Beiträge von Junimond

    Ich bin ja auch kein Jungspunt mehr und körperlich mittlerweile eingeschränkt, dass ich keine größeren kräftigen Hunde mehr halten kann.

    Da muß man eben der Realität ins Auge sehen und die Vernunft walten lassen.

    Und mit Ü-60 und wie es sich anhört ebenfalls mit Krankheitsbelastung sich eine absoluten Workaholic anzuschaffen ohne die Möglichkeit das dieser seiner Bestimmung nach gehen kann, finde ich absolut unvernünftig.

    Bin jetzt nicht generell jemand der gegen einen Zweithund redet, aber man sollte doch auf dem Boden bleiben und als erstes Mal das Wohl des Hundes im Auge haben.

    Ich hätte eigentlich auch wahnsinnig gerne wieder einen großen Hund, aber das bekomme ich körperlich nicht mehr gehändelt, also wurde es ein tiefergelegter Dackel-Basset Mix mit dem Größenwahnsinn eines Großen Hundes.

    Geh noch mal in dich und überlege dir wirklich gut, ob du dir die nächsten 10 + Jahre wirklich den Streß vorstellen kannst und willst und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten, die so ein hochgradiger Spezialist mit sich bringt. Das kann nur in die Hose gehen, meiner Meinung nach und dann ist Hundehaltung kein Ausgleich und Freude mehr, sondern Belastung und Streß

    Nach deiner Schilderung würde ich wohl auch noch etwas warten. Allerdings sprich mit deinem Tierarzt bzw lege einen Plan B fest, was passiert, wenn der Tag X an einem Wochenende eintritt.

    Also sichert euch vorher ab, dass ihr nicht dann in Hektik reagieren müßt, sondern schon vorher wißt, welcher Tierarzt auch im Notfall am Wochenende für eine Einschläferung da sein kann.

    Denn nix ist schlimmer, als in solch einer Situation zu einem fremden Tierarzt zu müssen und womöglich dann an einen "Holzkopf" zu geraten, der nicht einfühlsam ist.

    Ich habe auch vor einigen Wochen meine Hündin einschläfern müssen, weiß also sehr gut, wie man vorher hin und her überlegt, wann ist der richtige Zeitpunkt. Bei meiner Hündin war es dann am Ende deutlich, dass der Zeitpunkt da war und das obwohl sie immer noch hinter Eichhörnchen herjagen wollte.

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    Und ich kann dir anbieten, dich mal mit meinen Hunden und mir zu treffen, wenn du magst. Ich wohne jetzt nicht ganz so weit von Hamburg entfernt im Landkreis Vechta, du könntest den Spuk und mit Picard auch einen Colliejunghund kennen lernen, sehen, wo die Reise hingehen kann mit Milow, wie toll ein entspannter (halbwegs :hust: ) erwachsener Collie sein kann, Milow könnte mit dem besten Welpenonkel aller Zeiten zusammen laufen und einen Rassegenossen treffen.

    Wir können auch gern einen Treffpunkt irgendwo in der Mitte ausmachen, wenn du nicht die ganze Strecke fahren möchtest, was ich total verstehen kann. Dann machen wir uns nen netten Frauennachmittag mit unseren drei vierbeinigen Begleitern und plaudern über Hunde, Collies und Kinder.

    Was für ein mega tolles Angebot - ich hoffe sehr, dass die TS darauf eingeht.

    (aber gib zu, du willst nur den niedlichen Collie Welpen knuddeln :winking_face: - *Spaß*)

    Du solltest dich dringend mit deinem Mann hinsetzen und reden, ob die Hunde Anschaffung eine gute Idee war.

    Es wird nämlich in den nächsten Wochen und Monaten erst einmal nicht besser, sondern anstrengender und mit einem pubertierenden Junghund plus Kinderwagen plus mobilen Kleinkind alleine rausgehen zu müssen, ist schon wirklich eine Herausforderung.

    Hinzu kommt dann, dass es Winter wird bis dahin und oft richtig Schietwetter ist und der Hund trotzdem seinen Auslauf braucht. Er dann jedes Mal richtig dreckig und eingesaut nach hause kommt und du noch mehr Arbeit hast. Mal davon abgesehen, ist überhaupt die Zeit und Möglichkeit (und der Wille) da, dass du oder dein Mann ohne Kinder mit dem Hund rausgehen und sich mit ihm beschäftigen?

    Überlegt wirklich gut, ob ihr euch nicht übernommen habt? Jetzt als Welpe wäre es für den Hund kein großer Akt in ein neues Zuhause zu ziehen und es dürfte ein leichtes sein, den zu vermitteln.

    Und bitte - NIE die Kids und Hund zusammen in den abgesperrten Bereich packen, dass ist wirklich nicht der Sinn des Ganzen und noch dazu kann es wirklich gefährlich werden.

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    Manche Antworten hier sind ziemlich unfreundlich, was uns sauer aufstößt. Wir haben eine Frage gestellt und jetzt wird "empfohlen" sich ein Plüschtier zu holen.

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    Warum denn nicht den Kids einen Plüschhund holen und klar machen, dass es eben einen Unterschied zu dem echten Hund gibt? Mit dem Plüschhund können sie jederzeit kuscheln, wenn sie Bedarf haben und so hat der Welpe seine Ruhe.

    Ich hatte als Kind neben dem echten Hund auch einen heißgeliebten Plüschhund. Und mein Sohn als Kind ebenfalls.

    Derzeit muß bei euch der Welpe dazu herhalten und das ist eben verkehrt.

    Ihr treibt ein mega gefährliches Spiel derzeit und tut tatsächlich alles dafür, dass in Zukunft ein Beißvorfall vorprogrammiert ist.

    Ihr müßt euch wirklich ganz ganz dringend von eurer bisherigen Einstellung verabschieden und euren Kindern Grenzen in Bezug auf den Welpen aufzeigen.

    ................Aber ich kann sie nicht zuhause lassen, sie bleibt schlecht alleine und außerdem reden wir hier von fast 10 Stunden, die ich inklusive Fahrt außer Haus verbringe.

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    Warum um Himmelswillen schafft man sich zwei Husky an, wenn die dann 10 Stunden im Büro und Auto Ruhe geben müssen? Du hast bei deinem ersten Hund wirklich Glück gehabt, dass der es mit macht.

    Der Zweite nun zeigt, dass es einfach viel zu viel für ihn ist und er dann wohl auch zu wenig Beschäftigung hat.

    Sorry, ist nicht wirklich hilfreich jetzt, aber ich kann da nur echt den Kopf schütteln.