Ich nehme mal an, dass du auch schreckliche Angst davor hast, wie es ist, wenn man sein Tier einschläfern läßt? Oder? Da es dein erster Hund ist, hast du vielleicht überhaupt keine Vorstellung davon, wie dies abläuft.
Ich habe ja erst vor kurzem meine Scully gehen lassen. Ich erzähle dir jetzt mal wie es ablief, damit du eine Vorstellung davon hast.
Sie bekam beim Tierarzt eine Beruhigungspritze und schlief dann schon ganz ruhig und tief. Und erst dann bekam sie die endgültige Spritze von der sie überhaupt nichts mehr gemerkt hat. Sie ist dann einfach ganz ruhig gestorben. Sie hat sich dabei in keinster Weise gequält. Tierarzt und Helferinnen waren sehr einfühlsam und mitfühlend. Natürlich hab ich Rotz und Wasser geheult und natürlich fehlt sie mir überall jetzt. Aber es war die richtige Entscheidung.
Eine Nachbarin von mir, der ging es ähnlich wie dir mit ihrem alten Hund. Wir alle, die wir den Hund kannten, konnten deutlichst sehen, dass der Hund sich nur noch quält, doch sie wollte es nicht wahrhaben und ihr selber, ist es überhaupt nicht so aufgefallen, weil sie ihn jeden Tag um sich hatte. Wir anderen Hundehalter, die sie alle paar Tage sahen, konnten aber sehr deutlich die Verschlechterung wahrnehmen.
Und wir haben ihr immer wieder versucht dies klarzumachen.
Heute einige Jahre später macht sie sich immer noch Vorwürfe, dass sie so "blind" war und eigentlich viel zu spät reagiert hat.
Bitte zum Wohl deines Hundes laß sie sich nicht weiter quälen.