Zitat
Wenn hingegen zwei Hunde zusammenkommen, denen Status und Co nix bedeuten, sieht das Ganze schon komplett anders aus - da hast du teilweise gar keinen "Chef" im Bunde, einfach, weil so etwas den beiden nicht wichtig ist.
Mittlerweile schon zum dritten mal hier. 
Mein erstes Pärchen, Racker und Tara, da konnte ich nicht entdecken, dass sich einer über den anderen stellt.
Sie tobten zwischendurch zusammen, Kontaktliegen gab es aber z.Bsp. gar nicht.
Gemeinschaftlich jagen, ja das wollten sie. Und das auch noch ganz ausgeklüftelt. Jeder hatte seine Aufgabe.
Als Racker dann blind und taub war, war Tara diejenige, die ihn wieder zurück führte, wenn er in die falsche Richtung ging.
Dann Emmy und Laila,
hier das gleiche. Mal zusammen toben, gemeinschaftlich den Napf leeren, keine Ressourcenverteidigung, aber Kontaktliegen. Besonders Emmy steht da drauf.
Emmy hat auch Laila immer zurück geholt, wenn sie in die falsche Richtung ging, und auch hier, wenn sie denn gedurft hätten, wären sie zusammen jagen gegangen.
Jetzt, Emmy und Maya,
keine Ressourcenverteidigung, Kontaktliegen, miteinander spielen. Da Maya aber nicht jagt, fehlt Emmy was. 
Bei allen drei Pärchen ist/ war es schön zu sehen wie sie miteinander agieren.
Auch wenn wir andere Hunde treffen und dann mit 5-6 Hunden zusammengewürfelt spazieren gehen, aber ich würde es nicht als Rudel definieren.
Wenn wir in der Gruppe laufen, gibt es meistens einen Hund der die Gruppe zusammen hält, aber ihn als "Boss" zu benennen, nein das nicht.
Ich weiss auch bei allen meinen Hunden, dass sie als Einzelhund auch glücklich wären und nicht unbedingt einen Artgenossen neben sich brauchen.
Ich denke, es kommt auch immer noch darauf an, was für eine Rasse/ Mischung der Hund ist. Emmy versucht mit jedem Hund gemeinschaftlich zu jagen, was aber rassespezifisch ist.
Und ja, manchmal findet sie auch den geeigneten Part. 