Beiträge von Ziggy


    Ich habe nichts gegen die Reduktion, aber hier wird es ja verschrien, als wenn es das schlimmste Übel ist.

    Und dann frage ich mich, ob sich ein Veganer eigentlich bewusst ist, bzw. jemand der seinen Hund vegan ernährt, was hinter der Herstellung, dieses Futters, bzw. der Lebensmittel ist.

    Siehe oben... da ist es auf einmal nicht mehr so schlimm, wenn die Biotomaten aus Spanien kommen und Menschen ausgebeutet werden... oder die Fair Trade Lüge...

    Aber das wird dann gerne unter den Tisch gespielt, weil es in die ethische Vorstellung nicht passt.

    da ich Fleisch esse und meine Hunde natürlich auch Fleisch bekommen,( bin kein Barfer) mache ich mir wenigstens einen Kopf woher mein Fleisch kommt.
    Und wenn ich dann das lese,
    http://www.kontrolldienst-sts.ch/html/images/KD…belratgeber.pdf

    dann weiss ich wenigstens, das das was ich kaufe auch tierschutzrechtlich in Ordnung ist.

    Zitat

    der Geschmack ist ein feines Argument, teile ich auch, aber ihn höher zu setzen, als das Leid der Schlachttiere zählt für mich als Mensch nicht. Da wird meine Lust am Essen eher durch das bessere Gewissen befriedigt, wenn ich das Fleisch weglasse.

    Warum wird den Fleischessern unterstellt, sie würden nicht darauf achten, woher ihr Fleisch kommt und wie es geschlachtet wird?


    Mal eine Frage.
    Warum ist Fleisch so schlimm, bzw. man versucht es in der Ernährung der Hunde zu reduzieren, künstliche Zusatzstoffe aber nicht? Da werden doch noch die Pharmaunternehmen unterstützt. ( Egal ob beim Menschen, oder Tier)

    Und hier müsste doch den jeder Tierschützer aufschreien. Schliesslich geht es dann in die Richtung Versuchstiere und das ist dann scheinbar in Ordnung?

    Ich würde gar nicht kastrieren. Wenn dann die Rüden sterilisieren. ;)

    Ich habe Emmy, die kastriert wurde. Meine Entscheidung, rein medizinischer Aspekt. Sie hat sich nicht verändert. Weder ihr Fell, noch ihr Charakter, oder irgendwas. Sie war 2 als sie kastriert wurde.

    Maya, vom TS kastriert. Sie ist eine unsichere Hündin und ich denke, durch die Kastra ist ihre Unsicherheit/ Angst noch verstärkt worden. Sie hat einen furchtbaren Metabolismus, der meinem gleicht. Sie sieht das Essen an und hat es auf den Rippen. Und es ist ein Kampf, das sie abnimmt, bzw. nicht zu nimmt. Und sie hat etwas zu viel. Es hält sich noch in Grenzen, aber es ist zuviel. Ich tippe drauf, sie muss mit 3 oder so kastriert worden sein.

    Arashi, vor 2 Monaten vom TS kastriert worden. Ein eher schreckhafter Hund, der aber sehr neugierig ist und schaut. Tja, leider merke ich nun seit 2 Wochen ganz extrem, das ihm die Hormone fehlen. Er macht Rückschritte, ist wieder schreckhafter, selbst bei bekannten Dingen.

    Die Gefahr einen Hund zu vermenschlichen besteht doch nur, wenn man versucht ihm irgendwelche Eigenschaften aufzudrängen die es nur aus menschlicher Sicht gibt.
    Dominanz, Rudelführer, er macht es mit Absicht, er protestiert usw. Und man dann dementsprechend mit dem Hund umgeht.

    Schöne Halsbänder, mit den Hunden reden usw. finde ich nicht so tragisch. Da mache ich auch. :D

    Zitat


    Die Linkliste für Futter wurde ja schon gepostet, die Frischfraktion ist hier ja auch schon. Ich breche mal eine Lanze fürs Fertigfutter: Kaufe ein gutes. Nix ausm Supermarkt und lass dir nix aufschwatzen im Fressnapf. Das sind alles Verkäufer, sehr oft haben die gar keine Ahnung.

    Würde ich so nicht sagen.

    Das Real Nature ist doch ein ganz anständiges Futter. Und das neue davon eh. ;)

    Auch die Happy-Dog Sorten: Toscana, Africa, Karibik und wie sie alle heissen sind recht anständig.

    Da meine Maya auch zu gut im Futter steht... und sie hat leider den gleichen Metabolismus wie ich :roll: , peppe ich ihr Futter mit Olewo Karotten und Rote Beete auf.
    Sie bekommt relativ wenig Futter, aber durch den Olewo Pamps hat sie trotzdem einen guten Sättigungseffekt. ;)

    Tja.. traurigerweise bin ich auch auf einen Vermehrer hereingefallen. Und ja, nichts anderes ist die "Züchterin" für mich nicht.

    Es ging um Gomiko. Einige haben ihre Geschichte ja mitbekommen.
    Gomiko war fast blind und ein bisschen unterentwickelt. So wurde sie von der "Züchterin" beschrieben. Ich bereitete mich 1 Monat auf die kleine vor. Doof nur, das bei mir auch Gefühle und Emotionen mit im Spiel waren.

    Als ich mit meiner Freundin bei der "Züchterin" ankam, sagte mir mein Verstand " Hier nimmst du keinen Hund mit".
    Ich gehe jetzt mal nicht näher darauf ein, warum.
    Aber das Herz schaffte es, den Verstand auszusetzen.
    Miko wurde an dem Tag, noch ein zweites mal die 6fach Impfung verpasst, obwohl ich nur wollte, das sie die Tollwut erhält.

    Miko schlief nur. Wenn etwas war, sie torkelte, hiess es sofort, sie habe Schmerzen da sie mit einem anderen Hund zusammen gestossen sei, oder es sei die Stelle wo sie geimpft wurde.

    Miko blieb über Nacht noch bei der Züchterin, ihrer Tochter zu Liebe, lt. ihrer Aussage.

    Am nächsten Tag fuhren wir zurück. Miko schlief im Auto sofort ein und fing an einen Beissanfall zu bekommen. Da dachten wir erst, das sei vielleicht weil sie in einer fremden Umgebung ist.

    Wir machten Pause auf einem Parkplatz. Als wir mit Miko zur Wiese laufen wollten, drehte sie sich immer im Kreis.

    Zu Hause angekommen lief sie gar nicht.

    Am nächsten Tag zeigte sie auf einmal so starke Auffälligkeiten, so dass ich das filmte um es der Züchterin zu zeigen. TA-Termin hatte ich schon.

    Ihre Beissanfälle wurden immer schlimmer. Auch das habe ich gefilmt.
    Sie fiel draussen um, verfiel in Automatismen und war massiv neurologisch auffällig, was sie vorher wohl nicht gewesen sein soll.

    Ich werde die Videos hier nicht einstellen, ich glaube ich habe sie in meinem Thread. Wenn ich sie jetzt wieder sehen würde, das würde mir wieder das Herz brechen.

    Um die 10 Tage mal kurz zu fassen: Letztendlich landete ich mit Miko notfallmässig im Tierspital ( wir hatten erst für den nächsten Tag einen Termin), sie erhielt ein MRT, worauf man sehen konnte, das ihr Gehirn massive alte und neue Läsionen hatte. Ergo, war Miko nicht erst krank, als sie zu mir kam. Die ganze Zeit bestand der Verdacht der Staupe....
    Wir haben Miko aus der Narkose nicht mehr aufwachen lassen, denn es wäre nur noch eine Quälerei gewesen.
    Ich fragte die Züchterin und irgendwann kam raus, das Miko mit 4 Wochen einen Virusinfekt hatte, was angeblich nur eine Erkältung war.

    Sie wurde obduziert und es stellte sich heraus, das Mikos Läsionen im Gehirn schon nekrotisiert waren. Was ganz klar heisst, das Miko schon vorher totkrank war, bevor sie zu mir kam. Da wir erst dachten, es sei ein Impfdurchbruch. Ich denke allerdings auch, das durch die Impfung alles noch verschlimmert wurde.

    Serologie wurde abgenommen. Tollwut und Staupe natürlich positiv, was nach der Impfung ja normal ist.

    Ich habe einmal den Fehler gemacht und nicht auf meinen Verstand gehört und weiss für mich ganz klar auch, das meine Hunde weiterhin nur aus dem Tierschutz kommen.