Moin,
einen Haken hab ich bewusst nicht vorgeschlagen - weil ich mir bei diesem Hund vorstelle, das ihn das stresst. KörbchenTraining hab ich mal bei Rütter gesehen, der warf immer ein Leckerchen in den Korb, so dass der Hund bald freudig von allein hin lief und dort blieb, weil der Korb so toll war.... Ich würde das auch mit Leckerchen aufbauen. Kurze Übungseinheiten und, gleich zu Beginn, "aus dem Korb heraus" immer nur und ausschließlich (wenn jemand da ist) durch Kommando, ein Auflösen des Befehles sozusagen, sonst lernt er nicht, das er darin bleiben soll.
Ansonsten neige ich dazu, wenn ich einen Hund anbinden muss - immer eine kleine Kette zu nehmen, denn DER Erfolg, sich selbst zu befreien, der würde dazu führen, das er viele Leinen durchbeisst und bei einem abdrehenden Hund ist wohl damit zu rechnen, also, Leine durchbeißen unbedingt vermeiden. Erst wenn solche Übungen sitzen und nicht mehr stressbehaftet sind, kann die Leine kommen.... meine Jungs kann ich im Garten anbinden (der ist nicht meiner und nicht verschlossen) sie kämen nicht auf die Idee, ihre Leinen zu zerfetzen. Aber sollte das einmal passieren, ist es ein ungeheuerlich erfolgreicher Prozess, der sofort gespeichert und widerholt wird.
Ich hab an meinem Korb auch eine kleine Kette gehabt...... weil ich Diego gefühlte 120 mal während eines Frühstücks zurück bringen musste - ich in Panik, schweißgebadet, der Familie war schlecht, aber Diego war ein ganz anderer Hund und nahm das an. Einer, der unter Kontrollverlust leidet, wird alles versuchen, da weg zu kommen.....
Sundri