Beiträge von network

    Und gerade vor Hundekauf wäre so etwas schwer umsetzbar, oder?

    Vereine z.B. und/oder Hundetrainer die Erstberatung vor Kauf eines Hundes anbieten, gibt es wirklich viele, doch gerade dieses Angebot gehört nicht zu den stark angenommensten.


    Wem gäbe man das Ergebnis, also die erfolgte Teilnahmebescheinigung in die Hand?

    Dem Züchter/Hundeverkäufer, was macht der dann damit, weiterleiten an ein Amt?

    Oder doch gleich dem Amt bei Anmeldung seines Hundes?

    Oder der Haftpflichtversicherung, die ja auch nicht in allen BL verpflichtend ist?

    Basiswissen -vor Kauf- ist immer gut, keine Frage, aber tönt dies nicht nach 'Alibischein' nach dem Motto: ist abgelegt, wir (wer auch immer 'wir' sein könnte) sind auf der sicheren Seite?

    Ein schwieriges Thema.


    Der Verwaltungsaufwand und die Kosten dazu, stehen die überhaupt in Relation, dass Gemeinden/Bezirke und Länder daran Interesse haben (könnten)?

    Nach einem Kennenlernen und gemeinsamen Spaziergängen seit ihr euch ja nimmer so fremd ;)

    Wenn du ein gutes Gefühl hast, die Familie und insbesondere die Kids deinem Hund ggü. verständnisvoll entgegenkommen (Ruhephasen/keine Überforderung/an Absprachen halten), kann es ja eine win win Situation für alle Beteiligten werden.

    Ich würde es halt primär von meinem Hund abhängig machen, gerade in der Pubertät. Ist er sehr ängstlich und braucht sichere Führung, oder draufgängerisch und braucht ebenso diesbezügl. Führung usw., das kannst nur du alleine entscheiden.

    Ja LUKE13 das ist es ja, warum nicht ALLE Hunde oder eben keine?!

    Dieser Ruf ging ab 2000 schon berechtigt los.

    Warum solidarisieren wir UNS nicht? Wir sind alle eine tierliebende Gemeinschaft, wir sind alle Hundehalter.

    Nur noch kurze Leine (ist eh schon in einigen Verordnungen einzelner BL so), nur noch MK in der Öffentlichkeit (ist eh schon in einigen Verordnungen einzelner BL so).

    Einen Hund führen, belegt mit Auflagen, ist nicht unbedingt schön.

    Gerade von Hundebesitzern kommt dann gerne: oh der ist aggressiv, oder den eigenen anleinen ist unnötig, weil vor dem mit Korb ist er ja sicher u.v.m.

    Das muss auch nicht mal ein großrahmiger Hund sein, da reicht schon ein lütter Beagle mit Korb.

    Auf gehts, packt alle auf eure Hunde einen MK, kurze Leine dran, keinen Freilauf, nur mal eine Woche ...

    Ich möchte keine (weiteren) Übergriffigkeiten auf meine Hunde und das wünsche ich auch keinem anderen Hundehalter, doch genau das hier

    Aber Vorverurteilung einzig aufgrund der Rasse ist nicht mein Weg!

    ist nicht okay!

    Unser Zwerg wurde vor Jahren in München von einem braunen Labrador kaputt gebissen (Bilder haben ich vor ewigen Seiten gespoilert hier gepostet), Teilamputation Oberkiefer, monatelange Arztbesuche, mehrere OPs waren leider nötig, Kosten knapp 5000 €, Besitzer unbekannt da direkt beim Vorfall dieser in weiter Ferne auf seinen Hund wartete und nicht zum Ort des Geschehens kam.

    Was soll ich nun tun, braune Labradore hassen, alle Münchner Hundehalter verteufeln?

    Kein Tierbesitzer möchte Leid mit seinen Vierbeinern/Katzen/Pferden/Nutztieren erfahren, keiner und zwar von keinem Fremdhund egal welcher Rasse/Mischung dieser angehört!

    Ja ne, ich meine als Neuhalter eines Listenhundes, also das Erfüllen der Auflagen.

    Ich meine, dass da Hessen noch strenger vorgeht, als einige andere BL, sicher kann ich es aber nicht sagen, deshalb meine Frage danach.

    Hessen hat nicht die heftigste Verordnung, es gibt keine Trennung in Kat. 1 und 2 und somit kein generelles Verbot. Das „Fiese“ an der hessischen Verordnung ist, dass ein nicht bestandener Wesenstest den Entzug der Haltungserlaubnis bedeutet. In moderaterem BL wäre damit Leinen-/Maulkorbzwang einhergehend, in Hessen heißt es faktisch, dass der Halter den Hund abgeben muss.

    Ansonsten muss der Halter ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis vorweisen und die Sachkunde mit dem Hund laufen. Der Wesenstest ist vier Jahre gültig, nach 3 bestandenen Wesenstests kann man Antrag auf Befreiung stellen. Aber bis dahin hat man das „Damoklesschwert“ über sich hängen.

    Ja genau, dass Nichtbestehen alternativlos bleibt, hatte ich im Kopf.

    Wo kommen die Hunde hin, TH?

    Und grob gesagt kann demnach eine Befreiung erst in hohem Alter des Hundes beantragt werden :no: zumindest davon ausgehend, dass vor Beendigung des ersten Lebensjahres eh kein Test stattfindet oder, der erfolgt doch oft nicht vor dem 15 Lebensmonat ... Führungszeugnis und Sachkunde ist ja nichts ungewöhnliches.

    Aber ne, da verginge mir die Freude & der Spaß mit meinem Hobby Hund gewaltig!