Beiträge von McChris

    Ein Satz den man häufig hört: Herdenschutzzäune machen dem Wild das Betreten/Queren von Weideflächen unmöglich.

    Dass das nicht so sein muss, kann man hier nachlesen:

    https://www.herdenschutz.dvl.org/fileadmin/user…ie_NABU_DVL.pdf

    Meine eigenen Erfahrungen dazu:

    - mein Festzaun mit 7 Reihen E-Zaun, im unteren Bereich Draht (20, 40, 60, 80), mittig Litze (100,120), oben wieder Draht (140) wird problemlos von Rehen, Dachsen, Füchsen, Igeln, Mardern, Wachteln, Hasen, leider auch Katzen passiert

    - meine Schafsnetze, 108 plus Breitband bei 130, werden von nicht kitz-führenden Rehen übersprungen, vom Dachs einfach durchgebombt, vom Wildschwein ebenfalls einfach durchgebombt, meist Frischlinge oder Überläufer, egal wie viel volle Kanne Strom drauf ist, Katzen werden von Schafsnetzen gut ferngehalten, Füchse kommen da ebenfalls problemlos rein

    Tödliche Zaununfälle mit Wildtieren hatte ich seit 2015 insgesamt vier, betroffen waren ausschliesslich Amphibien, eine Erdkröte hatte das Pech, ausgerechnet über einem untern Zaun gebauten Ameisenhaufen queren zu wollen und ist dabei an den Draht gekommen, 2 Gelbbauchunken hatten das Pech, ausgerechnet in einer Nacht den Zaun zu queren, als vorher ein anderes Wildtier die damals noch Litze zerrissen hat und sie über die am Boden liegende, aber noch tackernde Litze gelaufen sind, ein Molch ist an einer der wenigen Stellen, wo beim Schafsnetz die 1. stromführende Litze durchhing gequert, und zwischen nicht stromführender Bodenlitze und 1. stromführenden Litze an den Strom gekommen. So straff, dass nie was leicht durchhängt, ist in Hanglage nahezu unmöglich zu spannen, auch nicht mit zwölfendrölfzig Extra-Stecken.

    Draht birgt nicht so eine Verhedder-Gefahr wie Litze und wo E-Zaun steht, ist hier Strom drauf, auch, wenn keine Tiere auf der Fläche sind.

    An der Waldrandweide gibts bei den gut sichtbaren Tierpfaden immer noch extra Flatterband in den Zaun geknüpft, für die bessere Wahrnehmung.

    Kontrolliert wird täglich und alles, was locker ist/durchhängt, wird sofort wieder straff gespannt.

    Fotos, auch, wenn man da nicht viel drauf sieht, weil meine Handy-Kamera alles noch kleiner macht, als es eh schon ist, kommen heute abend.

    Der gekaufte Kasten - eigentlich für die Vor-Wandmontage gedacht:

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    Soll da oben ins offene Fenster, ja, das ist verflixt hoch. (Der Hausgiebel, den man da zwischen unserer Scheune und rechts grad noch zu sehen, unserem Hausdach sehen kann, ist übrigens das verfluchte Amazoni-Haus)

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    Montiert haben wir von innen - unter dem Heubodenfenster ist nichts, also kein Zwischenboden, das war immer noch hoch genug.

    Als Erstes einen kleinen Vorbei - das ist ein Drahtgitter aus einer Siebwindfege, da hat man früher das Getreide mit gereinigt - damit Jungfalken bei den ersten Ausflügen noch eine kleine Sicherung vorm Nistkasten haben. Da haben wir einfach Sitzstangen draufgeschraubt.

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    Da hängt der Kasten schon, fehlen nur noch die Verkleidungsbretter für die restliche Fensteröffnung:

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    Noch beim Festschrauben des letzten Bretts, war der erste Anflug, das hier ist der nächste Versuch:

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    Und seitdem sind sie da immer wieder drin und drauf:

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    Wieso sollte ich dir die Frage krumm nehmen?

    Weil ich dachte, dass das eine sehr blöde Frage sein könnte. :lol:

    ...

    Gestern haben wir den Falkenkasten aufgehängt. Dafür war dann mal mit allem Drum und Dran ein halber Tag flöten. |)

    Aber: den ersten Anflug gabs bereits, als wir von innen noch die übrig gebliebene Fensterluke verbrettert haben und heute ist er schon bewohnt.

    Das ging irre fix. Nr. 2 saust hier auch rum, ist also kein Single mit luxuriöser Penthouse-Wohnung inklusive spektakulärem Fichtelgebirgsblick. :lol:

    Fotos, auch, wenn man da nicht viel drauf sieht, weil meine Handy-Kamera alles noch kleiner macht, als es eh schon ist, kommen heute abend.

    Ich freu mich doppelt, weil das das erste Projekt war, wo auch der Liebste mit Herzblut dabei war. Er macht sonst zwar bei allem Möglichen mit, aber mehr, weil ihm gar nix anderes übrig bleibt, aber diesmal wollte er es auch selbst.

    Es gibt von ReConvales auch eine "Energy-Variante", die hat um die 200 kcal pro 100g, das normale ReConvales Tonicum hat 70 kcal/100 g. Bestellen kann man das z. B. bei Füttern und Fit. Auch die ReConvales Päppelpaste, der enthaltene Dill wirkt appetitanregend.

    Kohlweißling hatte ich letztes Jahr auf jeden Fall an alles Kohls. Nervt. Ob Dill wirklich helfen würde?

    Wirklich helfen da nur Netze. Aber mich nerven die Netze.

    Leidlich erträglich war es hier, solange die Kohlpflanzen kreuz und quer zwischen Kapuzinerkresse, Ringelblumen und auch Dill verstreut waren. Da ist das Motto wohl "wenn Du den Gegner nicht besiegen kannst, verwirre ihn...." Da gabs dann auch gelegentlich Ei-Ablagen, aber die betroffenen Blätter habe ich entfernt.