Zitat
@Tani, bei dir sehe ich im Bezug auf einen Aussie keinen Grund ihn dir auszureden.
Du scheinst sehr sehr sicher zu sein und ich denke du koenntest mit einem Aussie super viel spass haben.
GENAUSO !!!! 
Der Aussie ist ein Lebewesen, wie jeder andere Hund auch. JEDER Hund entwickelt sich anders. Er hat einen eigenständigen Charakter und im Vorfeld wird dir keiner sagen können, wie genau sich ein Hund entwickelt.
Joker z.B. war ein absolut frecher Welpe. Gerade seinen Wurfgeschwistern gegenüber war er echt nen Prolet
Mich hat er so lange in die Wade gebissen, bis ich ihm nachgegeben habe und mich für ihn entschieden habe.
In der welpenstunde musste ich ihn echt ständig rausnehmen, weil er zu frech, laut und rüpelig war.
Da hab ich auch schon gedacht, oh man, wie soll das nur werden wenn er älter wird.
Aber ich hab von Anfang an gezielt gegen dieses rüpelige Verhalten gearbeitet und ihm klare Ansagen gemacht, dass solch ein Verhalten nicht erwünscht ist. Auch hab ich ihn dann aus zu wilden Spielen rausgenommen, weil er sich einfach zu hochgedreht hat.
So hat er auch gelernt, wenn er zu wild und frech wird, ist das Spiel beendet. Es hat ne Zeit gedauert und jetzt ist er ein recht angenehmer Spielpartner.
ich denke wenn man gewisse Dinge im Ansatz unterbindet und eben nicht erst dann wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, kann man sehr viel erreichen. Wenn man denn die Ansätze auch als diese erkennt.
Die meisten sehen das ja eben nicht. Wie oft hab ich gehört, "Ach lassen Sie ihn doch, er spielt doch nur!"
Nein... ich wusste, dass sich solch ein Verhalten verselbständigen kann, wenn man eben nicht dagegen arbeitet.
Von Anfang ein Abbruchsignal aufbauen, abrufen und Ruhe in den Hund bringen (was ich durch seeeeehr frühes Platz --> BLeib konditioniert habe). Das waren so meine ersten wichtigsten Aufgaben bei Joker und damit kann ich viele Situationen heute besser händeln.
Er hat meine Kommandos bisher auch echt noch nicht wirklich extrem hinterfragt oder angezweifelt. Er weiß ganz genau, wann er besser zurückzieht und nicht mehr nervt
Und ich habe meinen Hund NIE körperlich gezüchtigt. (bevor mich einer missversteht )
Ich schnauz schonmal und es gab auch mal nen beherzten Griff ins Fell oder körperliches Abblocken, aber keine Schläge.
jennja: Ich wohne auch in einer Großstadt, in der 3. Etage.
ich wüsste nicht wo der Unterschied ist zum Landleben!?
Ich kann auch auf dem Land leben und stressige, laute Nachbarn mit 10 Kindern haben, da bringt mir das Landleben auch nix.
Es kommt immer auf das Gesamtumfeld an und ich kann meinen Hund auch nicht vor jedem Streß fern halten. Auch damit muss der Hund lernen zu leben.
Ein Farm Leben früher war sicher nicht stressfrei, viel Gastarbeiter, immer andere und neue Arbeiter, hektisches Treiben.
Also ich denke schon ,dass ein wesenfester Aussie, auch mit stressigen situationen umgehen kann.
Joker hat trotz Stadtleben jeden Tag unterschiedlichen und sehr weitläufigen Auslauf, in Feld, Wald, Rhein und Wiese.
Außer du meinst jetzt ein Leben MITTEN in der Großstadt, da würd ich das auch klar unterschreiben, aber da würde ich mit keinem Hund leben wollen.
Nichtmal alleine 
Aber mein Traum ist auch ein Landleben irgendwann. Nicht in der letzten Einöde, aber raus aus der Stadt. und das wird auch ganz ganz sicher irgendwann kommen.