich die Bestände hier wieder erholt, bei den Amseln auch.

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    kommt wohl in die Pubertät, das Tier (und noch liebloser und nichtssagender kann man ja eine Anzeige nicht schreiben :( )

    Das ist doch ein HSH im Einsatz - da wird also ein arbeitender HSH verkauft. Und dafür reichen die Infos erstmal und ist der Preis sogar eher günstig, die Hunde werden preislich betrachtet in den ersten Jahren nämlich wertvoller..

    Der häufigste Abgabegrund für arbeitende HSH sind Umfeld-Probleme wegen der Bellerei oder Unverträglichkeiten im Hundeteam.

    Die typischen Probleme in Privathand beim erwachsen werden kommen im Herdenschutz eher nicht vor. Da können die Hunde ja das machen, wofür sie da sind.

    Die Rinder sind da schon ziemlich aufgebracht - das ist keine Rumtollerei von Jungtieren, sondern die sind wirklich in Aufruhr, das Muhen am Anfang ist ein besorgt-aufgeregtes Muhen. Wenn Du Wolfsgebiet schreibst, könnten sie schon Wolfskontakt gehabt haben. Die Herde ist da deutlich im Stress.

    Ist hier eigentlich OT, aber mich interessiert es brennend: Kann man da als Halter was machen, dass da wieder mehr Grundruhe einkehrt? Können geübte und eingewöhnte Herdenschutzhunde da schon helfen?

    Technischen Herdenschutz verbessern und auch der Einsatz von HSH können da wieder mehr Ruhe reinbringen, ja.

    Es ist aber nicht einfach HSH in eine bereits aufgeschreckte Herde zu integrieren.

    Jemand hats schon geschrieben hier im Thread: ginge es um 1 Stunde in der Silvesternacht, wo ich mich als Tierhalter fest drauf verlassen kann und alle passen ein wenig auf, wo sie knallen - kein Thema.

    (Sonstige Nachteile durch die Böllerei jetzt mal aussen vor)

    Aber dieses Tage (bei manchen ja sogar Wochen) vorher und nachher und diese völlige Unberechenbarkeit macht Silvester für mich zum Hass-Objekt.