Sie sind verpachtet an einen Landwirt, der sie mäht und als Futter für seine Rinder nutzt. Mehr passiert damit nicht.
Für mich wäre die Frage, wie dringend er sie braucht. Es gibt ja durchaus auch Flächen, die nicht ganz so "beliebt" sind, z. B. aufgrund der umständlichen Anfahrt,
Hier gabs das Angebot an einen Landwirt, dass er die SP-Pflege übernehmen könne. Wahlweise per Mähen oder per Schafbeweidung. Allerdings hat er festgestellt, dass er ein Weilchen mähen müsste, um die Anschaffung von Spezialmaschinen dafür raus zu haben. Schafe sind deshalb schwierig, weil SP-Zäune nicht wolfsabweisend sind.
Ich bin halt hin- und hergerissen. Klar, auf den Dächern wäre es viel besser. Aber das wird halt (derzeit) nicht umgesetzt. Lässt man es deshalb ganz sein? Schwierig.
Ja, geht mir auch so.
Für HIER war es einfach, unsere Flächen sind in Sachen Artenvielfalt viel zu wertvoll, um sie dafür zu opfern und einer der Landwirte ist auf die Bewirtschaftung seiner Flächen angewiesen. Der braucht XY ha wegen seines Tierbestandes, der kann nichts hergeben. Damit ist das Thema im Grunde durch, auch, wenn der Gemeinderat da kommende Woche noch drüber beraten will.
ABER: auf der letzten Dorfversammlung vor ein paar Tagen kam das Thema Solar auf den Dächern auf und vllt. kann man da als Dorf ja auch was reissen. Mal sehen.
Für Bayerns Kommunen gilt eigentlich, dass eh nur Flächen mit geringem Bodenwert, ohne naturschutzfachliche Bedenken und sogar bevorzugt an Autobahnen oder Bahngleisen genutzt werden sollen (sehr kurz zusammengefasst), denn eigentlich kann man sich den Verlust von landwirtschaftlichen Flächen nicht erlauben, der Flächenfraß ist enorm.