Beiträge von Sundri

    Moin,

    das können auch Schmerzen sein, die, etwa von der Wirbelsäule (oder anders her) her kommen und die anders kaum auftreten. Dafür spricht eben auch das Hecheln im Ruhezustand und das "kaputt sein" bei Bewegung, Schmerz auszuhalten ermüdet.

    Wenn der TA nichts weiter frst stellt, könnte eine gute Physiotherapeutin hinzu gezogen werden - um den Hund mal durch zu checken. Unsere Antrittsuntersuchung hat 40,- € gekostet, ich finde das im Rahmen.

    Achte doch mal darauf, ob ihm die Nase läuft? Auch das ist ein Anzeichen von Schmerz/Stress. Stress in Ruhezuständen, daheim - ist aber äußerst selten, oder habt Ihr den Hund erst seit kurzem und er ist neu bei Euch?

    Sundri

    Moin,

    alle Setter im jagdlichen Bereich, die ich kenne, apportieren das geschossene Wild, außer diejenigen, die in der Falknerei eingesetzt werden. Die machen es einfach nur hoch. Aber der Rest apportiert eben auch. Das er nicht apportieren mag, kann ein Zeichen dafür sein, das es für ihn Zwangsapport gab und das apportieren "alte" Erinnerungen mit sich bringt.

    Wir haben bei uns im Ort einen solchen Hund, der klemmte den Schwanz ein, sobald er ein Apportl sah, seine Führerin hat dann mit Futterbeutel gearbeitet und heute apportiert er begeistert und voll Freude - war aber auch viel Arbeit.

    Das Vorstehen belohnen, das ist ja JET - Lucas belohne ich auch mit Worten, mitunter kraule ich ihn (er liebt das wirklich) während wir beide den Rehen hinterher sehen. Setter arbeiten meist mit hoher Nase, ich weiß nicht, ob sie gut für Trailing geeignet sind? Sie gehen mit dem Wind, wittern das Wild, stehen vor und auf Kommando machen sie es hoch - das ist der Idealfall und wenn sie sehen, wo es herunter fällt, dann gehen sie aus Kommando holen, das bedeutet aber auch, das sie dem Wild nachsehen müssen um zu sehen, wo in etwa es herunter kommt. Erfahrene Hunde wissen auch, das ein Fasan ca. nach 400 mtr. herunter kommt, (das sind Kurzstreckenflieger) und rasen schon mal los, um ihn ggfs., wieder hoch zu machen.

    Ich verweise noch einmal auf das Buch "Jagen ohne Jagdschein" - darin sind viele wirklich gute Ideen, die man umsetzen kann.

    Einen Hund jagdlich auszubilden, der überpassioniert erscheint - ohne einen Jagdschein zu haben - dafür wird man kaum eine Möglichkeit finden. Es liegt nicht im Interesse der Jägerschaft, Laienhunde auszubilden. Die Gefahr eines Missbrauches ist einfach zu groß. Abgesehen davon, kann der Einsatz eines Jagdhundes in fremden Revier bereits unter Wilderei fallen..... der muss nur ein Tier bekommen, dann hat man ein Problem.

    Sundri

    Moin,

    ich noch einmal, wenn ich mich so an unseren Diego erinnere - als er zu uns kam, "sprach" er kein Wort - Sprache hatte für ihn absolut keine Bedeutung, wir haben ganz viel mit Sichtzeichen gearbeitet. Sichtzeichen und Wort dazu - nun gehe ich davon aus, dass Dein Hund, nach eineinhalb Jahren schon weiß, was die Worte bedeuten, die Ihr sprecht.

    Aber - es hat bei Diego ohne Ablenkung draußen ein gutes Jahr gedauert, bis er seine Ohren mal in meine Richtung drehte.... wenn ich ein Kommando gegeben hab. Und beinahe ein weiteres Jahr bis er dann auf das Kommando draußen auch hörte, kam dann ein Vopgel, Kanin, Reh, anderer Hund vorbei, was auch immer - durfte auch ein Rennradfahrer sein, dann war es mit der Ansprechbarkeit sofort aus.....

    Das war nicht einfach, ohne Leine hieß immer gleich, drei Stunden auf Achse, dann waren alle Katzen in der Umgebung auf den Bäumen, alle Hühner ermattet im Stall, sämtliche Leut`s aufgeschreckt, denn Straßen sind zum Überqueren da..... und da ich das nicht wollte, war Spazierengehen ohne Leine einfach nicht drin. Er sprang auch stets volles Pfund in die Halsung, wenn er etwas sah, das er haben wollte, kein Pardon - kein "negreifen" das macht eh keinen Sinn..... entspanntes Spazierengehen gab es in den ersten vier Jahren mit ihm kaum. Er ging auch über alles drüber, das kleiner als 1,20 mtr. war, also Begrenzungen wir Zäune oder Mauern waren keine. Es war anstrengend.

    Auf dem Hundeplatz allerdings hatte ich einen so folgsamen Hund, das mich alle beneideten. Meine drei Trainer konnten nichts tun, der letzte sagte dann eines Tages "wissen Sie was, wir müssen uns damit abfinden, das es einfach Hunde gibt, bei denen nichts hilft, außer Zeit, Ruhe und Geduld. Leben Sie Alltag, leinen sie ihn an, lasten sie ihn geistig aus und warten sie geduldig ab. Ich kann nichts mehr tun."

    Ich würde mit ihm viel in wildarmen Gegenden gehen, notfalls eben auch durch Straßen (bei uns gibt`s immer Grünstreifen) wo es kaum oder kein Wild gibt. Vögel sind natürlich schwierig, weil es die überall gibt und sie wenig Furcht (Distanz) vor Hunden haben. Vollblutjäger aus dem Tierschutz sind nicht unbedingt die allerführigsten Jagdhunde, wären sie führbar - säßen sie vermutlich nicht im Tierschutz, sondern hätten ein zu Hause.

    JET halte ich für eine Idee, wie gesagt, mit meinem Lucas mache ich das auch so - aus Gefühl - ohne Anleitung, da ich meinen Malik (mein Althund) jagdlioch geführt und auch ausgebildet habe und einiges an intuitivem Wissen umsetze - was bei Lucas gut funzt. Ich erkenne an seiner Körpersprache, was er mir sagen will und kann darauf reagieren, ich sehe an der Schnelligkeit der Bewegung seiner Rute, wie frisch eine Fährte ist und kann entsprechend reagieren.

    Und ja, entspannte Spaziergänge im Wald sind hier beinahe unmöglich.... in Schweden ging es gut, es gibt da erstaunlich wenig Wild - bzw. hat dieses eine sehr große Fluchtdistanz und zieht schon mal ab, wenn wir noch weit entfernt sind, so dass Lucas es kaum zu Gesicht bekam. Da sind wir ohne Leine gelaufen - das Gute bei ihm ist, das er Angst hat, mich zu verlieren und dadurch ein Durchbrennen (wie bei Diego in den ersten Jahren) nicht vorkommt, aber Rückruf klappt auch nur gut, wenn ich außer Sicht bin. Es waren sehr entspannte Tage..... hier geht das nicht, da sehen wir auf unserer morgendlichen Runde mindestens 10 Rehe..... Stress und immer eine Möglichkeit zum Arbeiten. ;)

    Und, wie die anderen schon sagen, Du musst ihn wohl so nehmen, wie er ist.... schau auf die Dinge, die gut klappen, vielleicht ist er ja drinnen auch ein Traumhund? Such ein Leckerchen, auf das er einfach abfährt - vielleicht Leberwurst aus der Tube? Diego brauchte über ein Jahr um draußen überhaupt mal ein Leckerchen zu nehmen.... aber am Ende klebte er an meiner Tasche :hust: wenn es etwas besonders Gutes war.

    Ich könnte mir übrigens vorstellen, das Clickertraining etwas für Euch wäre, weil es gaaaanz viel, ganz neu aufbaut und es keine negativen Verknüpfungen geben kann. Damit kann man sehr viel aufbauen auch ein neues Aufmerksamkeitstraining.

    Eineinhalb Jahre sind noch nicht eine soooo lange Zeit, auch wenn es einem im Alltag manchmal so vorkommt.

    Alles Gute
    Sundri

    Moin,

    na ja, nur weil ein Hund nicht mehr ansprechbar ist, eigent er sich noch lange nicht für die Jagd, einer, der vor einem Vogel nen Blackout hat, ist eher unbrauchbar.....

    Aber ich würde Dir das Buch von Sabine Middelhauve empfehlen "Jagen ohne Jagdschein" und dann mit ihm gemeinsam jagen...... ihn artgerecht auslasten, nicht abgewöhnen, sondern fördern.

    Ich arbeite mit Lucas ähnlich, er zeig etwas an, ich reagiere, wenn er Rehe sieht - sehen wir ihnen gemeinsam nach - zeigt er sie an und ich entdecke sie dann, wird er gelobt. Er darf ihnen nicht nach, aber mittlerweile kreischt er nicht mehr in der Leine, sondern steht ohne Zug neben mir und ist total aufgeregt. Letztens hat er sich aber schon mal gesetzt, für mich ein Erfolg.

    Neusten Untersuchungen nach, geht bei jagenden Hunden auch hormonell sehr viel ab, so viel, das sie mitunter tatsächlich "taub" sind und einen nicht mehr wahr nehmen. Das heißt, all unsere Jagdhunde haben gelernt, uns trotzdem hören zu müssen und mit uns gemeinsam zu jagen. Ein Hund aus Spanien (Diego war ähnlich), der gejagt hat, ohne Führung - hat das nicht gelernt - einer, der evenuell Wild gerissen hat, um zu überleben (wie Diego) - hat eine ganz andere Motivation. Einer der Vollblutjäger ist (Setter) macht es noch schwerer.

    Möglicherweise geht es nie....... Diego konnte 4 Jahre nicht abgeleint werden, im fünften Jahr ist etwas passiert, das ich nicht mitbekommen hab, plötzlich hatte er Angst, mich zu verlieren und ließ mich nicht mehr aus den Augen, da konnte er abgeleint werden und kam auf Pfiff zurück. Es braucht in erster Linie Geduld - keine vielen Trainer, keinen Druck - das schadet vor allem Euch als Team. Druck hat bei Diego dazu geführt, das er mich mied, ein, zwei Tage lange. Geduld und Zeit und das Wissen, das so ein Hund eben anders ist, Diego was dafür im Haus ein Traum..... wir vermissen ihn immer noch schmerzlich.

    Viel Erfolg
    Sundri

    P.S. meiner Meinung nach berücksichtigen viele Trainer einfach nicht ausreichend Herkunft und Vergangenheit eines solchen Hundes und sie haben viel Wissen über Hunde aber nicht so viel über das, was Straßenhunde erlebt haben und was es mit ihnen machen kann, ich hab sie auch gehabt, die Druck aufbauer "aber wenn er das nicht macht, dann müssen sie durchgreifen!" Bullshit, ich muss meinen Hund dazu bringen, mir zu vertrauen - ich vertraue auch niemandem, der mit mir Druck kommt.

    Zitat

    Bozita - Ein Stück Schweden

    Schweden – großartige Landschaften von atemberaubender Schönheit und unberührter Natur. Mit seinem Reichtum bietet es beste Voraussetzungen für frische, gesunde und hochwertige Rohstoffe. Diese Philosophie der Naturverbundenheit steckt in jeder Packung Bozita Premiumfutter. Denn wir produzieren dort, wo das ländliche Herz Schwedens schlägt: in der historischen Provinz Västergötland.

    In Schweden sind die Gabe von Antibiotika zu vorsorglichen Zwecken und der Einsatz von Hormonen in der Tierzucht verboten. Unsere Landwirte benutzen seit Jahrzehnten deutlich weniger Chemikalien als anderswo auf der Welt. Aromastoffe und künstliche Geschmacksverstärker lehnen wir als Hersteller ab, weil wir die Natürlichkeit schwedischer Produkte bewahren wollen. Denn sie sind nicht nur gesund und schmackhaft, sondern auch ausgezeichnet. Die Weltorganisation für Tiergesundheit hat Schweden als nur eines von weltweit zehn Ländern als BSE-frei ausgewiesen. Natürliche Qualität und die Erfahrung aus über 100 Jahren Tierfutterherstellung stecken in jedem Bissen. Mit Bozita fütterst du deinem Hund die robuste Kraft der schwedischen Natur.

    schreibt der Hersteller - natürlich die Landschaftsbeschreibungen sollen natürlich sonstwas wecken, für Futter sind sie nicht wichtig..... aber die wollen ja auch verkaufen. Bozita gibt es in 2, 5 und 15 kg Packungen?

    Da ich häufig in Schweden bin, sehe ich ja hier vor Ort wie man mit den Nutztieren umgeht und eben auch die Kälbchen auf den Weiden spielen - das ist unwahrscheinlich süß zu sehen. Natürlich ist nicht in jedem Futter Rind, aber ich mag einfach den Umgang mit den Tieren hier und weiß eben auch, das mit anderen Tieren ähnlich umgegangen wird. Auch für Transporte gibt es strenge Richtlinien.

    Wie gesagt, war auch nur ein Tipp, ethisch gesehen jedenfalls finde ich es am Besten. Ökologisch eh, auch wenn kein Bio drauf steht, schwedisches Fleisch ist ziemlich unbelastet, das merkt man selbst, wenn man es zubereitet. Und die Natur ist hier oben um einiges unbelasteter als etwa bei uns. Allein wenn man sich hier die Wegränder ansieht, eine Freude - so bunt und vielseitig - nichts weg gespritzt.

    Sundri

    Moin,

    dann würde ich Bozita empfehlen - das ist ein Futter, schwedischer Herkunft. 15 kg kosten 32,95 (hab ich heute gekauft).

    Bio - ist so eine Sache, ich hab einige Dokus gesehen, aus denen hervor ging, das Tiere, die Bioqualität haben, nur etwas anderes zu fressen bekommen und häufig so gehalten werden wie viele andere Tiere in Massenhaltung auch. Das Freilaufflächen vorhanden sind, heißt nicht, das die Tiere raus kommen. Wie sagte der Landwirt in der Doku, "da mache ich Heu auf den Flächen, ich lass die nicht raus, wer weiß, was die sich holen." Na toll - da kann man das auch lassen.

    In Schweden ist Massentierhaltung verboten, Kälbchen müssen einige Zeit bei der Mutter bleiben, das weg nehmen direkt nach der Geburt ist verboten. Es dürfen, anders als bei uns, keine Antibiotika vorbeugend gegeben werden und auch, wenn ich mich recht erinnere, künstliche Besamung ist verboten... der Umgang mit den Nutztieren ist ein ganz anderer als hier.

    Das Fleisch in Bozita stammt aus Schweden, die anderen Stoffe (Getreide etc.) auch. Es gibt Futtersorten mit nur einer Tiersorte (das heißt dann Robur) und Nassfutter (das hat allerdings einen Fleischanteil von 90 % und sollte gemischt werden, verträgt nicht jeder Hund derartig). Ich selbst füttere das Bozita Orginal, meine Hunde lieben es und vertragen es beide sehr gut.

    Ich hab nicht alles gelesen,falls es schon genannt wurde - sorry.

    Sundri

    Moin,

    ich meine mich zu erinnern, das bei einer Nebenniereninsuffizienz ein besonderer Test notwendig ist, ein großes Blutbild reicht dafür nicht aus - lass das ruhig überprüfen. Dazu kommt, das der betroffene Hund, müde, abgespannt und lustlos wirkt.....

    Diego mochte, obwohl er sonst nichts oder kaum etwas an Futter nahm Nassfutter von Edeka. Das gibt es leider nur in kleinen Beutelchen, es heißt Edeka Naturals, in drei Sorten, relativ hoher Fleischanteil (64 %) a`125 gr. /Beutel. Ernähren kann man einen großen Hund damit nicht - aber wenn nichts mehr geht..... kann es ein bisschen an Zeit überbrücken. Wie gesagt, Diego hat es gefressen - nichts anderes.

    Wenn es so ist, ist es auch egal was der Hund nimmt, Hauptsache, er nimmt überhaupt etwas zu sich.

    Malik steht auch total darauf, ich nehme es immer Abends, wenn er seine vielen Tabletten bekommt, er kaut sie sonst immer (egal worin sie sind) aus und spuckt sie aus, aber in diesem Futter nimmt er alles ;) - ist einfach kein Stress mehr, sie ihm zu verabreichen. Ein Beutelchen - für mein Alterchen mache ich das auf seine letzten Tage gern, ist quasi so ein Betthupferl.

    Kannst es ja mal ausprobieren.

    Alles Gute für Euch
    Sundri

    Hej Hej,

    ja klar, je nach Größe des Tierheims und nach Anzahl der Mitarbeiter spielt das eine wesentliche Rolle, ich bin auf mein Tierheim auch nur per Zufall gekommen und bislang sehr zufrieden, mit allem. Grad freuen sich dort alle MA über Urlaubsfotos aus Schweden auf Facebook, man nimmt dort am Schicksal der einzelnen Hunde sehr Anteil - ich mag das.

    Lucas war aufgrund seiner Herzwurmbehandlung auch bei einem MA zu Hause, daher kannte er schon vieles aus dem Haushalt, Auto fahren (die beiden haben Strandspaziergänge gemacht) und so einiges mehr.... so hab ich jetzt fest gestellt, das er sich nicht ins Bett traut (was ich schätze) - hier zu Haus, hab ich ein Hochbett, da spielt das keine Rolle, aber in Schweden hab ich schon damit gerechnet - nö, kein Ansatz, sehr schön ;)

    Und dann kommen eben die Länderspezifischen Sitten im Umgang mit dazu, Lucas ist ein autonomer Hund, der eigene Wege geht, er hat nicht gelernt, mit seinem Menschen zusammen zu arbeiten. Sein Mensch geht spazieren und Lucas auch, jeder auf seine Weise und spätestens wenn man das Auto anmacht, kommt Lucas und kommt dann auch mit nach Hause - keine Option für hier :lol: aber in Spanien, am Strand war`s egal.... jeder hatte seinen Spaß. DAS stand natürlich nicht in der Beschreibung. :hust:

    Aber das macht nichts, ich geb ihn nicht mehr her, er ist einfach ein total toller Hund...... alles andere war aber exakt so - wie beschrieben, also, ich kann mich nicht beklagen. Und ja, wenn Hunde draußen gehalten werden, merkt man vieles nicht.

    Für Auslandshunde braucht man einfach Geduld und Einfühlungsvermögen und das Wissen, das eventuell manches nie möglich sein wird. Dafür bekommt man eine liebe Seele und rettet zwei Hunde, den einen, den man zu sich nimmt und einen anderen, der auf den freien Platz rücken darf.

    Sundri

    Moin,

    ja, Smeura - das war der Name - Danke für den Bericht, ich hab ihn gelesen. Klingt ganz nett, bis dahin. Ansonsten hab ich einen Bericht darüber in einem Magazin (lag bei meinem TA aus) gelesen und auch Bilder gesehen, von Riesenzwingeranlagen, fein sauber numeriert (auch die Hunde) - ich denke mir einfach, das es sauschwer ist, solch einen Hund zu beschreiben und sein Wesen zu erfassen, wenn so unendlich viel zutun ist und kaum Zeit bleibt, mal zu verschnaufen.

    Respekt vor der vielen Arbeit, gar keine Frage und noch mehr vor der Hingabe, mit der dort geholfen wird.

    Auch Pflegestellen können keine Grantie bieten, da hab ich schon einiges gehört - ich mein, wenn der Hund erst kurz dort ist - weiß auch niemand von seinem Wesen, Lucas ist die ersten Tage nicht von meiner Seite gewichen, ich hätte daraus schließen können, das er super ohne Leine läuft - tut er aber nicht - sobald er das Gelände kennt, weiß er wo er wohnt und dann geht er souverän allein, er braucht mich nicht..... manchmal les ich dann"...ist seit zwei Wochen bei uns und ein traumhafer, zuverlässiger Hund der mit allem gut klar kommt" und ich denk bei mir "na wart mal, bis er angekommen ist." Wer da nur Gutes tun möchte, ohne sich zu informieren (und damit mein ich nicht nur Orga und Pflegestelle), der kann ganz fix auf die Nase fallen, und das ist dann schade, zumeist für den Hund.

    Sundri