Beiträge von Sundri

    Moin,

    ich hab mit zerstörenden Hunden immer so meine Probleme, einerseits muss man das Allein bleiben ganz neu aufbauen, andererseits sollten sie auch wissen/gelernt haben, das man Dinge des Hauses nich zerbeisst - das aber lernen sie nicht, wenn sie beim Allein sein machen was sie wollen. Ich finde immer, das gilt es einfach zu verhindern.

    Ich würde als allererestes den Raum beschränken, es kann nicht sein, das Sofas dran glauben müssen, wenn ich duschen geh - das gäbe hier, käme ich aus der Tür (mein Hund hört mich ja, weiß auch, das ich aus dem Bad immer immer wieder heraus komme) aber so ein Donnerwetter...... da wäre Donner gar nichts gegen.

    Wenn Küche und Wohnzimmer ineinander übergehen - wäre das Bad eventuell eine Alternative? Oder ein Gitterbett (ohne Bett, mit Draht ausgekleidet) als beschränkter Raum ansich? So lieb ich meine Hunde habe, aber bei der Komplettzerstörung meienr Einrichtung wäre Schluß! Und alles Weitere kann man dann üben.

    Aber so wie Du es beschreibst, unbedingt mit Trainer - denn warum er so Zerstört - das kann man aus der Ferne kaum sagen. Das können Verlassensängste sein, aber durchaus auch Kontrollwahn - ich könnt`s von hier aus nicht unterscheiden.

    Sundri

    Moin,

    da haben wir doch jetzt aber die esoterische Variante vergessen? Mein Exmann war sehr lange Zeit esoterisch und hat "besprochene" Platzmatten gehabt, die die Schwingungen des Essens in positive Energie verändern, vielleicht sollten wir solche Matten unter die Hundenäpfe legen und jedes Futter wird dadruch positiv? Man kann ja den Napf anwärmen, dann wird das kalte Futter auch noch warm.

    Sundri :lachtot:

    Moin,

    ich weiß nicht wo Du Widersprüche siehst? Es ist ja ein Fakt, das in der deutschen Tiermast viele Medis vorbeugend eingesetzt werden - das ist ja kein "durch den Kakao" ziehen, sondern schlicht so. Massen, egal ob Tierhaltung oder Monokulturen, bergen immer andere Gefahren für die Individuen, vorbeugend geben Mütter ihren Kindern selbst heute noch Vitamin D- Tabletten, obgleich es die in den seltensten Fällen bräuchte.

    Mir muss das aber nicht gefallen. Ich esse sehr bewusst Fleisch, und ja, in Schweden lieber als hier zu Hause. Ich sehe hier die Kälbchen mit den Müttern auf den Wiesen, ich seh sie spielen, miteinander. Ich hab eine Kälberweide in der Nähe meines Hauses (in Schweden), dort verbringen die jungen Rinder ihren ersten langen Sommer, draußen.... den nächsten kommen sie auf eine andere Weide und dann beginnt ihr Leben als Milchkuh. Ich bin nicht glücklich mit der Situation, denn ich weiß, das Milchkühe heute im Durchschnitt 3 Jahre leben und früher um die 9 Jahre Milch gegeben haben, weil wir sie, durch Leistung ausbrennen..... das betrifft dann alle Milchwaren- und -produkte. Ich sehe mich aber auch Außerstande, das zu ändern.

    Es gab eine Zeit, da konnte ich es mir, mit drei Kindern, alleinnerziehend auch nicht leisten, wirklich nicht erlauben, da war ich froh, wenn ich den Kindern alles ermöglichen konnte, was sie brauchten, ohne das ihre Not so groß war - das war auch die Zeit in der Malik Billigfutter nehmen musste, ansonsten hätte ich ihn nicht behalten können.

    Die liebste Tierhaltungsform ist mir die Jagd, denn dort leben Tiere wirklich frei und gestalten ihren Tagesablauf selbst. Schlafen, wann und wo sie wollen, fressen wann und was sie mögen - und wenn ich gut abkomme (also gut treffe und umsichtig mit meiner Waffe bin) merken sie im besten Fall kaum etwas von ihrem Tod. Kein Transport voller Ängste, kein Schlachthaus, kein Wegnehmen von ihrer Mutter.

    Massentierhaltung (egal ob Klassisch oder Bio) kann das nicht leisten. Es ist ein Wirtschaftszweig. Es wäre nicht möglich alle Menschen durch Jagd zu ernähren - so muss man Abstriche hinnehmen oder aber Fleisch und dann nur Fleisch aus Artgerechter Haltung zu sich nehmen. Und DAS muss man sich leisten können oder aber auch daran kommen. Nicht überall ist das erhältlich, zuviel wird geschummelt, weil es natürlich bessere Preise bringt, viele "erkennen" auch den Unterschied nicht wirklich, das leistet Schummelei Vortrieb.

    Unser Bauernhof hier im Ort hat früher seine Rinder selbst vermarktet, heute nicht mehr - auf meine Frage warum, erklärte man mir, das die Menschen zu weit weg vom Ursprung seien, früher hätte man halt einfach 1/8 Rind gekauft, mit allem, das dazu gehört. Braten, Suppenfleisch, Filet, Bauch - halt 1/8 von allem. Heute kämen die Menschen und wollten 1/8 Rind haben, aber bitte nur Filet....... :hust: Auf die Idee bin ich im Traum nicht gekommen. Als ich klein war, wurden die Tiere unseres Ortes beim ansässigen Metzger geschlachtet - da wusste jeder, das Bauer Sowieso gestern seine Rinder zum Schlachter gebracht hatte - heute gibt es so gut wie keine Metzger mehr, die eigenständig schlachten - es müssen Transporte auf den Schlachthof sein und Metzger kaufen ihr Fleisch dort direkt? Warum?

    Wir essen viel Vegetarisch oder Vollwertig, aber auch Fleisch und Wurst. Bewusst - nicht in Mengen oder als Hauptgericht (beim Grillen schon mal, aber eher selten, ich grille nicht jeden Tag oder jedes Wochenende) eher als Beilage und das dann gern. Ich glaube, man kann nicht perfekt leben, aber viele kleine Dinge tun, die die Welt verändern.

    Nur als Beispiel, Gesamtököbilanztechnisch gesehen sträube ich mich gegen Erdbeeren aus Südamerika (dort werden schon zu wenig Lebensmittel für die eigene bevölkerung angebaut, um die Ackerflächen für den Schmarrn frei zu halten), Kartoffeln aus Ägypten (sie verbauchen 20 mal soviel Wasser wie bei uns, das aus der Wüste gepumpt wird, vom Transport mal abgesehen), oder auch Kaffee aus Alukapseln (was für eine Energieverschleuderung), ich sträube mich gegen "neues" Handy jedes Jahr (meines ist grad 4 Jahre alt), weil ich den Raubbau der seltenen Metalle in den Herkunfstländern so wenig wie möglich unterstützen mag, aber ich bin bestimmt alles andere als perfekt. Manche halten mich für Seltsam.... :lol: Ich glaube, ich gebe mir einfach nur Mühe, in vielen Dingen das Richtige zu tun.

    Sundri

    Moin,

    das kommt auf den Hund und auf die Menschenmenge an, wenn ich hier (Hannover) im Sommer durch den Zoo gehe, dann sehe ich soviel gestresste Hunde wie selten. Es ist voll, es ist eng, Hunde werden getreten - wer schaut schon immer nach unten - sie werden angefahren (von Kinderwagen), es ist laut, Kinder laufen herum, fassen sie an, die Welt ist voller Gerüche - ehrlich, soviele unglückliche Hunde an einem Ort - das toppt nur der Weihnachtsmarkt.

    Dort ist es doppelt eng, so eng, das selbst kleine Kinder weinen, weil sie nichts sehen, außer Bäuchen. So eng, das Hundebesitzer ihre Hunde (auch größere, Border hab ich selbst erlebt) auf den Arm nehmen und einen anranzen, "aus dem Weg, der ist schwer" an Ecken, an denen ein aus dem Weg gehen wirklich absolut unmöglich ist, außer ich werfe andere Passanten auf den Boden. Selbst ich hab dort schon einen Hund richtig doll getreten, weil ich nicht nach unten gesehen hab, das hat mir unendlich leid getan, aber der Hundebesitzer hatte echt ne Klatsche :mute:, war ein kleiner Hund..... man geht ja nicht über einen Weihnachtsmarkt uns schaut nach untern, sondern auf die Buden..... und dann ein Highlight, zwei sich anzickende Hunde, mittlerer Größe, mitten im Trubel, Leinen quer durch die Leuts, weil damit? Hat ja keiner gerechnet, eine stürzende Dame..... auf einen der Hunde. Menno, war das schlimm, der eine Hundebesitzer entschuldigte sich, es war ihm unangenehm, der andere bekam grad noch mit Mühe keines auf die Fresse, weil er die Frau anbrüllte, ob sie bescheuert wäre, über seine Leine zu fallen? :mute:

    Ich weiß nicht, muss das wirklich sein? Nein, mein Lucas bleibt nicht gern allein, entweder richte ich mir das anders ein oder aber, ich bleibe einfach mal zu Hause. Aber mitnehmen? Auf solche Veranstaltungen?

    Musikveranstaltungen sind mir persönlich oftmals viel zu laut, wie laut müssen die für die empfindlichen Hundeohren sein? Nö- so sehr ich meine Hunde liebe, so etwas genieße ich besser ohne sie. Mit meinen Kindern bin ich auch vormittags auf den Weihnachtsmarkt gegangen, da konnten sie sogar herum laufen, ohne nur Bäuche zu sehen und stets jemandem in die Hacken zu fahren.

    Sundri

    Moin,

    Du darfst ruhig sagen, das man ihr anmerkt, das sie ihr Frauchen vermisst und leidet - es kommt darauf an, welche Worte Du findest, man kann daraus jetzt ein Drama ableiten "sie frisst nicht, wirkt müde und schlapp, komm besser her, ich mach mir wahnsinng Sorgen" oder halt sagen "sie vermisst Dich schon, hat wenig Spaß an Aktivitäten, wenig Appetit - aber ich hab sie im Auge und wenn ich ein ungutes Gefühl hab, verlass Dich darauf, dann meld ich mich umgehend!"

    Beides wäre die Wahrheit, gell? Nur in anderen Worten? Und mal eben so aus London her kommen, das wird auch richtig teuer..... vielleicht ist sie auch nur so besorgt, weil Du sagst "alles okay" und sie sich das nicht vorstellen kann?

    Sundri

    Moin,

    na klar gibt es das. Mein Verräterhund, weißt, bei mir aufgewachsen, mit mir jagen gegangen - als ich meinen Liebsten kennen lernte, noch im Bahnhof zu ihm übergelaufen - nur -musste mein Liebster öfter auf Geschäftsreise und mein (!!!) Hund fraß drei Tage vor Kummer bei mir (!!!) zu Hause nicht. Wenn ich weg war, hat ihn das nie gestört..... :mute:

    Dann hatte er sich daran gewöhnt, wäre auch blöd, denn da mein Liebster im europäischen Ausland arbeitet könnte mein Hund nur an drei Tagen in der Woche fressen. :hust:

    Ich würde abwarten, trösten kann man sie nicht..... sie trauert und solang sie gut trinkt, ist alles nicht so tragisch, denke ich. Kannst dem Frauchen ja erzählen, das sie nicht essen wollte, gewartet hat und beim nächsten Mal weiß Hundchen bestimmt auch, das sie wieder kommt....

    Süß ist das schon, bei anderen jedenfalls. :verzweifelt:

    Sundri

    Moin,

    ich hab meinem Alterchen ja auch noch einen Chip setzen lassen, mit fast 14 - es wurde draußen im Laufe des letzten Jahres immer schlimmer, er sabberte und schäumte an jeder Pipistelle - eben auch an denen von Lucas, unserem Zweithund. Spätestens auf dem Rückweg waren die dann dran. Durch seine Demenz und seine Schwerhörigkeit wurde das, als Konzentration auf den Trieb, auch immer schlimmer.

    Als er Abends begann Lucas anzusingen und ihn zu bedrängen und er dessen Warnungen ignorierte und das knurren aufgrund seiner Schwerhörigkeit auch, und er stets eine deutlicheres Ansage von Lucas bekam - was mir, aufgrund seiner körperlichen Beschwerden nicht gefiel, hab ich mich entschieden, ihn chippen zu lassen. Es hat bei Malik sehr lang gedauert, bis das wirkte - aber jetzt ist es gut. Er ist ruhiger, kann wieder entspannt spazieren laufen und lässt vor allem Lucas in Ruhe.

    Jetzt liegen die beiden mitunter sogar zusammen auf Körperkontakt, ohne das Malik stets versucht ihn zu besteigen oder aber abzulecken.... wäre er nicht so alt würde ich ihn noch kastrieren. Unsicher war Malik in seinem Leben ganz sicher nicht. Klar, er ist ein bisschen ruhiger geworden - aber das liegt vielleicht auch am Alter und seinen Medikamenten, es tut ihm gut, nicht mehr sabbernd und schäumend durch die Gegend zu laufen.

    Manchmal ist das die richtige Entscheidung, vertrau doch Deinem Gefühl.

    Sundri

    P.S. beobachte einfach mal, wie er sich ansonsten verhält? Malik, der so seine Erzfeinde hatte, beachtet diese nicht mehr, an ihnen ohne Zoff vorbei zu laufen empfinde ich als sehr entspannend. Kontakt darf er aber so oder so nicht mehr haben, weil er gern zickt und weil er, aufgrund seiner körperlichen Beschwerden, nicht mehr raufen dürfte. Toben auch nicht.... ist sicherer.

    Moin,

    vielleicht wäre sie mit anderem Futter aber auch nicht älter geworden? Das ist ja nur eine Annahme.... kein wissenschaftliches Ergebnis? Tragisch ist so ein Tod allemal und es war bestimmt schwer auszuhalten.

    Vielleicht hast Du irgendwo gelesen, Malik bekam von, hier im Forum allgemein als hochwertigen Futtersorten anerkannt, Magenbluten - von Aldi & Co nicht, von Frischfleisch ebenfalls, es ging ihm grottenschlecht... so unterschiedlich kann das sein, darüber, das er Bozita verträgt bin ich heilfroh, weil ich gern etwas "besseres" füttern möchte.

    Und Angreifen wegen der Kinder wollte ich Dich nicht, das war allgemein gedacht - manchmal denke ich einfach darüber nach,das ich den Hype ums Futter und seine Qualität ausgeufert finde..... und warum das so ist, für mich. Ich koche auch überwiegend frisch und täglich, Fertigprodukte gehören nicht in meinen Alltag, es gibt sie manchmal, mit drei Kindern und zwei Hunden muss es hin und wieder schnell gehen, aber selten. Ich koche aber auch wahnsinnig gern.

    Sundri

    Hmmmh, also, ich kenne das von Malik, wenn er allein im Auto warten muss - immer auf der Beifahrerseite - jedenfalls solange es "mein" Auto gab - mir hat jemand erklärt, das sei ein Ausdruck von Respekt, mein Platz wäre für ihn tabu. Damals war es mir recht so, denn wenn er, nass und schmutzig, meinen Fahrersitz besetzt hätte, wäre das, für mich, lästiger gewesen. So lag auf dem Beifahrersitz (der eh nie benutzt wurde) immer ein Handtuch bereit.

    Ich hab diese Aussagen nie hinterfragt, sie leuchtete mit ein und damit war es gut, vielleicht deshalb Deine Seite?

    Aber Schuhe von mir hat er sich auch immer in den Korb geholt und darauf geschlafen, total süß.....

    Sundri

    Zitat

    Wer in aller Welt sagt euch so etwas??? :omg:
    Das weiss doch niemand, ob der Hund mit "hochwertigem" Futter nicht auf ganz genau dieselbe Weise gestorben wäre Und 15 Jahre ist ein stolzes Alter, so alt wird so mancher gebarfter oder hochwertig gefütterter Hund nicht. :???:

    Ich finde es wirklich unverantwortlich, treusorgenden liebevollen Hundehaltern im Nachhinein ein schlechtes Gewissen einzureden. Und hätte die Art der Fütterung dem Hund geschadet, hätte er in den15 Jahren seines Lebens viel früher schon Probleme gehabt.

    Das habe ich beim Lesen auch gedacht, WER sagt so etwas? Ich kenne wirklich auch genügend Hunde die nur Reste oder Billigfutter bekommen und keiner von ihnen ist krank oder es geht ihm schlecht..... kein Herrchen machte viel Gedöns ums Futter und alle haben ein ordentliches Alter erreicht. Ich kenne auch ne Menge Hunde die 1a ernährt werden, besser als ihre Menschen selbst, öko bio natürlich - denen geht es erkennbar nicht anders und ich kenne eine dritte Gruppe, da geben sich alle Mühe, Futtertechnisch und trotzdem kränkeln die Hunde vor sich hin, es läge wohl am Futter - aber ob es tatsächlich daran liegt? Weiß im Grunde keiner, kann auch eine Überempfindlichkeit auf "weiß der Gilb" sein. 15 Jahre sind ein wunderbares Alter und ohne Autopsie? Das kann sonstwoher gekommen sein......

    Ich bleib dabei, es ist Einstellungssache und so wie Allergien bei uns ansteigen so steigen sie auch bei Hunden an oder Pferden (Heustauballergiker etwa) - dann muss man sehen, was sich wie entwickelt. Aber das Hundefutter Lebensmittelqualität haben muss - das sehe ich nicht ein. Vielen Hunden geht es bei uns besser als vielen Kindern, auch das bedrückt mich irgendwie..... das ist eine Frage der Ethik und Moral, für mich jedenfalls. Fragen wir uns doch mal, warum immer mehr Hunde empfindlich werden? Liegt`s vielleicht doch am steten Wechsel beim Futter? Sind Hunde darauf ausgerichtet, jeden Tag etwas anderes zu bekommen? Fressen sie, wenn wir sie lassen, Preiselbeeren oder Kräuter oder Quark oder Lachsöl? Oder doch lieber ein Leberwurstbrot?

    Meine Tochter bekommt demnächst einen Dalmatiner und erkundigte sich in meinem Beisein an der Fleischtheke nach den Preisen für Rindergulasch. :mute: Da fällt mir echt nichts mehr zu ein.

    Sundri