Beiträge von Sundri

    Moin,

    das ist nicht der richtige Ansatz, andere kann man nicht ändern, Du kannst Dich auf den Kopf stellen, wenn er nicht will - geh nichts..... für mich war das eine der schwierigsten Einsichten meines Lebens, ganz ehrlich.

    Das Einzige was bleibt, ist das Du für Dich und Euch handelst, einen Weg suchst, jenseits seiner "Art" - er will nicht - mach es anders. Was so einfach klingt, ist verdammt schwer und, grad für jemanden der so jung ist, eine echt hare Aufgabe.

    Ich sag meinen Mädels in solchen Momenten "wenn Du es niemandem Recht machen kannst, dann mach es einfach so, das es sich für DICH gut anfühlt, denn um DICH geht es!" Auch wenn sich das, wie beim kommenden Dalmatiner gegen mich richtet, am Ende ist es richtig, für die Mädels und auch für Dich. Denn Du hast die Verantwortung für den Odin.

    Versuch mit ihm sachlich zu reden, vielleicht ein stiller Moment, der sich ergibt oder herbei geführt wird, erkläre ihm alles noch mal - wenn so etwas nicht geht, kann ein Brief eine gute Wahl sein. Ich-Botschaften und die Sorge um den Hund im Vordergund, um Hilfe bitten - Hilf doch dem armen Kerl - anstelle von Vorwürfen. Schriftlich muss er Dir zumindest "zuhören" und kann nicht ausweichen - nur mehr - vermagst Du nicht zu tun, wie schon gesagt, wenn er nicht will hast Du keine Chance.

    Ich drücke Dir und Deinen Hunden die Daumen, Odin hat es verdient, das er es schön hat, vor allem auch bei Dir.

    Sundri

    Mal ne blöde Frage, fressen Schafe ihre Nachgeburt nicht auf? Soweit ich weiß,tun das alle Wildtiere um ihren Nachwuchs zu schützen? Ist das bei Schafen (Haustieren) - hab ich noch nicht drüber nachgedacht - nicht mehr so?
    Na klar, wenn die Schafe bei uns auf den Weiden lammen, dann sind die Krähen nicht weit - die wissen immer wo es etwas zu holen gibt, aber sonst?

    Ich würd`s meinem Hund nicht geben, gegen Ende der Trächtigkeit hat sich in der Plazente doch so allerhand angelagert, von dem ich glauben würde, so gesund kann das nimmer sein.

    Sundri

    P.S. um Nachgeburten ranken sich viele Sagen, bei manchen Völkern muss der Vater sie begraben und einen Baum planzen, einen Seelenbaum für sein Kind - viele Völker messer ihr bestimmte Kräfte zu und gehen sorgsam mit ihr um. Das ist wohl kulturell bedingt.

    Moin,

    es hat sich gut enwickelt :D so gut, das wir vor Ostern tatsächlich noch einmal nach Schweden gefahren sind. Malik bekommt Morgens PhenPred und Abendes Atrisel, er schläft gut, wandert nicht mehr herum, schmatzt nicht - er schläft mehr - aber ich hab den Eindruck das tut ihm gut.

    Er ist Ende März 14 geworden und ich freue mich so, das wir noch mal in unser zweites zu Hause fahren konnten. Nur - Laufen ohne Leine geht nimmer. Ich hab ihm beigebracht, immer wenn ich stehen bleib und er zu mir kommt, gibt`s ein Leckerlie - weil ich dachte, das klappt dann hier im Freilauf. Die ersten 200 mtr, dann zieht er seinen Abstand do weit, das er mich nicht mehr sieht (hören eh nicht mehr) und dann ist er auf und davon..... neulich ist er uns glatt entwischt, wir sahen ihn noch mal an der Wiese unterm Haus und gingen weiter - ich dachte noch, der kommt uns nach - aber - nix.... als ich nach Hause kam, stand die Tür offen, er hat sie, weil ihm wohl niemand aufgemacht hat und ich nie abschließ, geöffent und es sich schon mal gemütlich gemacht. Als wir dann kamen, kam er uns entgegen und freute sich ein Loch in den Bauch. Das war total süß.

    Auch wenn dadurch wieder ne Maus ins Haus gekommen ist, aber die erwisch ich schon noch.... Mistviecherl.

    Mir ist schon klar, das es unsere letzten Wochen sind, wenn die Medis aufhören zu wirken, können wir für ihn nicht mehr viel tun, aber momentan geht es. Ich halte ihn davon ab, wie wild im Gelände herum zu springen, das tut er eben doch und hinterher merkt man ihn schon an, DAS war zuviel. Aber er ist munter und geht auch weite Strecken mit und. Lucas offline und er eben angeleint.

    Zu Hause hat sich die Situation auch verbessert, so manches in seinem Verhalten war am Ende mangelnder Schlaf. Ich bin froh, das ich mit den Jungs zusammen in einem Raum bin und daher gut mitbekommen, wie es ihm geht und was er tut..... wenn wir frühstücken liegt er heute meist neben seinem Korb, mitunter, wenn er sehr unruhig ist und wir unser Familienfrühstück haben, gibt es ne Kaustange (ich hab welche gefunden, die er liebt und frisst) und dann ist er halt nebenan oder im Schlafzimmer, die Türen sind ja alle auf und kommt wieder, wenn er fertig ist und wir meistens auch.

    Ich genieße diese Zeit mit ihm und Lucas auch sehr, grade weil Lucas so ein Feiner ist. Er lässt immer zwei, drei Bröckchen in seinem Napf liegen und steht dann und schaut Malik zu, wenn der sie maust. :hust: Oder, an Tagen an denen es Malik nicht so gut geht, "passt" er auf und lässt fremde Hunde (auch gute Freunde) nicht an Malik heran, er geht ihn auch von der Wiese holen, wenn Malik mit ihm mitgehen würde..... aber zumindest wirkt es so. Schön zu erleben.

    Nur an Diegos Grab zu stehen war traurig, als wir hier ankamen, obwohl noch alles da war, das Lämpchen sogar leuchtete und über den Winter nicht kaputt ging. Grad kommen die Tulpen heraus, aber wenn sie blühen, sind wir schon wieder zu Hause. Schön zu wissen, das mein lieber kleine Hund hier seinen Frieden gefunden hat. :tropf:

    Und wenn es bei Malik eines Tages so weit ist, dann begraben wir ihn zu Hause, denn mittlerweile haben wir ein Grundstück und einen Ort, an dem er bei uns sein kann, für immer. Aber noch genießen wir seine letzte Zeit.

    Sundri

    Moin,

    dann hasst Du, wenn ich das recht betrachte, weniger Probleme mit Deinem Hund und umso mehr mit Deinen Schwiegereltern? Sie sind übergriffig, betrachten Dich als nicht gleichwertig und lassen Dich das deutlich spüren - indem sie Dich und das, was Du möchtest nicht respektieren.

    Ich glaube und ich hab ähnliche Erfahrungen mit meinen ersten Schwiegereltern hinter mir und kann gut nachempfinden wie Dir zu Mute sein mag, Du wirst erst das Problem lösen müssen, bevor es mit dem Hund weiter gehen kann. Denn in dem Fall, hilft alles Reden nichts..... sämtliche Erklärungen kann man auch gleich aufschreiben und abbrennen. Sehr schwierige Situation.

    Und Du hast doppelt Druck, weil Dein Liebster noch zu sehr an ihnen hängt und sich nicht frei entscheidet - sondern sich immer noch, kindlich, anpasst bzw. das, was seine Eltern tun und sagen, nicht in Frage stellt. Ja, verstehe ich, ich war auch immer der Buhmann - durch die Trennung bin ich es auch geblieben. *seuftz*

    Dir bleibt nur, entweder anpassen und gute Miene zum bösen Spiel machen - das tut aber nich gut und wird von Jahr zu Jahr schwerer oder eben den eigenen Weg, entgegen der Harmonie gehen und für Dich und Deine Hunde sorgen. Mit Deinem Liebsten kannst Du reden, notfalls mit Hilfe von Freunden. Aber am Ende kannst Du nur für Dich sorgen und Dich durchsetzen. Everybodies Darling ist evreybodies Depp - so blöd das klingt, offensichtlich hast nur Du die Wahl und der Hund bzw. der Umgang mit dem Hund ist ein Symtom, keine Ursache.

    Deinem Hund helfen kleine Schritte und langsame Fortschritte, um ihm zu helfen musst Du ihn einfach schützen, ich würde mir, wochenlange Arbeit nicht durch das Benehmen eines Deppen (entschuldige bitte) stets kaputt machen lassen wollen - tut doch niemandem gut.

    Liebe Grüße
    Sundri

    P.S. meine Tochter (19) ist auch grad dabei sich einen Dalmatinerwelpen zu holen, aus vielen Gründen finde ich das grad ganz schrecklich - aber sie ist erwachsen und sie muss ihr Leben leben, nicht meines und sie muss mir nicht gefallen. Ich liebe sie, mag nur nicht was sie tut - aber nie käme ich auf die Idee, das über den armen Hund auszuleben....... :mute: das ist am Ende, wenn es darum geht, ihn Euch zu vermiesen, nur hartherzig!

    Zitat

    Ich Hasse das Handy ich kann damit einfach nicht richtig schreiben x.x

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    :lachtot: eines Tages wird es Handys geben mit denen man nicht mehr telefonieren kann und niemand wird es merken......

    Das ist ein interessantes Thema und die Definition der Worte und Werte ist immer notwendig. Wenn ich in der Uni meine Facharbeit schreibe, muss ich nicht ohne Grund eine Definition, so wie ich den Begriff in meiner Arbeit verwende - darin unterbringen. Damit klar ist, was ich unter Strafe verstehe oder unter Gewalt.

    Ich hab mich da so manches Mal gezofft, auch mit den Lehrenden, weil ich denke, wir brauchen eine Unterscheidung zwischen den Begriffen, die ältere Generation (ich zähl mich da mal mit zu) versteht unter Strafe unf Gewalt einen hohen Anteil an Willkür. Bewusst oder unbewusst. Für meine Mum war es total logisch, mir das Fernsehen zu verbieten, weil ich frech war.... von der Kinder- zur Hundeerziehung ist es kein weiter Schritt. Ich hab`s schon erlebt, das eine ältere Dame zu ihrem Hund, der nicht ordentlich im Fuß ging, sagte "So Leni, Du bist garstig, dafür gibt`s heute Abend keinen Kauknochen!" :lachtot: Der Hund wird sicher sehr betrübt sein.

    Für mich gibt es logische Folgen - das sind Dinge, die ein Verhalten gewöhnlich unweigerlich nach sich zieht. Interesanterweise kann ich die vorher ankündigen und mir ist noch nie ein Kind uner gekommen, das hinterher verstockt, traurig oder betroffen war. Sie hatten die Wahl..... mit Hunden geht das natürlich nicht weil ich ihnen nichts erklären kann.

    Aber ich empfinde logische Folgen nicht als Strafe. Logisch ist für mich:

    Wer seinen Sofaplatz verteidigt, kann sich nicht benehmen und fliegt runter
    Wer in die Küche klauen geht, darf allein nicht in die Küche - Disziplin an mich - nichts herum stehen lassen, was man klauen könnte.
    Wer nicht zuverlässig zurück kommt, muss eben an der Leine bleiben und ähnliche Dinge....

    Da hab ich nicht das Gefühl, meinen Hund zu bestrafen. Jeder, Mensch sowohl auch Tier müssen sich in unserer Gesellschaft angepasst verhalten und bewegen können, ich als Hundeführer muss dafür sorgen, das mein Hund das kann.

    Das schützt mich aber nicht davor, meinem Hund die Chance zu geben, zu lernen was ich will und wenn er mich nicht versteht, muss ich andere Wege suchen, mich verständlich zu machen. Das ist mein Job. Also, wenn Lucas nicht kommt, wenn ich ihn rufe (und das tut er nicht, solang er mich sehen kann) muss ich Wege suchen, das zu ändern - sehr schwierig - hier in Schweden bin ich fix mal hinterm Baum und er kommt sehr zuverlässig, daheim aber ist offenes Feld und er sieht mich meilenweit...... es gibt auch nichts, was ich lockt zu kommen, aber mal gar nichts, also muss er daheim an der Leine gehen.

    Ich arbeite aber andererseits durchaus auch mit bewusstem Verleiden. Weil ich glaube das Hundeartige so lernen. Über Belohnung und Verstärken und über Verleiden. In der Natur passiert so etwas auch - von allein. Wer beim Sprung nicht genau hinschaut, kann schon mal im Wasser landen - das ist Verleiden auf natürliche Art, beim nächsten Sprung wird besser hingeschaut. Verleiden ist aber keinesfalls den Hund verhauen wenn er etwas tut, das er lassen soll.

    Hab ich aber auch schon gemacht, gelernt hat er nichts und besser ging es mir hinterher auch nicht. War blöd und am Ende eine Bestätigung eines klugen Satzes. "Wenn das Wissen endet, beginnt die Gewalt!" Gewalt ist für mich willkürlich und sie steht in keinem Zusammenhang mit der Handlung des Hundes.... Wenn ich in einer Notsituation mal laut werde und schreie oder gar meinen Hund zurück reiße, um Schlimmers zu verhindern, kann man das als Gewalt sehen, muss man aber nicht. Ich hab ja auch die Aufgabe auf Hund und Umwelt zu achten und Gefahren zu verhindern.

    Gewalt wäre es, den Hund zu treten oder ihm Schmerz zuzufügen und auch da gibt es wohl durchaus Ausnahmen, wie will man Diensthunde prüfen, wenn man sie nicht natürlichen Situationen aussetzt, die sie irgendwann bewältigen sollen? Wie kann ein Jagdhund brauchbar sein, wenn die Ente umdreht, ihn anzischt und er das Weite sucht - besser man bildet gut aus und zieht die entsprechenden Schlüsse aus seinen Beobachtungen.

    Und ja, Zwang ist wohl etwas, das man gar nicht vermeiden kann, jedes an der Leine gehen ist für den Hund Zwang, da haben Jahrhunderte Domestikation nichts daran geändert, ohne Leine - läuft einfach jeder Hund lieber. Aber - ohne Zwang (vielleicht nennt man das besser Sozialisation?) funktioniert gar keine Gesellschaft, mal gar nicht. Auch wir unterliegen Zwängen - an roten Ampeln stehen bleiben etwa - nur verstehen wir warum das so sein muss, unsere Hunde nicht. Wir müssen arbeiten um Geld zu verdienen und leben zu können, auch das ist Zwang - nur, wem ist das bewusst? Und so müssen unsere Hunde sich eben dem, was wir fordern unterordnen, anders können sie nicht sicher bei uns leben.

    Aber wir haben die Aufgabe, ihnen Spaß und Freude an dem zu vermitteln, was sie tun müssen, sei es, an der Leine zu gehen oder mit uns zu leben. DAS ist unser Job und so kann aus Zwang auch schnell Freude werden, zumindest sollte es so sein.

    Sundri

    Moin,

    ich glaube auch, dass das zu schaffen ist, meine Vorschläge bezogen sich eher auch auf die nähere Zukunft, denn Zeit und Gewöhnung kann man einfach nicht auseinander ziehen oder zusammen stauchen - das sind feste Faktoren. Kurze Besuche etwa - damit er einfach auch lernt - hinterher geht`s wieder nach Hause - können da hilfreich sein. Oder eben auch Möglichkeiten, sich aus dem Weg zu gehen - wenn ich etwa weiß, es wird ein ganz langes Treffen - ist ein Sitter ja mal eine Möglichkeit, zumindest Odin so große Probleme hat.

    Ihn nicht überfordern ist, glaub ich, der richtige Weg und der erfordert kleine Schritte und Schrittchen.

    Ich kenne solche Typen und manche sind einfach so, herzensgut und bollerig und andere nehmen gern mal sie Schwachen auf`s Korn und kennen da kein Pardon. Mein Vater war so einer, der fand es unglaublich toll, meine Mädchen zum Weinen zu bringen - wie es bei Deinem SchwieVa ist kann ich nicht beurteilen. Tut mir leid für Euch, das es so problematisch ist.

    Wobei, ich kann Malik nicht mehr mit zu meinem SchwieVa nehmen, seine Dogge ist einfach total unerzogen und ungestüm, selbst Lucas ist dort total gestresst und Malik ist alt und krank, wenn sie ihn über den Haufen rennt, ist er ernsthaft hin - aber das sind andere Probleme. Familie ist für mich einfach sehr wichtig - da bin ich ganz bei Dir.

    Grüßle Sundri

    Moin,

    das mit dem Platz sehe ich genauso, bei uns wird drinnen Ruhe gehalten, aus und fertig - okay, zuhause übe ich durchaus mal das ein oder andere (hab ne große Wohnung) aber in Schweden hab ich es klein und heimelig und das stört die Jungs auch nicht.

    Nur sehr großrahmige Hunde benötigen mehr Platz, meiner Meinung nach, Doggen etwa - die mag ich mir hier in meinem kleinen Haus eher nicht gut vorstellen, da wäre der Raum ja voll. :hust:

    Getobt und gearbeitet wird draußen, Lucas schläft momentan den ganzen Tag, zu meinen Füßen, wo ich grad bin, der ist vom offline laufen so müde..... der mag Mittags nicht mal mehr raus :lol: und auch Malik findet es saublöd, mit zu müssen, wenn wir einkaufen fahren, nutzt aber nichts, er kann im Auto weiter pennen.

    Ich find ne zwei Zimmer Wohung groß genug für einen oder zwei Hunde, normalerweise, es sei denn es ist so eine kleine wie die neulich in den Nachrichten, 3,54 m² - war irgendwo in Paris. :mute: Aber ansonsten, wenn man gut und anständig raus kann reicht auch ein Wohnwagen zum schlafen.

    Sundri

    Moin,

    mein Diego hat auch Zeitlebens Angst bzw. Furcht vor fremden Männern gehabt. Bei uns zu Hause bekam ich das, mit sehr viel Zeit - wir führen ein offenes Haus und haben sehr viel Besuch - geschafft auszugleichen. Indem ich klare Ansagen gemacht hab "bitte beachte den Hund nicht" und erklärt habe, warum er so ist, wie er ist. Ich hab da kleine Probleme gehabt. Notfalls, das ging bei uns, weil Malik, mein Ersthund, das durchaus gewöhnt war, wurde hier und da mal eine Tür geschlossen, Diego hat das ausgehalten.

    Es gab ein paar Männer, die haben es nie geschafft mit ihm Freund zu werden und einen hat er selbst arg kontrolliert - ehrlich gesagt - ich mag den Typ auch nicht, das wird er gespürt haben. Wir haben viel mit Leckerchen gearbeitet, also, die Männer haben sich schön gefüttert - trotzdem war er immer verhalten und wenn sich jemand über ihn beugte, dann war große Panik angesagt.

    Zu Besuchen bei anderen hab ich ihn nicht mitgenommen, das war einfach zu viel für ihn, er gewöhnte sich daran, mit Malik allein daheim zu bleiben, mitunter (zur jetzigen Zeit auch) hab ich einfach einen Hundesitter genommen, wenn wir länger weg waren, was für mich, mit drei Töchtern, relativ einfach ist.

    Sind Sitter eine Option? Wenn Dein SchwieVa uneinsichtig ist, würde ich dem aus dem Weg gehen wollen, oder ne klare Ansage machen und ihm erklären, warum der Hund so reagiert. Zumindest in Spanien (Da kam Diego her) sind es eben auch oft die Männer, die die Hunde verjagen, ihnen weh tun und sie verletzen. Wenn er ihn also bedrängt, ist es einfach nur logisch, das er schnappt - was soll der arme Kerl tun, wenn seine Beschwichtigungen (und davon wird er viele zeigen) missachtet werden?

    Oder im Auto bleiben? Für meine Jungs ist das immer ein sicherer Raum - wir fahren einen kleinen Van - früher hab ich die Jungs am Auto fest gemacht, sie konnten darinnen liegen, davor, darunter - hatten Wasser und ihre Decken und natürlich eben auch ihre Ruhe. Alles eine Frage der Gewöhnung.

    Ansonsten, ich nehm ihn, ich finde den einfach so knuffig...... ;)

    Sundri

    Moin,

    :lol: gibt`s in Schonen eingentlich richtige Wälder.... na ja, wer den Norden liebt, früher, bevor wir unser Haus in Smaland hatten, sind wir immer nach Dalarna bzw. Dalsland gefahren - das ist schon deutlich anders und wilder als ausgerechnet Schonen/Skane. Die Wälder sind da anders.

    Aber, wilden Wald gibt es in Schweden kaum mehr, nur noch in den Nationalparks, alles andere ist Waldanbaugebiet und kaum ein Meter ist nicht begangen oder bearbeitet worden. Hier wird im ganz großen Stil Holzwirtschaft betrieben und so manches Problem hat sich da auch ergeben.... Dadurch das es so gut wie kein Altholz mehr gab (das ändert sich durch den Naturschutz) sind viele Tierarten selten geworden. Schön sind immer die uralten Eichen, auch mit abgestorbenen Teilen, ich mag sie einfach gern ansehen.... viele von ihnen stehen unter Schutz, sie sind Lebensraum seltener Insekten.

    Die südlicheren Regionen in Schweden sind mehr Ackerland und dichter besiedelt, je höher man kommt, desto karger wird das Land, desto wilder und unwirtlicher. Eine Ausnahme ist aber tatsächlich Smaland, hier findet man in klein alles was die nördlichen Regionen auch haben, außer die ganz großen Moore. Wenn ich mich so umsehe, wenn bei uns Holz geschlagen wird, dann besteht der ganze Boden nur aus Steinen und ich wundere mich wirklich, wo haben die großen Bäume bloss gestanden und wie haben sie Halt gefunden?

    Smaland hat eine der höchsten Elchdichten im Land und es gibt hier auch Wölfe und Luchse (bei uns werden sie mit Sendern überwacht), Rotwild und auch Sauen. Aber, das schwedische Wild ist hier äußerst scheu - zwar huscht ab und an ein Reh über die Straße, und ich weiß wo die Elche liegen udn sich aufhalten (das erkennt man an den abgefressenen Zweigen sehr gut) aber zu Gesicht bekommt man sehr selten. Dadurch das es hier sehr lang hell ist (aber kein Vergleich zu den nördlichren Regionen) sind sie sehr spät unterwegs und warten die Dunkelheit oft ab. In Dalsland hab ich sie auch Tags gesehen, aber immer nur vom Auto aus, zu Fuß - so gut wie nie.

    Ansonsten leben 2/3 aller Schweden in den städischen Regionen von Malmö, Stockholm und Göteborg, und dann gibt es noch viele kleine Städte - das Land ist ansich recht einsam...... unser Ort etwa besteht aus ca. 28 Häusern von denen 4 ständig bewohnt sind, die anderen sind Ferienhäuser bzw. Wochenenddomizile. Und die 28 Häuser verteilen sich auch noch auf einen "Ortskern" und versteute Gehöfte und Häuser, die man kaum findet, wenn man nicht weiß, wo sie stehen. Bedeutet, hier leben das ganze Jahr über 7 Leut´s. Das kann sehr einsam werden.

    Je weiter man von den Städten ab lebt, je lockerer ist auch der Umgang, ich sehe hier seltenst ein Schild "Hunde verboten" - weder an Stränden oder an Seen oder sonstwo. Klar, in die Elchparks oder Geschäfte darf man sie nicht mitnehmen, aber in Cafes bzw. Restaurants hab ich immer Hunde gesehen. Da stört sich niemand dran, solang sie sich benehmen und ruhig verhalten. Aber, an die Strände kommt man auch nicht immer gut ran, meist sind sie sehr bewachsen - breite Schilfgürtel - und viele Häuser, hier gut an die Ostsee zu kommen ist echt ein Unterfangen, und natürlich an Stränden selbst ist dann geregelt, wo wer hindarf. Oft liegen auch Ferienhaussiedlungen am Meer.... wir waren mal am Malären - sehr erschlossen, da war es auch nicht mehr schön, kaum kam der Hund vom Grundstück, schauten alle, ob er auch an der Leine war, keine Gegend die mich anzieht. Aber hier so im Wald wo niemand weiter ist? Oder an unserem Badesee? Da sagt niemand was und jeder achtet auf den anderen, also, wenn Leut`s kommen, die man nicht kennt, nimmt man eben einfach den Hund an die Leine und meist sagen die dann schon "ist nicht nötig" wenn überhaupt einer kommt.....

    Sundri

    Okay, ich wollt das ja auch nur zu bedenken geben, keinesfalls Dich angreifen - ich hab einfach gedacht, wie würde es mir gehen - wenn und dazu hab ich etwas geschrieben....

    Krohmforländer sind auch toll - Dalmatiner sind tatsächlich sehr bewegungsfreudig, als ehemalige Kutschenbegleithunde sind sie einfach Läufer per exellence - tolle Reitbegleithunde. Aber ich glaub auch hier, das es eher darauf ankommt, wie sehr man einen Hund auslastet oder auch hoch trainiert.

    Ansonsten, wie bereits gesagt, Kurzhaarcollie oder, wenn Deine Mum so gern die Staffs mag, wäre da ein Boxer keine Alternative zu? Oder hab ich es überlesen?

    Sundri