Beiträge von network

    Aktiv sein wollen muss ja nicht unbedingt mit extremer körperlicher Anstrengung wie mehrmals die Woche joggen, Rad oder Inliner fahren zu tun haben ;)

    Ich höre bei Wiederholungskäufern im Prinzip immer die gleichen Gründe wie niedlich, goldiges Grunzen, unkompliziert, klein, kann überall mit usw. und nicht die Sorge um mangelnde Gesundheit.

    Beim Vorgängerhund war es der Züchter der mit kranken Elterntieren züchtete, oder eben Pech weil zu spät operiert und dann noch beim falschen TA, oder bei Freunden war der Mops noch viel, viel kranker und wenn es warm ist macht das ja nichts, wir haben einen schattigen Garten der Hund muss nicht spazieren gehen ...

    Nur zwei Paare die ehemals einen Mops hatten sagten recht deutlich, dass sie keinen mehr kaufen.

    Das eine Paar will so ein Leid nicht noch mal durchleben müssen, ihre Hündin verstarb mit knapp fünf Jahren, sie haben seitdem einen PRT und sind happy.

    Das andere Paar -Achtung!- hätte das Geld der OP Kosten lieber in Reisen gesteckt, denn mit so hohen Ausgaben haben sie nicht gerechnet. Dass der Mops ein Hund mit Krankheiten ist, wussten sie vor der Anschaffung, aber sooo teuer das hat ihnen niemand erzählt ...

    Mir tun die Hunde einfach nur leid.

    Ich weiß, dass ich als Teckel Liebhaber auch nicht auf die gesündeste Rasse unter den Kleinhunden stehe, aber sie können atmen, sie haben eine Nase, sind nicht nur aktiv, sie können es auch sein ... doch der lange Rücken auf den kurzen Beinen ist grenzwertig.

    Ich würde behaupten, das Gutachten ist in einigen Bereichen aber auch veraltet bzw. muss nochmal auf den aktuellen wissenschaftlichen Prüfstand gestellt werden.

    Das habe ich beim querlesen eben auch zu mir gesagt!

    Es sind schon so einige Sachen ziemlich alt!

    Primär geht es um die Untätigkeit der Umsetzung und das ist erschreckend.

    ...

    Dann ist aber tatsächlich breites Engagement gefragt. Nicht das Warten darauf, dass andere etwas tun. Und umso mehr, wenns um zumindest zum Teil sehr unpopuläre Maßnahmen geht, die Kosten, aber keinen gleich ersichtlichen wirtschaftlichen Nutzen bringen.

    Absolut sogar ist breites Engagement gefragt!

    OT da etwas ab vom Thema

    Bei Aufdeckungen illegaler Welpen z.B. hier in Berlin, ist auch nicht die Pol Behörde alleinig involviert, TA/Tierschutzvereine spielen im Vorfeld die große, entscheidende Rolle. Ab und an werden sie (TA & Tierschutz, nicht die Pol) von zurückschreckenden Käufern informiert, doch das ist eher selten.

    Die Polizei selbst kommt erst, bzw. fast nur im Zugriff nach vorgetäuschtem Kaufinteresse ins Spiel.

    Die Stadt weiß ob der kriminellen Energie dieser Machenschaften, sie weiß ob der Verdienstspanne und sachlogischerweise auch ob des Gesetzesbruchs, doch und das ist das traurige daran, es entstehen enorme Kosten und es werden strafrechtlich kaum populäre Maßnahmen (ich habe mich rasch einiger deiner Worte bedient Phonhaus ;) ) angewandt. Eine Fahndungsgruppe 'Welpen-Mafia' gibt es hier nicht!

    Der Zoll hat auch mehr Zufallsfunde auf Rastplätzen o.ä. Anlagen, als gezielte Fahndungserfolge, allerdings zeitweise noch immer mehr, als Pol Behörden innerstädtisch.

    Ändern tut sich leider wenig bis nichts, die kleinen Seelen haben keine Lobby und werden gekauft wie warme Semmeln :verzweifelt:

    Doch ich denke schon auch, dass 'hier' regional abhängig ist!

    Wenn ich in Berlin nicht gerade die Uniklinik aufsuchen möchte bzw. muss, komme ich auch sehr gut mit sehr kurzfristigen Terminvergaben aus!

    Selbstverständlich werden gewisse, fachspezifische Operationen von Praxen nicht angenommen!

    Das ist auch gut so!
    Ich gehe als Patientenbesitzer ja auch nicht mit allem zu jedem TA, völlig rasseunabhängig, sondern vom Krankheitsbild/operativen Eingriff abhängig!