Beiträge von Sundri

    Moin,

    mit Ende 30 ist Deine Mum doch aber noch jung genug, um solche Entscheidungen selbst zu treffen? Ich find das ein wenig, mit Verlaub gesagt, komisch - Ich hab mich mit 40 getrennt und hab schon einen Hund gehabt.

    Weißt, es war eine harte Zeit, ich hab drei Kinder gehabt, zwischen 6 und 10 Jahren und einen Hund, den ich heimlich halten musste - das war alles kein Problem. Ich hätte mir für mich Zeit gewünscht, Zeit zum Nachdenken, wie ich mein restliches Leben gestalten wollte, Zeit um mich zu finden, Position zu beziehen, wo steh ich, wie bin ich dahin gekommen, wo will ich jetzt lang? Die hatte ich nicht, weil ich einfach zu viel um die Ohren hatte, Lebensgestaltung, solche Probleme wie "wovon leben wir jetzt" - Papa zahlte keinen Unterhalt..... es war so unendlich viel, was mich beschäftigt hat. Ich hatte unendlich viel verloren, eine Familie, Träume, Pläne, meine Zukunft und es gab auch bei mir Menschen, die meinten das ein oder andere würde mir gut tun. Selbst mein Exmann lud für mich ne Freundin zu Silvester ein, damit ich nicht allein sein muss - so musste ich mich um sie kümmern, anstatt Zeit für mich zu haben - weißt, was ich meine? Sicher haben es alle gut gemeint, aber am Ende hat es mich abgelenkt und mir die Zeit genommen, die ich gebraucht hätte - die hab ich nachgeholt, aber alles hat sooooo viel länger gedauert.

    Wäre mir da jemand mit einem Welpen gekommen? Ich weiß nicht wie ich reagiert hätte, einerseits hätte ich das Bemühen mir zu helfen gesehen, andereseits vermutlich auch einiges an Druck - und ob ich hätte nein sagen können, wenn meine Tochter mir einen Hund gekauft hätte? Ich weiß es nicht - echt nicht. Bitte sprich mit Deiner Mum vorher darüber, wenn sie den Kopf dafür frei hat. Eine Trennung ist keine einfach Sache....

    Ansonsen - KurzhaarCollie ging mir als erstes durch den Kopf - oder eventuell einen Dalmatiner?

    Viele Grüße
    Sundri

    Moin,

    nö - solche Tage kenne ich von all meinen Hunden nicht - und ja natürlich, wir sind In Urlaub gefahren, hier ist alles anders, Umgebung, Haus, Natur, Gerüche - er darf hier komplett ohne Leine laufen, was daheim nicht geht..... von daher hat er sehr viel zu verarbeiten.

    Ich hab ihm heute Morgen einfach das TroFu angeboten und er hat`s gefressen, also, große Sorgen mache ich mir nicht, mal sehen, wenn wir wieder daheim sind, geb ich ihm das Nassfutter einfach wieder und schau mal, was passiert.....

    Danke Dir
    Sundri

    Moin,

    ich füttere auch Bozita, hab es hier (in Schweden - unglaublich) aber nicht bekommen und bin deshalb auf das Bozita Robur ausgewichen, das gab`s. Und nun google ich das grad mal.

    Der größte Unterschied für mich ist folgender, das Fleisch kommt ausschließlich aus Schweden, teils frisch, teils getrocknet - hier in Schweden ist es absolut verboten, Medikamente und auch solche wie Antibiotika vorbeugend zu verwenden, wie es bei uns leider ständig der Fall ist. Die Tiere dürfen nicht in tierquälerischer Massentierhaltung gehalten werden, Käbchen müssen eine Weile bei den Müttern bleiben dürfen - soweit ich das hier sehe, haben alle Tiere auch Auslauf auf Weiden und Wiesen - selbst die 700 Milchkühe aus einem nahen Offenstall kommen hier regelmässig, in kleinen Gruppen abwechselnd raus. Kälber und Jungrinder sind den ganzen Sommer auf großen Weiden, sie bleiben beinahe 2 Jahre (bis die Jungrinder belegt werden) draußen, außer im Winter. Ich mag den Umgang mit den Nutztieren hier sehr viel lieber,als den bei uns zu Hause.

    Ähnliche Auflagen gibt es auch für den Anbau von Getreide etc. Hier wird lange nicht so viel gespritzt wie bei uns daheim.

    Für mich ist das ein guter Grund für Bozita, dazu kommt, meine Jungs mögen es sehr sehr gern und sie vertragen es gut. Beim Robur sehe ich, das es nur eine einzige Fleischsorte enthält und ob nun Frischfleisch oder Trockenfleisch - ich glaub ja, das ist bei TroFu echt mal egal.....

    Sundri

    Moin Ihr Lieben,

    ich bin zur Zeit mit meinen beiden Jungs in Schweden und ich hab exra Futter von daheim mitgebracht. Ich füttere Morgens Rinti sensible, meine Beiden bekommen eine Dose, jeweils hälftig. Abends gibt es Bozita. Das füttere ich, seit ich Lucas habe und bislang ging auch alles supergut.

    Gestern fing es aber an, das Lucas morgens sein Frühstück nicht wollte - ich hab gedacht, das läge eventuell daran, das er hier ohne Leine laufen darf, entsprechend Meter gemacht hat und vielleicht einfach zu kaputt war? Er hat auch fast den g anzen Tag geschlafen. Ich hab`s dann weg gestellt und ihm gegen Mittag angeboten, mit ein bisschen anderem Nassfuter dazu. Das hat er gefressen.... Abends - TroFu - kein Problem.

    Heute Morgen dann aber das Gleiche, dabei ist er heute Morgen (nasser Wald kann ja so eklig sein :lol: ) sehr viel weniger gelaufen. Nassfutter? Igitt..... ich hab ihm dann TroFu angeboten und das hat er verschlungen. Okay - heute Abend steht er erwartungsvoll vorm Napf, schaut das Nassfutter angewidert an, dreht ab, geb ich ihm TroFu und er frisste es ratzeputu auf.

    Nun stört mich das nicht wirklich, aber eigentlich hab ich es gern, wenigstens Morgens feucht zu füttern - finde ich einfach natürlicher - aber - hat jemand eine Idee, woran das liegen könnt? Wir sind noch ein paar Tage hier, mal sehen, TroFu ist im Urlaub sowieso praktischer, aber komisch find ich es doch.

    Sundri

    Moin,

    das mir den geschlossenen Läden muss man sich aber durchaus anders vorstellen, als derweil bei uns. Lebensmittelgeschäfte haben hier in Högsby jeden (!!!) Tag auf, bis 21°° - auch Sonntags oder an Weihnachten oder Karfreitag.

    Es gibt wenige Tage im Jahr, an denen sie Mittags schließen, Midsommar und Karfreitag gehören ebenso dazu wie Heiligabend. Aber ansonsten kann man einkaufen wie man mag. An normalen Sonntagen haben durchaus auch Einkaufszentren (wie in Växjö das Samarkand) auf, samt allen Läden.

    Midsommar ist ein traditionelles Fest, da wird der Baum (eine, mit bunten Bändern geschmückte Birke oder eine Stange mit einem großen grünen Kranz und bunten Bändern) aufgestellt und darum wird getanzt. Es gibt traditonelle Gerichte, die eine lange Geschichte haben. Hering gehört dazu und Erdbeeren - am Midsommarafton (Freitagnachmittag) steht Schweden tatsächlich beinahe still - es wird gefeiert, gesungen und getrunken, vor allem das.... vor zwei Jahren kam unsere Nachbarin nach Hause und es lag ein fremder Mann auf ihrem Sofa und schlief - dem war das anschließend so peinlich, das er sich heute noch schämt :lol: Bei uns feiert der ganze Ort gemeinsam und :verzweifelt: ich kann nie dabei sein, weil so gut wie nie Ferien sind..... aber eines Tages, dann.....

    Ansonsten, es kommt einfach darauf an, in welchem Bereich Schwedens man unterwegs ist, hier in Smaland ist so gut wie alles bereits im April schon auf, Smaland ist touristische einfach gut erschlossen - da ist Kalmar, Öland, das Glasreich - Astrid Lindgren Land - hier ist irgendwie immer was los, das ganze Jahr über.

    Der beste Reisetipp - vor Ort ins nächste Turistbyra gehen (ist bei uns in der Bibliotek) und sich über die Gegend informieren, die haben immer auch schöne Broschüren auf Deutsch. Immer mit allen möglichen Tipps, von Kinderaktionen über Natur, Sehenswürdigkeiten und historischen Momenten. Auch wenn ich seit vielen Jahren nach Schweden fahre, den Smalandführer hole ich mir jedes Jahr, es gibt immer etwas Neues. Im Turistbyra wissen sie auch Bescheid über Auktionen (ganz wie bei Michel in Lönneberga) oder sonstige Aktivitäten, kleine Kunstausstellungen oder Musiktage. Zumeist spricht im Byra jemand Englisch, sehr oft auch ein bisschen Deutsch.

    Meinen Jungs gefällt es grade sehr gut, Lucas darf ohne Leine laufen (in diesem Teil des Waldes bin nur ich unterwegs ;) ) und es ist sehr schön zu sehen,wie er auf mich achtet und tatsächlich kommt, wenn ich pfeife, wie der Blitz. Grade ist der ganze Waldboden blau, hier blühen tausende von Leberblümchen, am Bach blühen schon die Sumpfdotterblumen und die Buschwindröschen sind auch schon da - nur die grünen Blätter, die lassen auf sich warten.....

    Ich wünsch Dir viel Spaß in meiner zweiten Heimat.

    Sundri

    Moin,

    nochmal, die Leinenlänge regelt jede Gemeinde für sich, die eine legt 2 mtr. fest, die andere einfach "nur Leine" - zu erfragen im Gemeindebüro und dann muss man natürlich die Gemeindegrenzen kennen.... ist aber hier auf dem Land nicht so, das die Kontrolleure im Graben liegen und einem auflauern.

    In ländlichen Gegenden ist es eh die Jägerschaft, die das im Auge hat und nur in städtischen oder innerortlichen Bereichen laufen mal Kontrolleure der Stadt herum. Ich würde meinen,hier in Garbsen gibt es nicht mal welche.

    Einfach anrufen und fragen...... spekulieren oder was z.B. in Hannover Stöcken gereglt ist, (meine Nachbargemeinde) hilft mir da mal gar nicht.

    Sundri

    Moin,

    ich schrieb diesen Text vorhin schon an anderer Stelle, da ich nicht alles noch einmal schreiben möchte, kopiere ich es einfach hier rein.

    Es ist von Hund zu Hund verschieden ob sie trauern oder nicht. Es ist auch von Hund zu Hund verschieden, wie sie damit umgehen und sich weiter entwickeln. Manche lassen nach Tagen keine Traueranzeichen mehr erkennen, andere leiden schwerer....

    Ich kann von meinen Jungs erzählen. Letztes Jahr starb, völlig überraschend, unser junger Hund Diego - wir waren immer davon ausgegangen, das er den Alten locker überlebt. Der war bereits 13 und Diego erst 5, überhaupt kein Alter für ein Ende. Malik ist alt, sehr krank, er hat starke Arthrose und ist dement. Auch bei uns lag Diego noch einen gewissen Zeitraum im Zimmer, Malik lag hin und wieder neben ihm, stupste ihn an und wir nahmen an, das er "begreift" das Diego nicht mehr ist.

    Wir fuhren mit Diego nach Schweden, weil wir dort Grund und Boden haben, hier leben wir zur Miete und ich wollte meinen "kleinen" Hund nicht weg geben oder allein lassen, so begruben wir ihn dort. Malik sah zu, in Schweden war noch alles gut, Malik hatte zwar diverse Probleme - aber gut, er ist auch alt und krank. Aber er ließ keine Anzeichen von Verwirrtheit erkennen, war einfach so, wie immer.

    Als wir hier ankamen wurde alles anders, das war dann schon zwei Wochen nach Diegos Tod. Er suchte, für uns überraschend, die ganze Wohnung ab und war völlig aus dem Häuschen. Und dann ließ er mich nicht mehr aus den Augen, er konnte nicht mehr allein bleiben, er schlich mir nach wie ein Stalkerhund. Es war richtig schlimm, er war Abends so totmüde, das er Morgens genauso lag, wie Abends hingelegt. Fix und Fertig. Das Karsivan zeigte gar keine Wirkung mehr, er war unruhig und völlig durch den Wind und ich reichlich verzweifelt. Er stand vor der Tür, wie ich ihn verließ, egal wie lang - völlig in sich versunken, oder er lag dort und bellte, bis jemand wieder kam, allein bleiben, auch üfr 10 Minuten zum Bäcker - ging nicht mehr.

    Wir haben uns dann, relativ schnell, entschieden, einen "neuen" Hund zu holen, weil auch unsere TÄ meinte, ein anderer Hund wird ihm helfen, er orientiert sich an ihm (er hört nicht mehr gut, sieht schlecht - war körperlich aber noch wirklich gut drauf) und so kam Lucas zu uns, es dauerte keine zwei Tage (da haben die beiden erst mal geklärt, wer hier was zu sagen hat) und ich hatte meinen "alten" Malik wieder. Allein bleiben, kein Thema, mir nachschleichen - okay, ist besser geworden, an guten Tagen viel besser - aber er ist einfach nicht mehr gern ohne mich. Aber ich konnte wieder einkaufen fahren oder mal zum Arzt ohne das ich meine Töchter als Sitter einspannen konnte. Das war schon eine Wohltat.

    Lucas holt Malik aus der Wohung ab, wenn der sich mal wieder "verlaufen" hat, lässt ihm drei, vier Krümel im Napf und steht daneben, wenn Malik sich ausleckt, Lucas "verteidigt" Malik an dessen schlechten Tagen und sirgt dafür (wenn ich nicht aufpasse) das fremde Hunde ihm fern bleiben, weil Malik das nicht mehr gut leiden kann. Lucas relgementiert ihn auch nicht oder schränkt ihn ein, es ist wunderbar zu beobachten, wie sehr Lucas sich "kümmert". Ich würde mich immer wieder für einen zweiten Hund entscheiden und hab auch oft gehört, dass das dem verbliebenen alten Hund gut tut. Kein Welpe - aber ein gestandener Hund.

    Die Bachblüten haben uns auch geholfen, aber der "Neue" war, zumindest bei uns, absolut hiflreich, vor allem, weil Malik sich so sehr an ihm orientiert. Und ich würde meinen, das Mäklen beim Fressen ist durchaus eine Form der Trauer, Appetit anregen ist okay und alles weitere wird sich finden.

    Der Hund einer Bekannten, immer Zweithund gewesen, zeigt überhaupt keine Veränderungen als der Ersthund starb, der schaute nicht mal komisch, suchte nicht, den störte es einfach nicht. Mich hat Maliks Trauer völlig überrollt, derweil ich nie den Eindruck hatte, das die beiden Hunde sich mögen, akzeptieren ja, aber mögen? zusammenliegen oder ähnliches gab es zwischen den Beiden nie, im Gegenteil, ging es Malik schlecht begann Diego ihn weg zu knurren, der hätte sich nie den Napf auslecken lassen.... so kann man sich täuschen.

    Alles Gute für Euch
    Sundri

    Moin,

    Schweden ist, sozusagen, unser zweites zu Hause - wir fahren morgen, meine beiden Jungs, meine Tochter, der Liebste und ich, 14 Tage, kurz vor Ostern kommern wir nach Hause. Wir fahren Vogelflug bzw. die Brücke Kopenhagen-Malmö, dann können wir einfach Pause machen, wenn die Jungs eine brauchen. Auf den kleinen Fähren lasse ich Malik auch gern mal im Auto, er mag die offenen Treppen auf den Fähren nicht so gern.

    Vorsicht, wer Fähre fährt, im Hauptdeck steht meist eine einsame, dekorative Säule und ich hab schon so manchen Hund gesehen, der glaubte, die sei nur für ihn dorthin gestellt. Äußerst peinlich....

    Die Schweden möchten Hunde gern angemeldet haben, man soll also die Papiere am Zollübergang vorzeigen, wer mag, kanns tun, wer nicht, fährt einfach weiter. Wir sind auch schon mit Hund im Auto kontrolliert und durchgewinkt worden. Aber, die Papiere sollten da sein und in Ordnung, sonst wird man zum Nachimpfen begleitet und das kann sehr schnell, sehr teuer werden. Nicht eingeführt werden dürfen Hybriden aller Art, dazu zählen leider auch Wolfshund und es kann einem passieren, das man entweder zurück geschickt wird, oder aber der Hund beschlagnahmt wird. Kann einem auch mit Hybridkatzen so gehen.

    Es kommt in Schweden sehr darauf an, wo man ist - auf dem Land sind die Menschen gegenüber Hunden lockerer als in Ortschaften, da lieben sie Hunde, die ohne Leine laufen nicht besonders. Sie nehmen ihre Gesetze sehr ernst, die Schweden sind, im Gegensatz zu uns, eher der Meinung, das Gesetzgeber wissen, was sie tun und das sie dafür einen guten Grund haben.

    Bei uns im Ort stört sich niemand an freilaufenden Hunden, allerdings hab ich sie gern unter Kontrolle, denn es gibt durchaus Gefahren, nicht nur einer unserer im Ort ansässigen Hunde, hat sich an einer Kreuzotter versucht und die Wege zum TA sind lang..... wer also kleine Terrier hat, die auf alles gehen, was raschelt, kann da schlechte Erfahrungen machen. Bei uns liegen die Schlagen gern mal auf den Wegen in der Sonne und sie sind bei weitem nicht so schnell auf und davon, wie ich es gern hätte.

    Hingegen gibt es in Oskarshamn, mitten in den Schären am Hafen, auch einen "Hundstrand" dort düfen die Vierbeiner ohne Leine in der Ostsee und an der Ostsee toben. Es gibt aber auch ne Menge Vögel, Schwäne unter anderem und man soll sich überlegen, ob der eigenen Hund abrufbar ist oder besser angeleint bleibt. es versteht sich von selbst, das Hundehaufen entsorgt werden, sonst bekommt man ganz fix Ärger.....

    Mein Diego ist zu Jagdzeiten auch auf und davon, aber da wir unsere Nachbarn kennen, kann ich zum ortansässigen Jäger gehen, ein bedröppeltes Gesicht machen uns sagen "öh, das ist meiner, bitte nichts tun....." Die lachen einen dann höchstens aus, weil der Hund nicht hört. :ops: und sagen "solang er keinen Elch schlägt ist alles gut, wenn er ihn uns vor die Waffe schickt, bekommst was ab." Und, wichtig, die Schweden, zumindest in unserer Ecke, schießen mittlerweile oft mit Schallschutz, man bekommt die Jagd als Solche daher kaum mit. Gruselt mich immer so ein wenig, weil man gar nichts mehr hört. Also bleib ich fein auf Wegen und meine Jubgs auch, aber jetzt ist keine Jagdzeit, von daher.

    Alle Jahreszeiten sind unglaublich schön, wir hatten mal eine wunderbare Woche im November, mit ganz mildem sonnigen Licht zwischen den bunten Blättern, das war ein ganz eigener Zauber. Jetzt hoffe ich auf blühende Schlüsselblumen, Buschwindröschen und Kälbchen, die auf den Wiesen spielen..... immer eine Reise wert.

    Wichtig, Zeckenschutz für den Hund und etwas gegen Mücken, solang es nicht so schlimm wird, wie vor zwei Jahren ist alles schön.

    Ansonsten werden viele Hunde auf dem Land sehr anders gehalten, als wir das gewohnt sind, es ist besser, sich da raus zu halten, Hunde sind hier oft Gebrauchshunde und die bleiben draußen im Zwinger und gehören nicht ins Haus..... da muss man sich mitunter wundern, aber es ist weit davon entfernt, was in anderen Ländern mitunter üblich ist. Und es gibt auch hier Tiermärkte und alles, was man so benötigt.

    Sundri *vollVorfreude*

    Doch, man kann... die meisten Menschen die ich kenne, interessieren sich erst für das, was sie tun, wenn sie mitten dabei sind.

    Ist egal ob es sich um Rennmäuse, Goldfische, Wellensittiche oder Hunde handelt, es wird das Tier angeschafft, wenn es Glück hat, wartet zu Hause vielleicht schon mal Käfig und Futter und dann macht man sich schlau.... Menschen sind so.... wären sie anders, würden solche kleinen Hunde nicht verkauft werden. Was hab ich mir anhören müssen, wenn ich von meinen Kindern verlangt hab "erst das Buch lesen" - ich hab sie teilweise abgefragt und dann holen wir uns Rennmäuse - oder was auch immer. Wie oft steht man im Zooladen "so das Kaninchen, was brauchen wir denn jetzt dafür, Stall, Heu und...... braucht das noch was anderes, außer Heu?" Mir sträuben sich da immer die Haare bei.

    Erst Bücher über Hunde aus dem Süden lesen und dann den Hund holen, seid mal ehrlich, wer hat`s so gehandhabt? Wieviele denken erst darüber nach, wenn sich Probleme ergeben?

    Und, warum sollte dieser Welpe nicht von einem Züchter stammen? Es gibt ja auch in Polen Züchter und nicht jeder kennt sich mit Landesgrenzen aus (sie sollten es tun, aber sollten ist noch lange kein Muss). Es geht hier nicht darum, wo der Hund her stammt, mancher Mix vom Bauernhof hat in seinem Leben nie Probleme und mancher Welpe vom Züchter ist von Beginn an krank..... Es geht nicht darum, wo das Hundchen her kommt, sondern das es ihm nicht gut geht.

    Da muss es keinen Shitstorm geben, find ich, man sagt sachlich, was los ist und konzentriert sich das das Problem des kleinen Hundes und das ist erst einmal seine Gesundheit. Viele Welpen, auch nachweislich solche aus guter Abstammung und Linie haben Umstellungsprobleme, das Verlassen von Mutter, zu Hause, eine lange Fahrt kann für so ein junges Tier immer ein Trauma sein, egal wieviel Mühe man sich gibt.

    Sundri