Beiträge von Junimond

    tassut Nein, den“richtigen“ Rückruf baue ich grade neu auf mit „HIIIEEEER“.

    Aber da der noch nicht bombenfest sitzt und ich in dem Fall auch keine Möglichkeit hatte ihn durchzusetzen wollte ich mit ihrem Namen und dem schnipsen erstmal ihre Aufmerksamkeit von dem Vogel weglenken.

    .............

    Da hast du dir dann heute aber einen Bärendienst erwiesen und wirst mit Rückruf wieder bei Null anfangen können.

    Wenn Rückruf noch nicht einmal normalerweise funktioniert, wieso bist du dann auf den Hund sauer? Es war voll und ganz dein Fehler. Ein Hund der schon normal nicht hört, der wird einen Teufel tun und dann auf einmal unter Ablenkung funktionieren.

    Eigentlich hast du noch mega Glück gehabt. Es hätte genauso gut passieren können, dass dein Hund Wild aufscheucht und richtig auf und davon ist.

    Der Fehler lag eindeutig bei dir. Schleppleine vergessen und dann Lotto spielen und Hund freilaufen lassen - ok, dass wird dir jetzt unter Garantie nicht nochmal passieren.

    Ich habe übrigens bei allen meinen bisherigen Hunden festgestellt, ein Notfall "platz" setzt ein Hund im Notfall eher um wie zurückzukommen bei "hier" - also als Tipp: übe ein Notfall "platz" welches der Hund unter allen Umständen und aus allen Situationen heraus umsetzt. In eurer Situation mit den Vögeln, hätte Hund die weiter beobachten können im "platz", was wahrscheinlich leichter gefallen wäre, als zurück zukommen.

    Dieses "Platz" habe ich übrigens immer als absolut super Spiel trainiert. Mit dem Hund rumalbern und genau da zwischen dann aus heiterem Himmel Kommando "platz" (energisch) und bei umsetzen sofort mit mega Spiel und ehrlicher Freude belohnen. Vorraussetzung natürlich Hund kennt "platz" an sich schon. Man kann das dann mit der Zeit ausbauen. Spielzeug werfen, wo Hund warten muss bevor er es holen darf. Dann Spielzeug werfen, Hund schicken und dann auf halben Weg "platz" etc. So etwas richtig aufgebaut macht dem Hund Spaß, er lernt aufzupassen auf dich und irgendwann hat du für Notfälle eine sichere "Bremse"

    Funfakt: in einer früheren Situation, der Hund (Boxer) mit dem ich unterwegs war, wollte durchstarten und auf einen Schäferhund losgehen. Ich schrie "platz" und beide Hund lagen im "platz" und waren dann irgendwie verdattert, weil sie sich eigentlich prügeln wollten, aber das Kommando halt so bombenfest drin saß, dass es sie stoppen konnte.

    .............

    Danke für eure Antworten. Ich werde zukünftig schauen, dass ich sie nicht wieder in so eine Überforderung als Situation bringe sondern angenehme Lösungen finde. Denn ich will wirklich, dass es ihr gut geht und sie nicht überfordern und ich hatte das bisher auch nicht als Eindruck.

    Ich glaube, dass du es immer noch nicht so ganz verstanden hast. Es geht nicht alleine um diese eine Situation, sondern um das Gesamtpaket in den 5 Wochen.

    Bei meinem Hund aus Rumänien war ich nach 5 Wochen immer noch bei derselben Runde um den Häuserblock, damit er lernt mir zu vertrauen und die für ihn völlig fremden Sinnes Eindrücke verarbeiten kann.

    Da gab es kein XY kennenlernen. Höchstens mal ein "guten Tag" unterwegs zu den Nachbarn und das auf Entfernung.

    Dein Hund vertraut dir noch nicht einmal und kennt dich noch nicht wirklich und du schreibst selber das sie gegenüber Männer sehr ängstlich ist. Heißt für sie ist jeder einzelne Tag schon stressig, weil sie mit dir zusammenlebt. Du unterschätzt die Leistung, die dein Hund jeden Tag nur durch die neue Umgebung und das gezwungene Zusammenleben mit dir erbringen muss, ganz gewaltig. Bis mein Rumäne hier richtig angekommen ist und mir vertraut hat, hat es Monate gedauert und es gab auch wieder Rückschritte zwischendurch.

    Hinzukommen dann die ganzen äußeren Inputs, die bei jedem Gassi gehen stattfinden. Draußen ist ALLES komplett neu für deinen Hund.

    Also bitte nicht nur die Ausnahmesituation heute überdenken, sondern Grundsätzlich das Programm mit dem Hund. Weniger ist mehr auf Dauer gesehen

    Hallo liebes Forum,

    .............

    Jedoch ist sie super ängstlich wenn sie Menschen (aus meinem Umfeld) zum ersten Mal kennenlernt. Das ist okay, ich sage meinen Bekannten dann, dass sie einfach Zeit braucht und die Menschen, die sie schon 2-3 mal gesehen hat findet sie auch toll und freut sich.
    .

    Hallo du,

    also Mascha war ja gar nicht bei mir Zuhause sondern in der Wohnung einer Freundin und deren Partner (den Mascha noch nicht kannte) kam eben Nachhause.................

    Naja, du erzählst von "Bekannten" (Mehrzahl), die der Hund kennengelernt hat und davon, dass der Hund nach 2-3 mal sehen, die dann ok findet.

    Das auf einen Zeitraum von 5 Wochen gesehen, heißt für mich auf einen Auslandshund bezogen schon, dass der Hund ständig mit anderen Menschen konfrontiert wird.

    Und du weißt, dass dein Hund ängstlich ist und gibst ihn trotzdem in Betreuung zu einer Person, die der Hund kaum kennt und wo der Partner dem Hund völlig unbekannt ist. Noch dazu in fremder Umgebung. Das kann man eben mit einem Auslandshund meistens nicht einfach machen.

    Da zählt auch nicht deine Argumentation mit das "normale" Leben geht weiter - ja sorry, wenn du dich nicht den Bedürfnissen des Hundes anpassen kannst, dann hättest du ihn nicht holen dürfen. Oder dir halt einen unbeschwerten Welpen vom Züchter anschaffen müssen.

    Für deinen Hund ist das alles kein normales Leben, sondern hochgradiger Stress. Der hat doch keine Ahnung, dass du ihn wieder abholst, der Hund, der wer weiss was vorher erlebt hat, findet sich nur wieder in völlig fremder Umgebung wieder bei ihm fremden Menschen.

    Versuch dich mal mehr in den Hund rein zuversetzen, du überforderst das Tier derzeit total.

    Der Hund ist erst 5 Wochen bei dir, wieso um Himmelswillen muß der schon ständig neue Leute kennen lernen? Das ist für die meisten Auslandshunde einfach viel zu viel.

    Du erwartest zu viel und zu schnell von dem Hund.

    Du mußt Geduld haben, dem Hund Zeit geben und nicht mit neuen Dingen überfordern, denn dann reißt eben der Geduldsfaden beim Hund und es passieren solche Sachen, wie oben geschildert.

    Auslandshunde brauchen viel Ruhe um die ganzen neuen Eindrücke zu verarbeiten und nicht ständig neues und wechselndes Programm.

    Richtiges ankommen dauert oft viele Monate, 5 Wochen sind da überhaupt kein Zeitraum.

    Ich halte überhaupt nichts davon, dass eine Familie mit Kindern, die noch keine wirkliche Hunde Erfahrung haben, sich einen Hund vom Tierschutz holen.

    Ich habe insgesamt 3 Hunde aus dem Tierschutz gehabt und bei keinem stimmte die Beschreibung.

    Für Familien mit Kids als Hundeanfänger würde ich immer zu einem Hund von einem guten Züchter raten.

    ...............

    Wir werden morgen nochmal genau über alles sprechen, da ich scheinbar der einzige bin, der WIRKLICH überzeugt von Schäferhund und co. ist.

    Ich lasse meine Frau jetzt den Thread lesen und melde mich morgen mit neu geordneten Gedanken zurück.

    Das finde ich gerade richtig klasse, dass du in dich gehst und deine Gedanken neu ordnest.

    Glaub uns, es wird für deine Familie wesentlich schöner, wenn ihr einen Hund anschafft, der euch wirklich Spaß und Freude bringt und nicht zum Stressfaktor ausartet, weil ihr die falsche Rasse wählt

    Übrigens verträgt sich definitiv nicht Rottweiler und viel Besuch für die jüngeren Kids. Du würdest dann nämlich ganz schnell erleben, wie die Eltern dieser Kinder die auf einmal nicht mehr zu euch kommen lassen, weil ihr solch einen gefährlichen Hund habt.

    Rottweiler haben nun einmal bei sehr vielen Leuten einen schlechten Ruf

    Es wäre unser erster Hund.

    ..............

    Meine Große wollte ursprünglich einen Mops oder einen Chihuahua. Meine Frau wollte einen Golden Retriever oder einen Dalmatiner. Aber mittlerweile ziehen wir an einem Strang und sie verstehen, dass ein Hund der schützt sinnvoller wäre, deshalb sind die Rassen wieder von der Liste geflogen. Und mittlerweile sind beide für den Rottweiler.

    Bitte nicht. Holt euch als Hundeanfänger keinen Rottweiler und schon nochmal überhaupt nicht, wenn bei euch ständig Trubel ist.

    Ihr könnt euch überhaupt nicht vorstellen, welche Kraft diese Hunde habe. Wenn ihr noch nie einen Hund hattet und somit keine Ahnung habt, wie ihr mental solch einen Hund führen könnt, kann das nur im Desaster enden.

    Deine Frau hatte schon die richtigen Ideen, Golden Retriever oder Dalmatiner sind wesentlich besser geeignet für euch als Familienhund.

    Ich werfe mal den - deutlich gemäßigten - Pyrenäenberghund aus Familien-Hunde-Zuchtlinie in den Raum.

    Ein grosser, beeindruckender Hund, der einen moderaten Schutztrieb als reiner Verteidiger mitbringt, familientrubel-tauglich ist, mit geeigneter Trainer-Unterstützung auch anfängertauglich ist. Diese Hunde aus guter Zucht sind gelassen, neigen nicht zum Übertreiben, können gut differenzieren, schrecken Unholde schon allein durch ihre Präsenz ab.

    Sind die nicht auch gesundheitlich ziemlich im Eimer? Ich kannte hier einen, der diverse Gesundheitliche Probleme hatte. Und Abschreckend fand den keiner, da war eher das Gegenteil das Problem, die Leute ohne Hundeahnung gingen immer zu dem Hund, weil der ja so Teddybär mässig aussah.

    Und ein Anfängerhund war der nun wirklich nicht, wenn auch bei seinen Halter ein toller Hund, aber die hatten eben Jahrzehnte Hundeerfahrung.