Beiträge von Ziggy

    Bevor er anfängt zu lecken holst du ihn via Abbruch raus.
    Schnuppern erlaubt, warum auch nicht, aber beim lecken, rufe ihn ab.

    Kommt er, gibt es Party, kommt er nicht, holst du ihn sofort kommentarlos ab, leinst ihn an und gehst deiner Wege.

    So wie es sich liest, scheinst du ja öfters solche Begegnungen zu haben, als habt ihr viel Trainingsübungen.

    Bubuka,

    das ist ja alles schön und gut, aber hier geht es darum das das Insulin zugeführt werden muss und die KH ausgerechnet werden müssen. D. h. Hobbit benötigt jetzt einen Ernährungsplan und dementsprechend Insulin.
    Deswegen weiss ich nicht, wie du mit deinem Post helfen kannst.


    Uschi,

    habt ihr schon angefangen Insulin zuzuspritzen?

    Ich kann dir nur meine Erfahrungen aus der Humanmed. mitgeben.

    Langzeitblutzucker sollte abgenommen werden. HBA1C.

    Dann wird angefangen 3xtgl den BZ zu messen, dazu gibt es ein Schema, nach welchem Kurzzeitinsulin zugespritzt wird. Bei schwer einstellbaren Zucker und zum Anfang whs. auch noch einmal in der Nacht messen um Hypos zu vermeiden.
    Bei sehr hohen BZ_werten fängt man meist gleich mit einem Langzeitinsulin an.
    Wichtig ist hierbei, den BZ nicht sofort auf den Normwert zu bringen, da kann es passieren das Hobbit in ein Hypo fällt. Deswegen ist das HBA1C so wichtig.

    Ich weiss jetzt nicht wie die Normwerte beim Hund sind, umgelegt auf die Humanmed. wäre der BZ von über 300 extrem hoch und Hobbit hätte schon ein paar Wochen damit zu kämpfen.

    Die Ernährung muss ausgerechnet werden, was die Kohlenhydrate betrifft.
    Dann gibt es einen Ernährungsplan.
    Rein theoretisch, wenn Hobbit gut eingestellt ist, kannst du normales Futter weiter füttern, da der Körper mit dem Insulin richtig eingestellt ist und Zucker braucht. Auch ein Diabetiker benötigt Zucker.

    Ziel ist zum Schluss eigentlich, das Hobbit 1x höchstens 2x tgl. Insulin erhält.

    Das ganze wird ein paar Wochen dauern, denn gerade bei neu aufgetretenem Diabetis ist es schwierig ihn erst mal einzustellen.

    THP die dir einen Futterplan ausarbeitet finde ich eine sehr gute Idee. Ich weiss nicht ob es für Hunde auch so etwas wie eine Ernährungsberatung gibt?

    Die THP muss aber unbedingt mit dem TA zusammenarbeiten. Beide müssen die BZ-Werte kennen und auch den Verlauf.
    Du solltest mit einem BZ-Tagebuch anfangen, bekommst du in der Apotheke, da sieht man den Verlauf und wieviel Insulin Hobbit benötigt.

    Vielleicht konnte ich dir ja ein bisschen helfen.

    Zitat

    Wenn hingegen zwei Hunde zusammenkommen, denen Status und Co nix bedeuten, sieht das Ganze schon komplett anders aus - da hast du teilweise gar keinen "Chef" im Bunde, einfach, weil so etwas den beiden nicht wichtig ist.

    Mittlerweile schon zum dritten mal hier. ;)

    Mein erstes Pärchen, Racker und Tara, da konnte ich nicht entdecken, dass sich einer über den anderen stellt.
    Sie tobten zwischendurch zusammen, Kontaktliegen gab es aber z.Bsp. gar nicht.
    Gemeinschaftlich jagen, ja das wollten sie. Und das auch noch ganz ausgeklüftelt. Jeder hatte seine Aufgabe.
    Als Racker dann blind und taub war, war Tara diejenige, die ihn wieder zurück führte, wenn er in die falsche Richtung ging.

    Dann Emmy und Laila,

    hier das gleiche. Mal zusammen toben, gemeinschaftlich den Napf leeren, keine Ressourcenverteidigung, aber Kontaktliegen. Besonders Emmy steht da drauf.
    Emmy hat auch Laila immer zurück geholt, wenn sie in die falsche Richtung ging, und auch hier, wenn sie denn gedurft hätten, wären sie zusammen jagen gegangen.


    Jetzt, Emmy und Maya,

    keine Ressourcenverteidigung, Kontaktliegen, miteinander spielen. Da Maya aber nicht jagt, fehlt Emmy was. :roll:


    Bei allen drei Pärchen ist/ war es schön zu sehen wie sie miteinander agieren.
    Auch wenn wir andere Hunde treffen und dann mit 5-6 Hunden zusammengewürfelt spazieren gehen, aber ich würde es nicht als Rudel definieren.

    Wenn wir in der Gruppe laufen, gibt es meistens einen Hund der die Gruppe zusammen hält, aber ihn als "Boss" zu benennen, nein das nicht.

    Ich weiss auch bei allen meinen Hunden, dass sie als Einzelhund auch glücklich wären und nicht unbedingt einen Artgenossen neben sich brauchen.


    Ich denke, es kommt auch immer noch darauf an, was für eine Rasse/ Mischung der Hund ist. Emmy versucht mit jedem Hund gemeinschaftlich zu jagen, was aber rassespezifisch ist.
    Und ja, manchmal findet sie auch den geeigneten Part. :roll:

    Zitat


    Oha, schon wieder ins Fettnäpfchen getreten! :ops:

    Ist doch ein lustiges Fettnäpfchen. :p :lol:

    Die Pfleger haben recht, es gibt so Hunde. Aber spätestens zum Füttern brauchen sie dich. Die Dose können sie nicht selbständig öffnen. :D
    Nein Spass beiseite, das sind Hunde die dazu gezüchtet wurden selbständig zu entscheiden in ihrer Arbeit. Das hat nichts damit zu tun, ob der Besitzer ihnen egal ist.

    Beispiel JRT. Er muss entscheiden, gehe ich in den Bau und lege ich mich mit dem Tier da drinnen an. So wurden sie gezüchtet. Er wartet nicht auf das OK vom Besitzer.

    Oder gewisse Herdenschutzhunde. Sie entscheiden selbst ob sie sich mit dem Wolf anlegen wenn sie ihre Schafherde bewachen. Denn der Hirte ist nicht immer dabei.

    Das auf meinem Avatar, war mein Ömchen Laila. Ein Berner Sennenhund-mix. ;)

    Ich hab einen JRT und einen JRT- kann aber auch Ratonero ( spanische Rasse) Mix sein.


    Angsthunde:

    Angsthunde sind Hunde die in ihrer Vergangenheit sehr schlimme Dinge erlebt haben und wirklich sehr ängstlich, ja tw. panisch auf gewisse Umweltreize reagieren.

    Es gibt Hunde mit sehr starken ausgeprägten Ängsten und es gibt Hunde mit Unsicherheiten, die relativ einfach zu händeln sind.
    Mal die einfache Version.


    Wenn du sich näher damit befassen willst, ist das hier vielleicht interessant für dich.
    http://www.angst-hund.de/hp/de/


    Zitat

    Vielleicht kannst du ja öfters dich mit dem JRT beschäftigen, vielleicht wird er dann schon deutlich ruhiger und bellt nicht mehr. Der wird totale Langeweile haben. Das meinte ich vorhin, das Hunde dann die Bude auseinander nehmen oder kläffen ;)
    Viele Tierheim-Hunde verteidigen auch ihren Zwinger mit der Zeit. Das hat sicher nichts mit mögen oder nicht-mögen zu tun!


    :gut:

    Leider ist der JRT ein Modehund geworden da er als so einfach, selbsterziehend, intelligent und putzig "verkauft" wurde. :|

    Lea ist die Setterhündin?

    Wenn die was für dich wäre, sei dir bewusst, das ist ein Jagdhund. Mit der musst du dann wirklich arbeiten. Da solltest du dich mit Anti-Jagdtraining beschäftigen. ;)

    Die kleine Mischung aus Rumänien wird whs. sehr ängstlich sein. Versuchen eine Bindung aufzubauen, finde ich eine Gute Idee. Aber ein Angsthund ist ein Kaliber, wo du alle Lerntheorien über Bord werfen kannst. Ob sie unbedingt als Ersthund geeignet ist?

    Obwohl, wenn ich da so an meinen Budkins aka Racker denke, mein erster Hund aus dem TH, war auch ein Angsthund der aber in der Angst nach vorne ging, von ihm hab ich viel gelernt. Aber ob ich ihn noch mal als Ersthund nehmen würde? Ich glaube nicht.

    Der kleine JRT kläfft whs. weil er unterfordert ist. Bevor meine Emmy kam, hatte ich auch immer gesagt, niemals ein JRT.
    Tja und Emmy kläffte bei der Vorbesitzerin ununterbrochen. :verzweifelt:
    Sie sind nicht ohne. Aber wenn man weiss wie man mit diesen Kleinteilen umgehen muss, ich sach nur Terrierschädel, gezüchtet und selektiert auf Selbständigkeit, sind es ganz tolle Zeitgenossen mit denen man viel Spass hat.

    Ich mache mit meine Hunden übrigens auch nichts an Sport.
    Wir erkunden gemeinsam die Umgebung, machen ein paar Trainingseinheiten in puncto Erziehung, spielen auf den Runden und machen Blödsinn. Und die Damen sind zufrieden. :smile: