Beiträge von Fusselflitz

    Gaby, ist dir sowas plattes, zudem dummes und unreifes echt nicht peinlich?

    Von einer erwachsenen Frau mit mehreren Hunden erwarte ich ehrlich gesagt was anderes.

    Es ging in dem Thread aus dem du zitierst um unkontrollierte Hunde die "der tuuuut nix!" auf andre an der Leine befindliche Hunde zuschießen, ob der HH das möcht oder nicht.

    Und da besteht objektiv IMMER die Gefahr, dass der andre Hund aus gutem Grund an der Leine ist und kurzen Prozess mit dem ankommenden Störenfried macht, wenn die Größenverhältnisse das zulassen.

    Das kann dir gefallen oder nicht, du kannst dich fürchterlich darüber profilieren oder nicht, an der Richtigkeit dieser Aussage ändert das aber nichts.

    Ist doch schön wenn deine Neufundländer so schwerfällig sind, dass du bequem den Fremdhund am Halsband erst abwürgen und dann wegziehen kannst... meine ist das nicht und ein Hund, der ihr wirklich gefährlich wird tendenziell auch nicht.

    OT
    Und jetzt tu mir nen Gefallen und entscheide dich - entweder du ignorierst mich, damit kann ich bestens leben, oder du beteiligst dich sachlich an Diskussionen. Dieses lächerliche unter-Gürtellinien-Geschieße das du ständig vom Stapel lässt a) langweilt jeden der nicht mit deinem ganz persönlichen Hass gegen mich gesegnet ist b) produziert ein sehr fragwürdiges Bild deiner persönlichen Reife und c) nervt./OT

    MfG

    :lachtot:

    Ich krieg auch wieder aufn Deckel gleich, aber "mein Hund kam mit X(beliebige Zahl <12 einsetzen) zu mir aus einer _____ (bitte einsetzen "Tötungsstation" / "ausländisches Tierheim" / "internationale Tierschutzorga") heute ist er Y (beliebige Zahl zwischen 3 und 10 einsetzen) Jahre alt und

    [hier bitte erstaunliche Tatbestandsliste eines erziehungsfreien Hundes einsetzen]


    Das hat schon unfreiwillig komischen Charakter.. was hat denn das eine mit dem andren zu tun? Bekommen ansonsten völlig unproblematische Hunde in einer spanischen Tötungsstation, die sie im zarten Alter von 3 Monaten für ein paar Tage gesehn haben, weil sie davor in einem Tierheim saßen oder auf der Straße, irgendwelche irreparablen Schäden mit, die dafür sorgen, dass der Hund 3 Jahre später nicht leinenführig sein kann?

    :D
    Erstaunlich.


    Ich hab keinen schwierigen Hund. Sie war anspruchsvoll, würd ich sagen.

    Stand vor rd. 1 Jahr:

    *enormer Wach- und Schutztrieb - hatte mehrfach Menschen "grundlos" attackiert
    *reagierte aggressiv auf Nähern beim Fressen, Greifen zum Spielzeug etc.
    *verbellt gnadenlos jeden Fremden der in Grundstücksnähe kommt
    *jagte angeblich alles was sich bewegt und läuft dazu auch meiiiilenweit
    *vertrug sich nur bedingt mit andren Hunden
    *war nicht stubenrein weil reine Zwingerhaltung gewöhnt
    *enorme Verlassensängste
    *ist besonders misstrauisch/aggressiv gegenüber Kindern
    *befand sich zu ca. 80% des Tages in irgendeiner Form des Meidens, wenn sie nicht grade stellte, verbellte oder schnappte
    *frass alles, was sich am Wegesrand finden ließ inkl. Folie etc.


    Stand jetzt:

    *kontrollierte Begegnungen mit fremden vernünftigen (!) Menschen sind möglich inkl. leichtem Körperkontakt, aber eben nur kontrolliert. Sie hat sich gestern grad eine Dame gepackt, die sie unbedingt anfassen musste, obwohl ich mehrmals erklärt habe "kommen lassen, nicht hingreifen"..
    *Kindern gehen wir kategorisch und weiträumig aus dem Weg
    *wenn sie mich bedroht sieht, geht sie kompromisslos nach vorn, das beschränkt sich allerdings auf Situationen, in denen irgendetwas bedrohliches auf mich eindringt UND ich erschrocken o.ä. reagiere
    *bei Unauslastung tickt sie aus

    Alles andre ist kein Problem mehr.

    Und davon abgesehn ist sie ein Traumhund, super vorsichtig mit Dingen, die ihr nicht gehörn, gnadenlos verschmust, aufgeweckt, clever und lernbegeistert, schön triebig aber auch wunderbar führig.

    Nja, wobei, je nachdem wie die Wohnung geschnitten ist, kann sich das Schlafzimmer ja anbieten..

    Meine hat einen Platz im Wohnzimmer und einen im Schlafzimmer. Aber das Schlafzimmer ist halt auch am andren Ende der Wohnung.

    Ich versteh die TE so, dass der Hund ohnehin ansonsten liegt, wo er mag bzw. sich selbst seinen Platz sucht.

    Also die TE schrieb zu Anfang:

    Zitat

    Ja, den Fall meine ich. Dann also druff, kein Gedanke mehr an Alternativen? Die meisten Hunde sind ja nicht masochistisch veranlagt. Und die meisten Hunde, die im Zweifelsfall zu beißen, tun das ja nicht ohne Grund. Wäre da kein Raum für "hey, alles halb so wild..."?

    Zitat

    Sind wir noch beim eigentlichen Thema?? :???:

    Kurz OT: Wenn die Beißerei schon im Gang ist und der andere Hund nicht abläßt, würde ich entweder das HB drehen, bis der Hund keine Luft mehr kriegt oder meine Leine um den Hals bringen, ebenfalls, um dem Hund die Luft abzudrehen.
    Treten kann in den meisten Fällen ziemlich nach hinten losgehen, denke ich, kann mir nicht vorstellen, so zu reagieren.

    Gruß
    Bibi


    Äh..

    Thema: "Hund greift an, ideale Reaktion?"

    Kann es sein, dass du den Thread verwechselst?


    Man eine Beispielaufstellung:

    Wir gehen davon aus, dass ein fremder Hund ohne Herrn in Sicht angeschossen kommt und in Beschädigungsabsicht auf meinen Hund los. Wegschicken, Blocken etc. funktioniert nicht.

    Jetzt hätte man z.B. folgende Möglichkeiten:

    1. Leine um den Hals des angreifenden Hundes und Luft abdrehen

    Grundsätzlich ne Alternative, keine Frage, aber anbetracht der Geschwindigkeit die zumindest mein Hund in so einer situation drauf hat hätte ich da massive Zweifel, ob ich schnell genug wäre... Aber es ist eine Möglichkeit.

    2. Ins Halsband/Ins Nackenfell des fremden Hundes greifen

    Kann funktionieren.
    Jetzt nehmen wir aber mal an, der Hund ist gar nicht so auf meinen fixiert wie ich das dachte, fährt rum und packt mir ins Handgelenk, öffnet die Schlagader.. (so geschehn auf der FMBB als einem Helfer der Ärmel verrutscht ist) Wer hilf jetzt meinem Hund? Und wer hilft mir jetzt? Wieviel Zeit hab ich, bis mir aufgrund des Blutverlustes sehr sehr schwindlig werden wird..?

    Gleiche Situation mit einem Boxer o.ä. da ist eine Öffnung der Schlagader unwahrscheinlich, aber wenn der mich blöd erwischt, wird die Blutzufuhr durchbrochen. Ergebnis: Bewusstlosigkeit einige Minuten später.
    Wer hilft jetzt meinem Hund?

    Wäre mir viel zu gefährlich. Das Risiko zu groß, dass ich handlungsunfähig werde.

    3. Wegtreten

    Hat nur Sinn, wenn man gezielt so trifft, dass der angreifende Hund mit großer Wahrscheinlichkeit außer Gefecht gesetzt wird. Heißt im Zweifelsfall, ich trete gegen den Kopf, oder, wenn ich den nicht sauber erwische, versuche ich erst mein Glück mit einem Hinterbein - macht ja nicht jeder Hund mit nem gebrochenen Lauf einfach unbeirrt weiter - oder, wenn das nicht hilft, bleibt mir nichts, außer der Wirbelsäule.


    Ich glaube, wir haben hier unterschiedliche Bilder vor Augen. ICH spreche davon, dass ein meinem Hund deutlich überlegener Hund (das brauchs, damit sie sich nicht selbst ausreichend wehren kann) in Beschädigungsbeißen(!) auf meinem Hund hängt. Sprich, es geht um das Leben meines Hundes.

    Ich spreche nicht von einer Rauferei.

    Zwischenzeitlich bin ich mir allerdings nicht mehr sicher, was die TE gemeint hat, als sie vom angreifenden Hund sprach.

    Verschätz dich da nicht was Sensibilität und Arbeit mit dem Hund angeht.

    Grade ein unsicherer Hund schöpft aus der Arbeit unheimlich Selbstvertrauen. Das Drama des verunsicherten Hunde ist ja, dass er sich nie sicher ist, auf welche Aktion seinerseits eine negative Reaktion seiner Umwelt folgt.

    Das schreit förmlich nach UO!

    Der Hund bekommt klare Bilder dessen, wie er nicht nur etwas richtig machen, sondern eine Belohnung auslösen kann. Das gibt Halt und Sicherheit. Ggf. etabliert der Hund es sogar als Übersprungshandlung zu Anfang, wenn die Unsicherheit noch sehr präsent ist. Sprich: Hund wir unsicher = Hund kommt in Grundstellung / Hund sitzt ab etc.

    Zitat


    Wo lebst Du denn das Du dauernd (so liest es sich) Hunde von Deiner runtertreten musst?

    Quatsch, ich muss nicht dauernd Hunde von meiner runtertreten.

    Aber ich hab auch keinen Kleinsthund an der Leine, das schränkt mögliche "heillos überlegene Gegner" schon mal ein. Ihre Rasse schränkt nochmal ein. Unterm Strich ist ein Hund, der sie soweit unterbuttern kann, dass ich eingreifen muss, auch für mich eine akute Gefahr.

    Und da gilt dann dasselbe wie bei einem Übergriff auf mich - EINMAL richtig hintreten und dafür sorgen, dass der Angreifer außer Gefecht gesetzt ist.

    Zitat

    tagsüber :???:

    Das versteh ich jetzt nicht..
    Es geht doch nicht drum, dass sie da weggesperrt würde, sondern darum, sie da zu parken, wenn z.B. Besuch kommt.

    Ansonsten ist sie doch mit dabei.

    Und so find ich die Idee mit dem Schlafzimmer nicht übel, so liegt sie nicht wie unwenige andre halb im Flur oder direkt neben der Wohnzimmertür, wenn der Besuch reinkommt.

    @TS

    Einfach nicht aus den Augen verliern, dass euer Wuffz noch sehr jung ist. Da ist stilliegen genauso schwer wie stillsitzen für ein Kind. ;)