Das Schimpfen, wenn das Kind quasi schon in den Brunnen gefallen ist und der Hund das Fehlverhalten gezeigt hat,
halte ich für Käse.
Meiner Meinung nach dient das der eigenen Affektregulierung, man ärgert sich, schämt sich vielleicht auch für den Hund aber lernt der Hund dadurch, dass das selbständige Hinlaufen tabu ist???
Klar, der Hund lernt: wenn ich bei anderen Leuten bin kommt Frauchen und ist arg gestresst. Das ist die Situation. Aber er lernt doch nicht: ich darf nicht zu anderen Leuten hinlaufen.
Besser wäre es,meiner Meinung nach, die Impulse des Hundes kontrollierbar zu machen und Alternativen zu belohnen
D.h. ich breche den Impuls zum Objekt der Begierde ( Menschen, Kinder, Hunde, ) ab bzw. zeige ihm, was ich von ihm erwarte.
Ein Zu-mir- Wenden, ein Innehalten, ein Ohr, was sich zu mir dreht, ein Absitzen und ruhiges Zuschauen, das alles kann ich bestätigen.
Wenn ich den Hund ordentlich und vorausschauend führe, hat er somit keine Erfolge mehr und wird nach und nach selbständig alternatives Verhalten anbieten. 