Beiträge von Sundri

    Moin,

    da wünsche ich Euch alles Gute.

    Herzwurmbehandlungen sind nicht ohne und dazu langwierig, manchmal, bei starkem Befall müssen Hunde in der Klinik bleiben. Es gilt ja die adulten Herzwürmer zu bekämpfen und die Larven (Filarien) - letztere sind eher problemlos, aber erstere nicht ohne, durch die Medikamente sterben sie und da sie im Blutkreislauf sind, strömen sie dann durch die Adern - und müssen vom Körper aufgelöst und abtransportiert werden. Damit es nicht zu Komplikationen kommt, bekommt der Hund ind er Zeit meist blutverdünnende Mittel und muss besonders überwacht werden. Denn an Engstellen im Adersystem kann es schwierig werden.

    Lucas hatt ja in Spanien Herzwürmer, es kommt auch hin und wieder - berichtete mit die Orga, zu Krämpfen - dort werden Hunde, die Herzwürmer haben, immer mit Mariendistel gestützt - für die Leber, die jetzt Schwerarbeit in Punkot Entgiftung leisten muss. Die Hunde müssen sehr viel ruhen und sich zurück ziehen können - deshalb war Lucas auch auf einer Pflegestelle untergebracht, damit das gewährleistet werden konnte.

    Und, die TÄ im Mittelmeerraum sind natürlich sehr erfahren - während es hier doch eher weniger Spezialisten gibt, aber das, was Du erzählst, Schall und so weiter - klingt sehr versiert.

    Ich drücke Euch ganz fest die Daumen.

    Sundri

    Moin,

    ich freue mich mit Euch - bei Besuchen in der Tierklinik bin ich aber vorsichtig - mein TA aus der Klinik meinte, ich könne jederzeit kommen, kein Problem, aber es wäre für den Hund bei weitem mehr Stress, wenn ich gehen würde und ihn dort lasse - weil er nicht verstehen kann, was los ist..... und die Sehnsucht steigt, wenn man da war und geht.

    Ich durfte aber jederzeit anrufen und bin immer umfassen informiert worden, auch darüber, das er draußen im Hof in der Sonne liegen durfte oder das grad jemand mit ihm Gassi geht - kleine Klinik und sehr nette Leute - ich weiß schon warum ich dort hin fahre, einmal lag er gar beim Doc. im Büro..... damit er nicht allein war.

    Muss man ernsthaft überlegen, was das Beste für das Tier ist.

    Sundri *daumendrückend*

    Ich bin bins noch einmal, es ist gut, wenn es weiterführende Untersuchungen gibt, aber, wenn ich so durch das Epiforum sehe, werden sehr oft die Ursachen nicht gefunden und man behandelt dann eben, wenn die Anfälle es notwendig machen, mit Medikamenten.

    Ich würde allerdings heute, abwarten, wie diese Anfälle sind bzw. sich entwicklen. Als ich mit Lucas beim TA war, hatte er einen Anfall - einige Minuten, aufrecht liegend, speichelnd und doch ansprechbar, er war neu und ich sehr unsicher, denn ich hab gelesen, das viele Hunde während eines Anfalls durchaus beißen - aber ich hab ihn berührt und das hat er zugelassen, ich hab auch den Eindruck gehabt, es tut ihm gut.... hinterher war er nicht desorientiert, musste auch nicht dringend raus - und es dauerte vier Wochen bis zum nächsten Anfall.

    Damals haben wir alle zusammen gesessen und überlegt, was tun.... und beschlossen, das wir so einen Anfall alle 4 Wochen aushalten ohne Medikamente - weil wir durch die Veränderungen von Malik echt traumatisiert waren... wenn es nicht anders geht, würde ich nicht zögern, keine Frage - aber wenn es anders geht - würde ich sofort alles tun um ohne Medikamente über die Krankheit zu kommen.

    Futterumstellungen spielen, so ich das heraus lesen, eine größere Rolle, ebenso wie Aufregung oder Impfungen, auch Zeckenmittel stehen durchaus im Verdacht. Bei Malik haben wir die Ursache nie gefunden, er hatte zwei sehr heftige Anfälle und dannach keine mehr, nach dem Ausschleichen der Medis hatte er hin und wieder noch nerologische Ausfälle, Koordinationsprobleme - dann bekam er 14 Tage Kortison und war ansonsten der Hund, den wir kannten.

    Epilepsie ist offensichtlich ein sehr weites Feld und es gibt ein ganz neues Medikament, das nicht ohne sein soll, lies Dich mal ins Thema ein, sehr viele TÄ kennen sich damit nicht wirklich gut aus - und die wenigsten würden das zugeben mögen.

    Aber als Mensch geht man ja auch zu einem Spezialisten und durchaus in eine Spezialklinik und nicht in eine Kreiskrankenhaus.

    Sundri

    Moin,

    wie schrecklich, diese Anfälle sind auch wirklich sehr schwer auszuhalten. Aber, mir kommt die Diagnose zu schnell, Epilepsie ist eine Ausschlußdiagnose, die erst gestellt werden kann, wenn alle Untersuchungen Ergebnislos sind, und es gibt auch Schmerzkrämpfe die genauso aussehen....

    Bevor ich Epimedikamente geben würde (sie verändern den Hund - er ist dann ein anderer als zuvor und das muss man wissen, wir haben es sehr schwer ausgehalten) würde ich alles tun um das zu vermeiden.

    Meine beiden Hunde hatten Krämpfe, bei Malik stand seinerzeit die Diagnose auch so schnell und auch so schnell bekamen wir Medikamente dafür, wie gesagte, ich kannte meinen Hund nicht mehr - es war ganz schlimm.... er war so unglaublich hungrig, das er plötzlich alles fraß, auf der Straße selbst Dreck und Taschentücher, Mülleiner ausräumte und klaute wie nix, Türen öffnete und auf Raubzug ging..... und um 16 Uhr weinend auf dem Flur lag, weil er Hunger hatte.... nun kann man ihn ja nicht dick füttern.... ein Dilemma. Bei Lucas stand die Diagnose auch so schnell, aber am Ende waren es Schmerzkrämpfe aufgrund seiner Wirbelblockaden..... ich bin froh, das ich die Media abgelehnt habe.

    Ich will Dir keine Angst machen, aber lass das bitte klären und das empfohlene Forum ist eine Superanlaufandresse, denn dort haben beinahe alle wirklich Ahnung von Epilepsie, ihren Folgen und den Behandlungen.

    Alles Liebe für Euch
    Sundri

    Moin,

    also erst einmal würde ich den Hund nach dem Spaziergagn füttern, gewöhnlich bekommt ihnen das weitaus besser, mit vollem Bauch ist Laufen und Toben nicht so besonders gut.

    Ansonsten, die Rudelführertheorien sind echt veraltet und unnütz, ich glaube, Du möchtest eher wissen, wer derjenige ist, dem er am besten nachfolgt und gehorcht. Denn das suchen sich Hunde innerhalb einer Familie durchaus selbst aus.

    Ich hab seinerzeit meinen KlM Malik ausgebildet, hab ihn jagdlich geführt und war immer für ihn da, als mein Liebster in unser Leben trat - war ich von heute auf morgen komplett abgemeldet. Okay, er folgte meinen Kommandos immer noch perfekt, mein Fuß war sauberer als das von allen anderen Mitgliedern, gab ich ein Komando setzte er es um, egal was alle anderen sagten - aber sein Herz gehörte meinem Liebsten.

    Ich halte allerdings nicht viel davon, einen Hund derart zu testen - also zwei geben unterschiedliche Kommandos, weil man ihn ja dann zum Ungehorsam zwingt, uns sind diese Dinge nebenbei im Alltag aufgefallen.

    Auch auf meine Kinder hörte Malik immer gut, aber - sie mussten sich alle drei, bewusster durchsetzen und konsequent dafür sorgen, das er tut, was sie wollen. Hätte er bei mir sofort reagiert und gehorcht, so zeigte er bei den Kindern durchaus die Tendenz "keine Ohren zu haben" - bis sie ihn erinnerten und dann klappte alles wunderbar. Es gab aber auch immer Momente, wo die Führung der Kinder nicht ausreichte, ihn vor einem Kaninchenstall ins Platz zu ordern, zuverlässig - das gelang bei mir, bei den Kindern nicht..... jedenfalls war das früher so.

    Famlienhunde lernen allen zu gehorchen, wenn alle konsequent darauf achten. Da brauchts keinen alleinigen Herrschaftsanspruch.

    Sundri

    Moin,

    ich hab nicht alle Antworten gelesen - und wenn das immer so ist, finde ich das auch nicht Artgerecht. Andererseits, vielleicht muss man die Verhältnismässigkeit sehen und das Ganze bewerten?

    Wenn es für einen Hund bedeutet, das er ein zu Hause bekommt, liebevolle Zuwendung, es einfach gut hat - und dafür eben eintauscht, an der Leine zu gehen, gehen zu müssen (wie seinerzeit mein Diego) oder ob er in einem Tierheim einer von vielen ist, im Ausland kaum Auslauf bekommt und eben keine liebevolle Zuwendung oder ein zu Hause? Was würde so ein Hund wohl wählen?

    Achten wir hier zu sehr auf Defizite (nicht laufen können) im Hinblick auf eine Gesamtheit?

    Diego hat sich nicht gequält, er lief beinahe drei Jahre konstant an der Leine, wir haben keinen eingezäunten Garten (nutzte auch nichts, weil Zäune und Mauern bis 1.40 Höhe sind eh zum darüberspringen da) - war er unglücklich? Ja, manches Mal bestimmt, aber uns nicht zu haben - wäre ihn viel härter gekommen, davon bin ich überzeugt.

    Aber, meine Leine ist eine Flexi - 2 Meter sind für mich Stadt- und Arbeitsleinen, keine Leinen für Spaziergänge oder auf Dauer.... das ist tatsächlich nahe an Quälerei.... bei 5 m Flexi kann der Hund zumindest ein Mindestmass an Freiheit genießen... Malik etwa verbringt seit 2 Jahren sein Leben an der Flexi, aber er hatte früher nur und beinahe ausschließlich Freilauf.

    Sundri

    Moin,

    na ja, bei Jagdhunden wird eben auch ein Maß an Eigenständigkeit gewollt und gezüchtet - das ergibt dann manchmal solche Probleme.

    Wir haben inzwischen heraus gefunden, das Lucas so Tage hatte (weil wir daran arbeiten) an denen es ihm einfach mies ging und er "so in seiner eigenen Welt vor sich hin lief" - da "hörte" er dann auch doe Pfeife nicht, am nächsten Tag war es schon wieder okay. Mittlerweile nimmer er mich beim Spaziergang auch wieder mehr wahr, achtet auf mich, hört auf kleine leise Worte und bekommt dann immer noch eine Belohnung.

    Freilauf geht grad nicht wirklich - bei uns haben sie extrem viel Unterholz geschnitten und man kann meilenweit in die Landschaft sehen und im Moment stehen überall Rehe, so drei bis vier Sprünge sehen wir jeden Morgen. Lucas bellt dann immer und geht mit dem Oberkörper runter (sieht eher aus wie eine Spielstellung) aber er zieht halt nicht wie irre an der Leine - deshalb halte ich das für eine Art Übersprungshandlung. Wenn ich die Rehe nicht sehe, wittert er sie und zeigt sie mir sehr zuverlässig an, ich kann anhand seiner Körpersprache erkennen DA muss was sein und meistens sehe ich dann etwas - er oft nicht, er ist halt kleiner.

    Und mies gehen - er hatte oder hat ja (eigener Thread) echte Rückenprobleme, während wir zu Beginn (er war ja noch nicht so lang bei uns) sein Hecheln oft für Stress gehalten haben, waren das Schmerzen. Seit drei Wochen gehen wir zur Physio und ins Bewegungsbad - weil seine Hinterhandmuskeln schon deutlich abgebaut sind, aufgrund seines veränderten Ganges um die Schmerzen zu vermeiden. Das bauen wir auf und ich glaube, erste Erfolge sind sichtbar - er springt mehr und ist deutlich aktiver. Und er muss das schon länger haben, er hat richtig dolle Wirbelblockaden, die ein oder andere sind wir aber auch schon los.

    Ansonsten ist er einfach ein ganz feiner Kerl, super im Umgang, total verschmust, sehr auf mich bedacht und wie alle meine Hunde, spielt er nur mit meinen Kindern und mit meinem Liebsten. Ich kann mir den Alltag ohne ihn kaum mehr vorstellen.

    Jetzt finde ich grad heraus, das er getrocknetes Entenfleisch nicht verträgt *grummel* natürlich durch Durchfall und 5 mal aufstehen über Nacht und anziehen und raus gehen..... aber gut, gibt`s eben wieder Hühnchen im Kaustreifen.

    Ich kann mir vorstellen, das jagenden Hunde - oder solche wie Lucas - der in Spanien nach Herzenslust hat jagen können - äußerst schwer, wenn überhaupt davon ablassen, es ist einfach das, wofür sie seit Jahrhunderten gezogen wurde, das liegt ihnen im Blut und zumindest meine Hunde - haben gejagt und wissen wie das geht.... das macht ne Menge aus. Erfahrung, je mehr davon, desto größer die Passion am Jagen.

    Der ist ja nicht blöd und weiß genau, das ich nach der Jagd noch da bin oder zumindest kommt er dann nach Hause.... und Leckerlie gibt`s trotzdem, weil Mensch sich ja freut, auch wenn Hund zu spät kommt. :verzweifelt:

    Sundri

    Moin,

    in der Tat, die Schweden haben sich dagegen heftigst gewehrt, EU Einreisebestimmungen für Haustiere - es gab Übergangsfrsiten und so weiter.... aber ab 2013 müssen sie normale Reisen in ihr Land zulassen, sofern die Papiere stimmen.

    Sie "fordern" die Anmeldung noch, aber soweit ich weiß, gibt es keine rechtlichen Grundlagen dafür - innerhalb der EU. Man kann sie anmelden, Zollstellen gibt es an jedem Grenzübergang, allein schon wegen des Exports - die sind auch immer besetzt, das Ganze geht fix und ist schnell erledigt.

    Von all unseren Bekannten macht das niemand, wir auch nicht :smile: - aber alle achten peinlichst genau darauf, die Pässe dabei zu haben und auch, das alle Impfungen im gesetzlichen Rahmen sind. Wenn man dann kontrolliert wird (die Zollstelle ist an der Brücke z.B. nach dem Grenzübergang) kann man das immer noch tun, wenn sie es einfordern. Nur ohne EU Pass sollte man keinen Hund dabei haben.

    Sundri