Beiträge von network

    Unser Teckel war bei der Hochzeit unserer Tochter dabei, einzig aus dem Grund, weil alle 'die nehmen ihn sonst immer' - Leute mitfeierten ;) Standesamt und beide Locations waren nicht in unserem Wohnumfeld, daheim bleiben somit keine Option.

    Der Zwerg ist cool, er nervt nicht, macht keinen Rabatz, lockert immer und überall Steifheiten auf und ist Typ Alleinunterhalter :cuinlove: trotz vieler Hundebesitzer war er allerdings der einzige Hund.
    Schleifen und so ein unnötiges Gedöns gabs nicht für ihn, er war was er ist, einfach nur ein Hund.

    Die Ladies waren damals für zwei Tage bei meiner TA.

    Mich nerven bei Hochzeiten nur Hunde die nerven und m.M.n. sollte das Ja Sager Paar die alleinige Entscheidung treffen, ob Hunde willkommen sind.

    Mir ginge der Ersthund vor, heißt von ihm würde ich alles abhängig machen, auch von seinem Gesundheitszustand den ihr ja aber gerade abchecken lasst.

    Kennt die Junghündin Kleinkinderalltag um sich herum?

    Zeit und Aussie Erfahrung habt ihr, an eigenem Zutrauen fehlt es auch nicht, die Züchterin geht auf eine Probezeit ein und wenn dein Wunsch nach einem Hund jetzt so groß ist, dass du über das Thema 'einen Welpen haben wollen' hinweg bist, hört sich das so schlecht nicht an.

    Hier zog vor zig Jahren auch ein Secondhand Hund (Rottweiler) zu zwei Kleinkindern (knapp zwei Jahre & acht Monate) ein. Safty first Regeln an die sich ausnahmslos jeder halten muss sind das oberste Gebot, aber durchaus stemmbar!

    Wie macht Ihr das mit mehreren Hunden? Einzeln, zu zweit oder alle zusammen Gassi führen?

    ...

    Die allererste Anfangszeit, sprich die ersten zwei/drei Welpenwochen des Neulings, gehören jedem alleine. In Haus und Garten sind sie zusammen.

    Leinentraining hat auch jeder für sich. In der Gruppe laufen pendelt sich danach gut ein.

    Da ich kein Fan von Hundewiesentreffen ums Eck bin, packe ich recht schnell alle ins Auto.
    Erst gemeinsame Spiel -und Löserunden, danach einzeln Gehorsam (individuell angepasst) und einzeln richtig dolles Spiel nur mit mir. Die anderen warten im Auto. Ruhiges Warten im Auto hat bei mir eine hohe Stellung, dass lernt wirklich jeder Zukömmling ziemlich von Anfang an.

    Irgendwann folgen Steigerungen wie Alltagstraining und dass alle im Freien ruhig Abliegen während ein Hund mit mir in Aktion ist, oder zwei mit mir und einer muss liegen, natürlich auch alleine zu Hause sein können, in der Gruppe und komplett solo, usw.

    Keine Ahnung welche Beweggründe bei mir für mehrere Hunde steht :denker: ich glaube schlicht weil ich es will und kann :ka:

    Ich habe noch nie mit nur einem Hund gelebt, ob in meiner Kindheit, ersten Bude, Beziehungen ... irgendwie waren immer mehrere Hunde mit dabei.

    Drei Hunde finde oder fand ich bisher für mich optimal, unser vierter in der Familie hat sich aber auch sehr cool eingefügt. Auch mag ich gerne einen relativ kurzen Altersabstand, ich steh da drauf und komme eh nicht mehr davon los, da meine Hunde zum Glück alle alt wurden/werden.

    Meine Hunde waren mir nie Last nur Lust ;)

    In Zukunft werde ich aber nur noch zwei Hunde haben, das passt auch super.

    Eben, bei der Rassewahl ist die Frage nicht irrelevant.

    Züchter die ihre Würfe im Gesamten komplett belassen gibt es zwar immer öfter, z.B. im WK e.V., bei Deutsch Drahthaar Züchtern unter dem VDD e.V. ist mir das noch nicht unter gekommen.

    Aber das hat ja nichts zu heißen, nur weil ich keinen Züchter kenne, der für einen NJ die Rute belassen würde |)

    Was aber - wurde allerdings bereits ausgiebig im anderen Thread diskutiert - ein Thema ist, ist der zunehmende zeitliche Aufwand für den alternden Hund.

    Das mit dem alternden Hund lebe ich gerade aktiv, einfach ist anders!
    Hier wäre ein zusätzlicher Junghund nicht so gut platziert, eben auch weil ich dann selbst aktiv mit ihm werden wollen und die Zeit wo anders fehlen würde.

    Man kann nicht alles bis Plan Z gestalten, das empfände ich auch als nicht erstrebenswert, doch dass vieles anders kommen kann als man denkt, sollte schon im Gedankenkarussell präsent sein.

    Ist ja doch arg OT

    Meine Prinzessin ist mit 13,5 Jahren von jetzt auf gleich Ende 2021 ins Schlaraffenland vorgegangen :( sie hat mit einem Schlag eine riesige Leere hinterlassen, die Graue war fitte 12,5 Jahre, der Zwerg fitte 11,5 und der Beagle knapp zwei ... ich habe meiner Weimaranerhündin in dieser Zeit (sie hat so gelitten :( ) versprochen, dass ich ihr keinen Welpen vorsetze, dass wir du & ich bleiben, mit dem Zwerg und mit dem Beagle.

    Tyra war zwar absolut fit zu dem Zeitpunkt, das war meine Prinzessin auch bis Zeitpunkt x, doch es hätte ihr nicht gut getan! Und es gab einige verlockende Angebote und erst recht Hunde ...

    Es war die klügste Entscheidung ihr Wohl vor meines zu stellen!

    Nun musste meinem Hund vergangene Woche ein schnell wachsendes Geschwür an der Lefze entfernt werden (Ergebnis steht aus, es sah augenscheinlich schon nicht gut aus), am letzten Drittel ihrer Rute wucherte ein Knoten der abzusterben drohte, sie musste amputiert werden.

    Ab der gewesenen OP ist Physio fest eingeplant, das kostet auch Zeit, nicht nur meine sondern auch die der Kollegen, da sie meine Tyra Zeit auffangen.

    Ich lebe ja zum Glück nicht alleine und habe mächtig viel Verständnis um mich, im Office wurde alles dementsprechend organisiert, Autos getauscht damit mein Hund einen leichteren Einstieg hat, eigene Privattermine anders gelegt usw., doch das muss leistbar sein.

    Klar kann auch mit Junghunden eine intensive Zeit mit Erkrankungen sein, doch die schon in der Gemeinschaft lebenden Oldies brauchen halt dennoch oft mehr & länger davon, auch ohne wirklich schlechte Erkrankung.

    Das kann ich so nicht bestätigen :denker: eine andere Zeiteinteilung ja klar, aber 'einer übrig'?
    Die Dynamik ist anders, wobei ich schon zu lange Mehrhundehalter bin, mir kommt das irgendwie normal vor.

    Okay RafiLe1985 ist stets & immer Alleinunterhalter, das stellt einiges anders dar.

    Hier zogen 2008/09/10 Welpen ein (erst 2020 dann der Youngster) der Teckel entpuppte sich zwar rasend schnell zum Männerhund, er ist der Hund meines Mannes und bei Nöten war ein aufteilen der Hunde unkompliziert machbar, dennoch war der Zwerg fester Bestandshund im Dreiergespann, nur, war mein Mann anwesend, war/ist der Teckel weg von mir.

    Der Youngster ist Typ Stricher, er fühlt sich überall wohl, hat sich aber gut einnorden lassen vom Dreiergespann und folgt als Beagle eh nur seiner Nase |) er ist allerdings nur tageweise pro Monat bei uns wohnhaft, im Office sehen wir uns aber täglich.

    Unterm Strich ist aber logisch, dass schon ab Hund zwei eine Aufteilung allen Alltagsleben unter den Hunden stattfindet, sie leben nun mal nicht als Einzelhund bei einem.