Beiträge von network

    Hundehaltung mit täglicher Fremdbetreuung ist für mich nichts.

    Selbst habe ich keine geregelte Arbeitszeit, keinen 8 to 5 Job und muss generell recht flexibel unterwegs sein können, müsste ich da noch auf Fixzeiten einer Fremdbetreuung Rücksicht nehmen, ginge mir das gegen den Strich.

    Meine Hunde können alleine bleiben, das ist nicht die Frage, auch habe ich eine gute Betreuung wenn ich verreise, aber ich würde mir gezielt keine Hunde anschaffen, mit dem Wissen sie täglich fremd betreuen zu lassen.

    Meins wäre das auch nicht!

    Klar ist der Wunsch nach einem Hund verständlich und klar gibt es auch genug Hunde, die täglich mit langer Abwesenheit ihrer Besitzer klar kommen, nur ich persönlich für mich würde es nicht mögen :ka:

    Bei solchen Themen stelle ich immer wieder fest, welchen Luxus ich habe, dass ich mir meine Arbeitszeiten (meist mit den Hunden und auch auch mal ohne sie) einteilen kann! Ginge dies nicht, wären der drei Hunde sicher nur einer hier und das wäre dann ein fulltime Bürohund!

    Mein ehemaliger Chef (allerdings Jäger) hatte nen MV Rüden, der kam jeden Tag mit ins Büro.
    Netter, unauffälliger Hund.
    Wäre auch mein Beuteschema.

    Der Chef oder der Hund xD

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    Ich wünsche dir vor allem eine ordentliche Portion Geduld bei der Züchtersuche!

    Magyar Vizsla sind feine Hunde :gut:

    Steuermarken tragen meine Hunde auch nicht, angemeldet sind sie alle.

    Wenn reden nicht hilft und auch mehrere Parteien über die HV nicht weiter kamen, ja dann wende dich ans OA.
    Doch was soll das OA unternehmen? Frei laufen im Treppenaufgang eines Mietshauses, dürfte das OA nicht interessieren :ka: ergo müsstest du quasi euren Mitmieter -deine Verdachtsgründe hast du ja eben geäußert- anschwärzen.

    Euer Junghund hatte einen unschönen Start ins Leben, die Defizite könnt ihr nicht aufholen, ihr könnt nur versuchen das Beste für euren Hund daraus zu machen.

    CH-Troete hat dazu sehr gute Beiträge geschrieben :bindafür:

    Ruhe - Geduld - Zeit - leicht gesagt, bzw. leicht als Tipp genant, doch es sind wichtige Grundsteine für den Hund, für euch.

    Ich würde dem Hund auch ein sicheres Gerüst im Sinne von festen Gewohnheiten bauen, Erfolgsaussichten minimieren (alles wegräumen), evtl. eine räumliche Trennung mittels Babygitter in Türen klemmen, kurze, ruhige Gassirunden, Gehorsamsübungen nur spielerisch (wenn überhaupt) im sicheren Zuhause, nicht beim Gassi gehen und ich würde generell nur in Minuten denken und nicht in Stunden - alles minimieren! Vertrauen aufbauen!

    Hundeschule würde mich jetzt nicht interessieren bei so einem gestressten Kandidaten, das hat alles noch Zeit, Zeit bis du für den Hund ein stabiler, sicherer Pfeiler bist, an dem er sich verlässlich orientieren kann ;)