Natürlich kannst Du da nachträglich noch was machen. Zumindest solltest Du es versuchen. Du mußt das Alleinebleiben ganz neu aufbauen, in winzig kleinen Schritten. Fang damit an, dass Du den Raum verläßt und die Türe hinter Dir schließt. Wenn das problemlos klappt, verläßt Du die Wohnung. Die Dauer kannst Du minutenweise steigern. Wichtig ist halt, dass Du sie nur so kurz alleine läßt, wie sie auch brav ist. Gib ihr was zur Beschäftigung: Futterball, Kong, Kauknochen, kleine Leckerliepäckchen oder dergleichen. Am besten nur dann, wenn sie alleine bleiben muss. Damit sie das mit den tollen Leckereien verknüpft.
Beiträge von CorinnaS
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Wenn's ein Hähnchen ist, sehe ich keine Probleme. Die werden schon so jung geschlachtet, dass die Knochen nicht sonderlich hart sind. Nur ein altes Suppenhuhn würde ich vielleicht nicht direkt nehmen. Obwohl auch die glaub heutzutage nicht alt sind.
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Ich mache mir seit einigen Wochen Gedanken um Lilo. Und nun würden mich Eure Erfahrungen und Meinungen dazu interessieren.
Lilo ist ein Laborbeagle, kam mit 10 Wochen aus der TiHo Hannover, Institut für Reproduktionsmedizin.
Mit 8 Monaten (im April) war die 1. Läufigkeit. Sie hat irre stark und lang geblutet, auch durch die Stehtage hindurch. Danach war sie scheinträchtig, mit sehr stark ausgeprägtem Gesäuge, aber ohne Milch. Vom Verhalten her war sie ok, nur ruhiger als sonst, aber ohne Tendenz zum Nestbau oder dergleichen.
Im September war dann die 2. Läufigkeit. Deutlich geringere und kürzere Blutung als beim ersten Mal. Anschließend auch geschwollenes Gesäuge, aber weniger ausgeprägt als bei der ersten Läufigkeit.
Vor einigen Wochen fiel dann auf, dass sie für Rüden noch immer sehr interessant roch. Sie wurde und wird massiv belästigt, z.T. auch von kastrierten Rüden.Da das anhielt, ließ ich einen Abstrich machen, aber die Zytologie ergab nichts.
Danach dann Hormontest. Das Progesteron ist sehr hoch. Auffallend auch, dass die Scheide noch immer etwas geschwollen ist. Also bestand der Verdacht auf einen persistierenden Gelbkörper.
Daraufhin habe ich letzte Woche eine Ultraschalluntersuchung machen lassen. Kein Gelbkörper, keine Zysten. Die Gebärmutter ist ziemlich klein, auch etwas größere Blasen waren zu sehen. Aber eben kein klarer Befund.Fakt ist, dass die Tierärzte nicht recht wissen, was da los ist. Nur eben, dass etwas nicht stimmt. Wir einigten uns erstmal darauf, bis Januar noch zu beobachten, ob sich das vielleicht von alleine wieder einspielt.
Nun wird ihr Verhalten aber immer auffälliger. Streichelt man sie am Hinterteil, legt sie die Rute zur Seite. Oftmals klemmt sie die Rute auch grundlos ein, zeigt sich ohnehin sehr "devot". Und sie ist extrem ruhig und anhänglich. Sie ist einfach nicht die quirlige, fröhliche Hündin, die ich kenne. Und ich mache mir nun zunehmend Sorgen, dass es ihr einfach schlecht gehen könnte, auch wenn sie keine Schmerzen hat.
Was meint Ihr?
Nachtrag: Sie ist auch nachts unruhiger und will fast jede Nacht raus, obwohl sie eigentlich schon lange durchschläft.
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Beschreib die Situation doch mal näher. Auch, wie lange Ihr die beiden habt, wie alt die kleine Hündin ist etc.
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Die Mißbrauch-Gefahr ist einfach zu hoch. Wenn die Frau eh Angst vor Hunden hat, dann fühlt sie sich womöglich auch schon bedroht, wenn ein Hund nur etwas dicht an ihr vorbei läuft.
Ich hatte so ein Erlebnis mal auf den Neusser Rheinwiesen. Ein Ehepaar mit Kinderwagen ging unten auf der Rheinwiese spazieren. Fand ich eh schon ungewöhnlich, weil das eins der wenigen Freilaufgebiete mit entsprechend hohem Hundeaufkommen ist. Normale Spaziergänger findet man eher oben auf dem Damm, wo die Hunde dann auch angeleint werden müssen. Aber egal, jeder darf ja gehen, wo er will.
Nun, ich lief denen entgegen und nahm schon meine Hunde ran. Das mache ich grundsätzlich i.V.m. Kinderwagen. Hinter denen, in die Gegenrichtung, lief noch eine Gruppe mit Hunden. Ein Dalmatiner-Welpe löste sich aus der Gruppe und rannte auf uns zu. Die Besitzer haben das nicht gleich mitbekommen. Ich hab mir nix bei gedacht, war ja noch ein Welpe. Und als der dann an dem Kinderwagen vorbei kam, haute die Frau dem mit dem Regenschirm auf den Kopf
. Dabei hat der sich weder für sie noch für den Kinderwagen interessiert, sondern wollte nur vorbei und zu uns hin.
Ich hab mich tierisch aufgeregt. Den völlig verstörten Welpen hab ich erstmal eingesammelt. Gut, die Besitzer hätten besser aufpassen müssen. Aber er hat die Leute ja gar nicht belästigt, geschweige denn bedroht. Ich sprach die dann auch darauf an und machte meinem Unmut Luft. Aber die schimpften dann nur auf mich ein und waren völlig uneinsichtig.
Daher denke ich, wenn Leute mit entsprechender Angst sich nun auch noch mit Elektroschockern bewaffnen, dann wird das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch mal die Falschen treffen. -
Naja, in anderen Filmen sind die Mörder Frauen, Männer, Weiße, Schwarze, Bunte
. Kann mich doch nicht jedesmal aufregen, dass eine bestimmte "Kategorie" verunglimpft wird.
Jeder weiß, dass das eine olle Serie und keine Doku ist, denke ich. -
Hast Du die Dame denn entsprechend aufgeklärt? Es gibt ja viele Leute, die einfach nicht weiter denken als bis zu den eigenen Schuhspitzen.
Wobei ja in unseren zivilisierten Breiten wirklich reichlich Wildfutter inkl. Vogelfutter ausgelegt wird. Also gar so dramatisch sehe ich den Überlebenskampf nicht. Trotzdem dürfen meine nicht jagen, auch keine Vögel.
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Hmmm, die Raumbegrenzung muss nicht zwangsläufig eine Lösung sein. Kalle z.B. galt bei seinen 2 Vorbesitzern als übler Zerstörer. Wie sich nachher herausstellte, wurde er immer über lange Zeiträume in 1 Raum eingesperrt. Als ich dann zuhause alle Türen aufgemacht habe, hat dieser Hund sich auch entspannt. Er suchte sich dann halt mein Bett als Warteplatz aus und hat nie wieder was kaputt gemacht.
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Der tote Winkel ist Kalle's Spezialität
.Abgesehen davon "verliere" ich meine Hunde auch gelegentlich im Schuppen oder Hauswirtschaftsraum. Einmal hatte ich Kalle sogar im Auto in der Garage vergessen. Und ich hab ihn verzweifelt überall gesucht
.Tja, und manchmal höre ich die Hunde hinten im Auto, obwohl sie gar nicht da sind

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Es wäre interessant, wie Du das Alleinebleiben geübt hast.
Und auf jeden Fall alles wegräumen, was definitiv zerstört wird. Gerade Mülleimer und gelbe Säcke sind quasi eine Einladung an den Hund.