Beiträge von Sundri

    Moin,

    erst einmal Danke für Eure Ideen.....

    @ Cruzado, dahingehend sollen wir ja wieder kommen, zur Physiotherapie - ich hab heute auch schon überlegt, vielleicht ist es so etwas wie ein Hexenschuss - den sieht man Röntgentechnisch nicht. Zur Physio haben wir nächsten Dienstag einen Termin.

    @ Schopenhauer, Mittelmeerkrankheiten schließe ich mal aus, Borreliose kam mir noch in den Sinn. Ich hab bei Lucas ein gaaanz großes Blutbild machen lassen, kurz nachdem er hier war. Zum einen,weil er ja aus Spanien kommt, zum anderen weil ich den Befund auf Herzwürmer und diverse andere Krankheiten einfach noch mal zu unserer Sicherheit abgleichen wollte. Hüften waren bewegunsgstechnisch vollkommen in Ordnung, er ließ sich alles gut gefallen. Und, die TÄ meinte, wenn es Bandscheiben wären, die hätte man auf dem Röntgenbild sehen können, sie waren dunkel und lagen alle dort, wo sie liegen sollten..... hmpf.

    @ Tanzbaerin, hm, Muskelaufbau, Lucas lebte das letzte Dreivierteljahr bei einem Tierheimmitarbeiter (der ihn übrigens sehr schmerzlich vermisst) zu Hause und hatte dort genügend Aus- und Freilauf. Unsere Runden hier sind mittelgroß, morgens gute 4 Kilometer, Abends nur noch kleinere Runden und zwischendurch mal toben mit Kumpels oder Hundeschule. Mittwochs gehen wir immer zur Spielstunde. Möglicherweise aber, war sein Auslauf in Spanien nicht so groß.... mir fällt schon auf, das er das letzte Stück immer ein wenig, na langsamer wird, nach der großen Runde.

    @ Miamaus, an einen Osteopathen hab ich auch schon gedacht, aber dann als nächstes, nach der Physiotherapeutin, die soll sehr gut sein, meinte die Ärztin aus der Klinik. Dort gibt es tatsächlich auch Unterwasselaufbänder für Hunde - ich bin mal gespannt was sie heraus findet oder wahr nimmt.

    @ Amstaff4ever, solche Symptome zeigt Lucas nicht, okay, er springt nicht voller Elan aufs Sofa, sondern steigt einfach drauf - er darf aber auch nicht immer aufs Sofa, von daher hab ich das nicht als Manko wahr genommen. Treppen steigen muss er bei uns selten, nur drei Stufen bis zum Flur runter, die geht er aber ohne Probleme. Aufstehen, hinlegen, sitzen - alles kein Problem.

    Verweigert - er verweigert draußen nur jegliches Platz (was ich übrigens auch nur in der HUSchu gefordert hab, weil es draußen keinen Grund für Hinlegen gibt) und er setzt sich äußerst ungern wenn es kalt und feucht ist. Normalerweise mache ich auf einen Hund, der sich nicht setzt einen Schritt zu, bislang hat das immer geklappt, nur er weicht nach hinten aus - durch dies Verhalten kam ja erst der Gedanke, es könnte etwas mit dem Rücken sein.

    @ all, die Bilder waren schon gut, ich konnte, nach Erklärung alles sehen, auch wie schön rund die Wirbel sind und das ihr Abstand stimmt, auch das die Knochenhaken (mir fällt grad der Name nicht ein) nach oben, einen guten Abstand haben (manchmal, sagte die TÄ berühren sie sich, vor allem nach alten Verletzungen und das ruft Schmerzen hervor), und ich hab als Vergleich ein Bild von Spondylose gesehen, in nicht starker Form, so dass ich für mich erkennen konnte, was dann anders ausschaut.

    Und ja, eingeklemmte Nerven tun bestialisch weh, sie würden, für mich, seine Anfälle erklären und auch, das es hier einfach länger dauert. Mal sehen.... Dienstag.... Nach dem Toben in der Spielstunde oder mit seiner Freundin Lotti hab ich keine Verhaltensänderungen bemerkt, oder das Gefühl gehabt, ihm tut etwas mehr oder weniger weh. Ich werde aber darauf achten.

    Danke für Eure Gedanken
    Sundri

    Guten Morgen,

    Lucas ist seit dem 18. Oktober bei uns, wir kennen uns also erst kurze Zeit und manches brauchte, bis zum richtigen Einordnen so seine Zeit.

    Lucs hechelte von Anfang an recht viel, immer mal zwischendurch. Kurzatmig, nicht so, wie ein Hund hechelt, der schwer erschöpft ist. Wir haben das, aufgrund der vielen neuen Dinge auch für Stress gehalten, selbst meine Tä meinte "das kann durchaus sein, für ihn ist doch alles neu....." Er hatte in der Zeit 2 Anfälle, aufrecht liegend, etwas star, stark spechelnd und hechelnd, er war dabei aber ansprechbar und hinterher weder desorientiert noch sonst irgendwie auffällig, auch vorher hab ich nichts feststellen können, also keine Verhaltensauffälligkeit - wobei ich die nicht erkannt hätte, weil der erste Anfall schon Anfang November war.

    Dann stellten wir fest, das Lucas sich draußen nicht setzen wollte, hinlegen überhaupt nicht, währen dich noch dachte "oh immer diese bockigen Spanier (erwachsene Hunde entscheiden da durchaus mehr ob sie oder ob sie nicht und warum sollte ich)" meinte unser Trainer, "lass man den Rücken checken, vorher muss er diese Übungen nicht machen." Also zum TA und? Lucas zeigte deutliche Anzeichen von Schmerzen beim Abtasten, versuchte gar sich dem zu entziehen. Wir bekamen eine 10 Tage Schmerzmittelkur, den Rat ihn warm zu halten und ihn röntgen zu lassen. Da es zwischen Weihnachten und Silvester war, also Schmerzmittel und Termin in der Klinik.

    Verdacht auf Spondylose, meinte die TÄ (nicht meine, ihre Vertretung). Unter den Schmerzmitteln ging es Lucas wieder prima, er hechelte nicht mehr, war deutlich munterer, wedelte auch deutlich mehr als zuvor. Ich hab dazu noch seinen Napf höher gestellt und seitdem frisst er auch deutlich besser.

    Gestern war nun der Termin in der Klinik und? Nichts - ein wunderschöner super Rücken, das hab sogar ich auf den Aufnahmen sehen können. Aber, er zeigt deutliche Anzeichen von Schmerzen, denn die 10 Tage sind ja auch um. :???: Was nun?

    Sie hat mir Physiotherapie empfohlen und ich hab nächsten Dienstag auch den ersten Termin.

    Nun aber frag ich mich, was könnte das sein? Hat jemand von Euch Erfahrungen damit? Die Ärztin in der Klinik meinte, seine Anfälle, so deutlich er den Schmerz zeigt, könnten gut damit zusammen hängen - er hat also ziemlich starke Schmerzen..... Können Verpannungen so weh tun? Hat er Zug bekommen im Flieger? Das ist ja nun auch schon ein weilchen her (knapp drei Monate) Ich sorge mich sehr, weil er so ein sanfter gutmütiger lieber Hund ist (er brauchte auf dem Röntgentisch nicht die kleinste Sedierung, hat alles mit sich machen lassen und lag so ruhig) und ich einfach möchte, das es ihm nur gut geht, ach und wiel ich ihn einfach total gern hab.

    Sundri

    Naja, ins Bad bin ich die ersten Tage auch völlig allein gegangen und als ich Malik damals geholt habe, mit 8 Wochen - hab ich mir ernsthaft über "Alleinbleiben" so gar keine Gedanken gemacht, sobald er halbwegs stubenrein war, bin ich auch einfach weg gefahren - allerdings wuchs er in einem Handwerksbetrieb auf und war daher nie wirklich allein.

    Aber bei erwachsenen Hunden, die man nicht kennt - da sehe ich auch ganz anderes Risiko, wer weiß, was denen einfällt? Oder wie sie sich verhalten? Die ersten Tage mit Lucas war ich schlicht zu Hause oder wenn ich einkaufen war, dann war jemand anderes hier. Ich wollte einfach wissen, wie reagiert er auf Geräusche, Passanten - bringt ihn irgendetwas in Panik. Für ihn war doch alles neu - für Deinen Hund auch.

    Jetzt, nach Weihnachten waren wir das erste Mal Abends allein weg, allesamt - im Kino. Und es hat geklappt. Jedenfalls zerstört er nichts und wird auch nicht laut. Von daher...

    Ratschläge muss man sich schn aussuchen, man muss schauen, ob sie zu einem selbst und dem betreffenden Hund passen, wir sind alle verschieden und was bei Dir klappt, muss nicht zwangsläufig auch bei anderen klappen und umgekehrt,

    Sundri

    Moin,

    das sie den Hund hat draußen herum laufen lassen - auf die Idee bin ich gar nicht gekommen - aber ja - das wiederum halte ich durchaus für möglich. Aber niemals wäre der auf SO einen Stromkasten gesprungen und dann rüber, wie wäre er denn ansonsten wieder raus gekommen?

    Ts - Märchenstunde... abwarten und Tee trinken.

    Sundri

    Ja, das stimmt alles, aber niemand von uns, von unseren Eltern und von unseren Großeltern ist vermutlich jemals (ausgehend von Mitteleuropa) von einem Wolf bedroht oder gar angegriffen worden - also ist diese Angst doch durch keinerlei eigene oder übertragend Erfahrung begründet worden?

    Märchen sind das eine, aber wie lautete schon der erste oder zumindest letzte Satz der Vorleserin "alles nur Phantasie....." okay...

    In den Ländern in denen es schon immer Wölfe gab, haben die Menschen diese Angst nicht. Sie haben Respekt, sie halten sich entsprechende Hunde, sie haben Erfahrung, sie leben mit dem Wolf.....es ist also möglich. Von daher muss mehr mit den Betroffenen gearbeitet werden. Ich denke mal diejenige die mit Wölfen leben die kichern sich eines über solche Geschichten.

    Sundri

    P.S. meine Bekannte aus Schweden hat Wolfsreviere und sie sagt offen "ich hab in all den 30 Jahren, die ich durch den Wald geh noch nicht einen gesehen...... gehört, Spuren gefunden, Risse entdeckt, aber einen Wolf gesehen? Nichts ist so scheu....." Diese Scheuheit müssen sie hier überwinden, weil unsere Landschaft enger ist, besiedelter - Ausnahmen bestätigen die Regel.... neugierige Jungtiere vertun sich da manchmal auch, aberim Großen und Ganzen - glaub ich kaum, das ein gesunder, der Umgebung angepasster, Bestand irgendwem Probleme bereitet.

    Ja mei, vielleicht war dem Mali nach Suizid und er hat sich auf den Rücken gelegt und beißen lassen? Und der Wolf hatte nichts vor und entsprach dem mal so eben?

    Okay, das war sarkastisch, ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass das ohne, das er irgendwer bemerkt hätte, abgegangen wäre. Das muss Lärm gemacht haben..... kämpfende Hunde, zumal auf Leben und Tod, die kämpfen nicht Lautlos.

    Warten wir mal die DNS Analyse ab, falls wir davon überhaupt etwas hören werden.

    Ansonsten zeigt es aber durchaus ein ganz anderes Problem, nämlich die Menschen, die mit Wölfen leben und leben müssen, ihre Furcht, ihre Angst, ihre Verzweifelung einem Wildtier, das sie mit großer Wahrscheinlicheit noch nie zu Gesicht bekommen zu haben, etwas anzuhängen um aufzuzeigen, das sie gefährliche Bestien sind. Warum ist das so? Immerhin galt der Wolf jahrhundertelang als Schrecken der Wälder - das sitzt tiefer als der Verstand es begreifen lässt und es gibt viel zu tun. Diese Angst ist ja nicht rational, sondern emotional und emotionale Probleme können wir rational nicht lösen.

    Das Wichtigste an der Festigung der Wolfspopulationen ist eben doch die Arbeit mit den Menschen. Alles Unbekannte macht Angst, erst mal jedenfalls.

    Sundri

    Moin,

    klar - ein bis zwei Wochen nach dem Einzug kann man beginnen - bei Welpen oder jungen Hunden, ohne unbekannte Vorgeschichte. Das beginnt ja nicht mit "ich bin dann mal ne halbe Stunde Einkaufen" oder "drei Stunden shoppen" sondern mit "ich geh mal ins Bad und schließe die Tür hinter mir oder ich bin dann mal eben im Keller und Du bleibst vor der Tür - Ziel ist es eben auch, dem Hund beizubringen "Du, ich komme immer wieder......".

    Auslandshunde, grade solche, die mindestens ein- oder zweimal ihr Zuhause verloren haben, sind eine ganz andere Geschichte. Sie haben dies "ich komme immer wieder" SO nie erfahren oder traumatisch erlebt, ausgesetzt, vertrieben, misshandelt - was auch immer da für Spielräume sind. Sie haben, mal frei übersetzt, mehr Angst um ihre Menschen und tiefere Furcht, denn sie haben das Gegenteil bereits erlebt und erfahren.

    Lucas ist jetzt fast ein Vierteljahr bei mir, hat sich eng an mich gebunden und liegt am liebsten dort, wo er mich sehen kann oder neben mir. Selbst Sofaplätze neben dem Liebsten (das Sofa steht drei Meter von meinem Schreibtisch entfernt) werden, zugunsten des Platzes an meinen Füßen verschmäht.

    Er ist nicht gern allein, wartet immer vor der Tür - trotzdem lasse ich ihn allein und ich weiß wohl, das er zu den Hunden gehört, die echt leiden - er macht nichts kaputt, ist nicht laut, weint einfach nur hin- und wieder und kommt durchaus auch zur Ruhe. Aber egal wer da ist, wenn ich weg bin, er sucht dann dessen Nähe, auf distanzierte Art. Ich nehm ihn gern mit, aber wenn es nicht geht, so bis zu drei Stunden haben wir schon probiert. Die Feuertaufe kommt am Freitag, wir müssen zu einer Beerdigung nach Berlin, hier um 9 Uhr spätestens weg, mein Schwiegersohn kommt erst so gegen 14 Uhr und bleibt dann hier, bis wir wieder kommen. Ich hab leider keine andere Möglichkeit gefunden. Gefallen wird es ihm nicht und ich weiß schon, das er den nächsten Tag nicht von meiner Seite weichen wird. Aber ich kann nicht das ganze Leben nach ihm richten und so muss er da einfach durch.

    Es dauert im Schnitt so um die 8 Wochen plus/minus bis so ein Hund bei einem angekommen ist und er so manches Verhalten auch erst dann zeigt und auspackt. Bei uns war es so, die ersten Male Freilauf klappten super, sein Radius um mich herum war okay, er kam, wenn ich rief - alles topp. Jetzt, wo er die Gegend kennt, kann ich auch gut allein nach Hause gehen, er kommt dann, wenn er meint "ach, so ein Frühstück wäre ja vielleicht nicht übel" und da ich das nicht will, geht er an der Leine. Hier zu Hause kann ich durchaus auch aus seinem Blickfeld verschwinden, er kannt ja Gegend und Weg - in unbekanntem Gebiet ist das wieder anders.

    Manches braucht seine Zeit und viel Geduld.

    Ich wünsche Euch alles Gute
    Sundri

    Moin,

    da bin ich auch gespannt, klar töten Wölfe mal Hunde - sofern die sich in ihrem Revier aufhalten oder das Rudel ein neues Revier sucht und darum kämpft, aber ein einzelner Wolf einen einzelnen und wehrhaften Hund? Springt in ein "Gehege" gerät nicht in Panik? Tötet den Hund und verschwindet wieder? Und keiner bekommt etwas mit? Kann ich mir nie nicht vorstellen.

    Aber ich hab in der letzten Naturdoku auch gemerkt, das die Menschen dort in der Gegend dem Wolf nicht freundlich gesonnen sind, sich aber dazu verpflichtet fühlen, weil es ein Vorzeigenaturschutzgesetz ist. Auch Hunde töten durch Kehlbiss - das ist Canidenart und zu denen gehören Hund ebenso wie Wolf.

    Schmarrn..... mal sehen ob nach der DNA Probe noch etwas zu hören ist.

    Sundri

    Moin,

    als ich noch klein war gab es noch nicht so viele Gefriertruhen wie heute und ich erinnere mich, das meine Eltern und Großeltern in der Erntezeit unzählige Gläser mit Gemüse eingekocht haben und diese wurden dann, verteilt über die Zeit in der es nichts frisch gab, gegessen.

    Das Gemüse wird roh in Gläser gefüllt, diese bis einen Zentimeter unter den Rand mit Wasser gefüllt, 1 Teel. Salz kam dazu (den würde ich für Hunde weg lassen) und dann ging es ab in einen großen Weck-Einkochtopf. Vorher wurden die Gläser natürlich ausgekocht, Klammern und Gummis ebenso - musste halt möglichst steril sein.

    Es gab Listen für Gemüse und Obst (es gibg doch beinahe nichts Feineres, als eingekochte Erdbeeren mit Schlagsahne zum Nachtisch *mjammajm*) je nach Sorte variierte die Kochzeit. Eine bestimmte Zeit muss aber eingehalten werden, damit ein Vakuum im Glas entsteht und dieses dicht ist. Ich hab die Zeiten nimmer im Kopf, aber ich denke so etwas steht bestimmt bei Weck auf der Homepage oder im Chefkoch.

    Viel Erfolg
    Sundri

    P.S. eingekocht wurden bei uns Möhren, grüne Bohnen, Erbsen (teils gemischt), Rotkohl, Kohlrabi... Anderes Gemüsesorten sind da eher schwierig, weil sie durch die Steriliserzeit matschig werden. Und, mir fällt noch ein, das geht auch im Backofen - Ober- und Unterhitze, Fettpfanne mit Wasser.... musst mal suchen, das müsste ich auch erst recherchieren, lang ist`s her.