Wenn der Hund bisher niemals wirklich angeleint spazieren war, dann sind die bisherigen durch "Leine" gemachten Erfahrungen alle samt schlecht. Angeleint wahrscheinlich um in der Tötung abgegeben zu werden. Nächstes Mal um dort rausgeholt zu werden vom Tierschutz - weiss der Hund aber ja nicht, sondern der wartet darauf, dass sein Herrchen zurückkommt.
Als nächstes dann Leine um ins Auto verfrachtet zu werden und dann über Stunden nach Deutschland verfrachtet zu werden.
Tja und nun kommst du ins Spiel: wahrscheinlich gefällt es der Hündin bei dir und nun kommt mehrmals am Tag die Böse Leine ins Spiel, wo vielleicht im Kopf des Hundes jedes Mal der Film abläuft: oh je, wo bringt die mich nun hin. Die wird Angst haben, dass du sie wieder wegbringst
Hilfreich in dieser Phase: möglichst nur kurze immer gleiche Runden. Das gibt Sicherheit und Vertrauen. Keine Mega Spaziergänge und nicht die Routen wechseln in den ersten Wochen. Beschränk dich möglichst auf 1-2 Möglichkeiten. Der Hund ist ja eh auch Körperlich überhaupt nicht gewohnt ständig Auslauf zu bekommen. Das muß auch langsam aufgebaut werden.
Also alles gaaaanz langsam und mit viel Geduld.