Beiträge von Sundri

    Moin,

    na ehrlich, da würde ich auch heulen - wenn Du mich von heute auf morgen SO behandelst?

    Die Maus hat Verlassensängste und Du schürst sie noch, indem Du sie ignorierst und ihr Privilegien entziehst, sie muss ja das Gefühl haben, das Du sie doof findest. Was hast denn das Heulen von ihr damit zu tun, das Du sie jetzt aus dem Schlafzimmer sperrst? Und ihr noch mehr Einsamkeit zumutest als sie aushalten kann?

    Hunde sind Rudeltiere, sie mögen nicht allein sein, sie sind glücklich bei einem zu sein und Dein Verhalten macht ihr mit Sicherheit Angst, zumal Du sagst, sie ist schnon ängstlich. Sie versteht doch die Zusammenhänge überhaupt nicht. Sie wird sie als Unzuverlässigkeit wahr nehmen und ihre Angst steigert sich.

    Nie käme ich auch die Idee meinen Hund nicht zu begrüßen, wenn ich dann heim komme - keine Party (okay so ein Typ ist mein Hund auch nicht, der dreht nicht hoch) aber doch ein liebevolles knuddeln und "bin ja wieder da".

    Ich würde das Alleinsein neu aufbauen, da hast ja schon mit begonnen und eventuell, falls es nicht klappt, nach einem Sitter suchen? Ansonsten, sei so gut und behandel das arme Ding wieder normal....

    Sundri

    Moin,

    na ja, es ist ein Thema rund um den Hund, warum sollte man darauf nicht eingehen?

    Das Problem ist tatsächlich, das etwas nicht ganz rund läuft - und, das ist schon ernst, er hatte den Mut es in Worte zu fassen und anzusprechen - das tun nicht alle Männer! Von daher sehe ich das positiv, weil ihm an Dir und Euch gelegen ist und es liegt an Dir, darüber nachzudenken, ob da etwas dran sein könnte.....

    Die Frage nach seiner familären Stellung sei da auch erlaubt. Jungen werden von ihren Müttern häufig anders verwöhnt als Mädchen und Einzelkinder sind eher geneigt zu glauben, sie seien der Mittelpunkt im Haus als Geschiwsterkinder - das kann dazu führen, das sie sich eher zurück gesetzt fühlen. Es gibt reihenweise Untersuchungen dazu, die will ich hier aber nicht ausführen.

    Könnte etwas dran sein?

    Ich hab mal einen Freund mit Hund gehabt, der kam mit ins Schlafzimmer, war der letzte der, wenn man das Licht ausmachte, bekuschelt wurde und der erste der morgens begrüßt wurde - er steckte einem dann eklige, feucht gekaute Kausknochen ins Bett - ihm, mir nicht - und dann war ich dran, mit morgendlicher Begrüßung, Minuten später. Eifersüchtig war ich nicht, aber gefallen hat mir das nicht. Denn mein eigener Hund musste unten im Flur schlafen.... um diesen wurde echt ein Gewese gemacht, egal ob es ums Futter ging oder ob 21 Mal (ich hab gezählt) Abends die Tür geöffnet wurde,damit der Hund nach draußen konnte, zum Auflassen war es zu kalt. Kann sich jeder vorstellen, das es da mit gemütlicher Romantik zu zweit auf dem Sofa auch nichts war..... Beim Autofahren hatte der Hund hatte einen Platz auf dem Sitz, mein Kind musste unten sitzen, weil alle Plätze belegt waren und da war mir klar "SO nicht!" Geht ja wohl gar nicht, das Kind ungesichert durch die Gegend fahren damit der Hund aus dem Fenster sehen kann. Er war dann kurze Zeit später nicht mehr mein Freund, nicht nur, aber auch deswegen.

    Überleg einfach mal und wenn es um normale Dinge geht, "immer bekommt er zuerst sein Futter" oder "immer geht es morgens erst mal um den Hund" (weil der ja raus muss) dann sollte man sich die Beziehung noch mal ansehen.... denn Verantwortung für ein anderes Lebewesen beschneidet einfach die persönlichen Freiheiten oder grenzt sie ein. Warum empfindet er so, könnt Ihr ins Gespräch kommen? Vielleicht hat er grad eine sehr gestresste Phase und wünscht sich mehr Zuwendung? Ich würde das zumindest zum Anlass nehmen, ernsthaft darüber zu sprechen und zuzuhören.

    So wie in den letzten Wochen, als es Malik schlecht ging, ich konnte kaum mehr - ohne jemanden hier zu haben - aus dem Haus, weder Freundinnen besuchen noch mal eben übers Wochenende weg fahren und das sind Dinge die wir schätzen. Aber mein Hundchen ging da vor..... momentan geht es wieder, aber ich rechne nicht damit, das es lang dauert. Wir haben auch darüber gesprochen, weil mein Mann so einer ist, der sagt "ich lasse mir mein Leben doch nicht von meinem Hund bestimmen" - aber in diesem Fall fand er das auch angemessen, auch wenn es bedeutete, das ich auf das geplante Wochenende in Dänemark verzichtet hab. Dänemark läuft nicht weg, mein Hundchen aber wohl schon.....

    Viele Grüße
    Sundri

    Zitat

    Entweder Kühltruhe, weg damit oder zurück.

    Wenn man das Viehzeug einmal im Haus hat kriegt man es nichtwieder raus. Wir haben seit Jahren Lebensmittelmotten obwohl NICHTS und ich meine NICHTS mehr unverschlossen rum steht. Die Biester sind wie die Pest weiss der Teufel wovon die sich ernähren :mute: Und dann noch Käfer? Waaaah :mute:

    Ich kann Dir helfen......

    a. die Larven ernähren sich von ganz normalen Lebensmitteln, getrockneten Brötchen, herumstehenden Nüssen.... irgendetwas liegt beinahe immer wo. Es reicht, wenn ein Deckel nicht ganz schließt, sie fressen sich durch Papier in Schokolade, also, die finden immer was.

    b. ich hab meine jetzt zu 99,9 % mit Klebelockstofffallen und Apfelsaftresten in Gläsern weg bekommen. Auf den Klebefallen fangen sich die Männchen, im Apfelsaft die Weibchen.

    c. sie treten immer nur in Intervallen auf, also eine Entwicklungsperiode zwischen Eiablage und Schlupf der Motten

    d. das Beste Mittel gegen Motten (nehm ich nächstes Mal, hat hier nämlich sehr lang (halbes Jahr) gedauert sind Schlupfwespen - DIE spüren alle Larven auf, legen ein Ei darinnen ab und dann stirbt die Larve, gibt`s über das Internet zu kaufen (google mal) und wenn ich mich nicht täusche, sogar bei Amazon. Von mehreren Bekannten weiß ich, DAS funzt ganz prima. Aber auch hier sollte man drei Intervalle abwarten, ich weiß grad nicht, ob die einem drei mal Schlupfwespeneier schicken, die Wespen sond winzig klein - die fallen einem kaum auf und sie richten keinen anderen Schaden an.

    Sundri

    P.S. die Käfer werden Speckkäfer sein, die fressen alle tierischen trockenen Produkte, das können neben Kauartikeln eben auch Wolleppiche, -kleidung oder Tapetenkleister auf Klebebasis von Tierprodukten sein. An anderes gehen sie nicht, also, keine Schränke oder so etwas. Synthetik lassen sie auch liegen, aber an Naturstoffen können sie großen Schaden anrichten, auch an Präparaten.

    Moin,

    bring es zurück - oder, wenn das nicht geht - wirf es weg..... klar kommt das mal vor, aber das ist "geschädigte" Ware, ein guter Händler sollte das nicht verkaufen, sondern zusehen, das sich das Viechzeuch nicht weiter bei ihm breit macht.

    Igitt.... ist wie mit Ungeziefer bei Biogetreide, kommt ab und an mal vor, aber würdest Du es kaufen, wenn Du die Käfer schon krabbeln siehst?

    Sundri

    Moin,

    erst mal, Glückwunsch zum vierbeinigen Nachwuchs, ansonsten - machst Du schon, soweit ich das erkennen kann, alles richtig!

    Das ist ein bisschen so, wie bei Hunden aus dem Ausland - sie brauchen eine Zeit, um anzukommen - sie kennen unsere Sprache nicht - und daher fängt man ganz neu an, wie bei einem Welpen.

    In der Wohnung in Ruhe lassen, wenn sie erschreckt, den Schwanz klemmt, flüchtet - einfach ignorieren, kein Mitleid haben, Mitgefühl und beobachten ja, aber ihr ängstliches Verhalten einfach nicht beachten. Ich kann mir vorstellen, das sie sich an immer wieder kehrende Geräusche einfach gewöhnen wird. Mit der Zeit.

    Erst mal hat sie ihr Zuhause verloren, alles ist anders, bis auf die Sprache - Gerüche, Geräusche, Menschen, einfach alles, für einen Hund, der nicht viel kennt, ist das ganz schön viel. Es dauert gut drei Monate bis so ein Hund ankommt (war jedenfalls bei meinen Spaniern so), in manchen Dingen geht es schneller - andere dauern etwas länger.

    Kommandos beibringen, wenn sie Leckerchen nicht kennt, such einfach welche, die sie mag. Meine Spanier haben längere Zeit alles ignoriert, bis sie merkten "huch - das kann man fressen und hey, das ist lecker, wo gibt´s mehr davon?" Das kann dauern - wie gesagt, wenn sie das nicht kennt. Wenn sie das nicht mag wird es schwieriger.
    Wir haben mit Perrito begonnen, die gibt es aber selten im Futterhandel, meine Jungs fliegen darauf...... die nahm selbst der skeptische Lucas und das gern. Käse oder Würstchen können aber auch toll sein. Probieren...

    Und dann lernen, wie mit einem Junghund, Du wirst merken wann sie dazu bereit ist - nichts fordern, erst mal, sie hat genug zu tun mit der Umstellung.

    Draußen machst Du das gut, Sicherheit vermitteln, nicht trösten oder streicheln, einfach ignorieren und schauen, ob sie mit zunehmender Gewohnheit gelassener wird. Mach sie auf Fahrräder aufmerksam (meine erschrecken sich auch nach Jahren noch, wenn die von hinten angesaust kommen, ich "zeige" sie ihnen) und loben, wenn sie ruhig bleibt, darfst Du sie schon - nur trösten nicht.

    Halt die Spaziergänge vorerst kurz - auch das kann Sicherheit vermitteln, schon so, das sie Bewegung hat, aber solang sie keien Freude daran hat - würde ich das Stresspensum klein halten. Diego fand Spaziergänge total überflüssig - er lief ins Gras, machte seine Geschäfte und wollte wieder rein. Gehen? Um Himmels willen - das hat ne Zeit gedauert. Helfen kann ein gelassener souveräner Hund - wenn Du jemanden kennst, der so einen hat, gemeinsam gehen.... das kann viel Scheu nehmen. Ich hatte meinen Althund und an dem hat Diego sich sehr eng orientiert, zu Beginn..... mit der Zeit war er gern draußen.

    Viel Erfolg
    Sundri

    Moin,

    für mich waren Frolic die allerletzte Rettung, mein Malik hat nämlich -egal aus was - alle Tabletten fein säuberlich heraus gekaut und unversehrt ausgespuckt, selbst aus Leber- und Fleischwurst. Als er dann täglich welche nehmen musste wurde das ein Drama - bis mein Liebster sagte, "warum steckst Du die nicht in ein Frolic?" Immerhin die viertel ich als Superleckerchen.

    Und siehe da, im Frolic nahm er alle Tabletten - ich war SO froh, denn das in den Hals stecken und Schnauze zuhalten und warten bis er schluckt, war keine besonders schöne alternative für uns - seitdem kommen sie ins Frolic und alles ist schön..... ist immer die abendliche Übung, "sitz" "pfote" und "gib Laut" (drei sind es momentan jedes Mal) und er freut sich darüber auch noch wie Bolle. :lachtot:

    Aber als Futter hab ich Frolic nie wahr genommen, als Leckerchen schon, aber auch eher in Stückchen, nur Malik bekommt sie jetzt im Ganzen - er hat Koordinationsprobleme und beißt schon mal in die Finger, je größer das Leckerlie, desto sicherer für meine Pfötchen - :hust:

    Sundri

    Moin,

    na ja, zwischen Kindern, die man mit Einsicht gewinnen kann oder denen man eine Wahl lässt und einem derartigen Hund liegen Welten.

    Malik war auch so ein Kandidat, der leitete aus einmaligen Erlaubnissen eine immerwährende Regeln ab und ich habe durch und mit diesem Hund gelernt, was Konsequenz ist, mehr als bei meinend rei Töchtern und die hab ich erfolgreich groß bekommen, aber dieser Hund war meine Herausforderung, hier musste ich mir zu 100 % sicher sein, was ich wollte, immer - kein "mal alle fünf grade lassen" - das ging bei ihm einfach nicht. Noch heut gut zu sehen, "Fuß" bei ir wird 100 % ausgeführt, bei meinem Liebsten irgendwo in Höhe Knie, bei meinen Kindern irgendwo in Seitennähe - er bestimmt, wem er wann folgt. Ich muss nur sagen "ist das Fuß" und zur Belustigung aller korrigierte er sich selbst. Ließ ich ihn mal laufen, so nebenher im Fuß musste ich das anderentags wieder vehement einfordern... Spielräume ausnutzen war echt sein Ding, deshalb gab es für ihn einfach keine, das lief besser.

    Vieles, was ich meinen Spaniern locker durchgehen lassen kann, wäre bei ihm in einer Katastrophe geendet. Er ist ein toller Hund, war mir immer ein guter Begleiter und toller Arbeitskamerad - aber wehe - ich hatte einen schwachen Tag (und was "schwach" war, hat er entschieden, nicht ich) dann musste ich mich immer wieder ganz von vorn durchsetzen. Meine Freunde meinen, ich bin immer zu streng mit ihm und meine Kinder kichern sich eines, weil sie sagen "mit jedem Hund wird Mum weicher, Malik = nie aufs Sofa - Diego = auf Einladung aufs Sofa, Lucas = eigenes Sofa. Aber Malik brauchte das, es gab keine Alternative..... er verteidigte das Sofa dann durch knurren und Zähne fletschen auch gegen meine Kinder. Also, wer sich nicht benehmen kann, fliegt raus oder in dem Fall, runter. Die anderen beiden würden sich das niemals trauen oder ich behaupte glatt, sie würden nicht mal daran gedacht haben.

    Ich erinnere mich an unsere Aubsilderin, sie sagte einmal "diese Hund ist ein gutes Beispiel dafür, das ein Hund in der Hand eine guten Anleiters ein toller Hund wird, in der falschen (damit meinte sie "weichen" Hand, würde dieser hier keine drei Jahre alt werden." Die Anlagen sich zu nehmen, was man zulässt hab ich aber auch erkannt und es war immer einfacher, ihn gleich zu bremsen.... Unterordnung war ein must have, täglich. Unterordnung kann ich von Lucas nicht fordern, er würde sich verweigern..... so unterschiedliche können Hunde sein.

    Wir haben viel zusammen glernt, ich möchte beinahe auch sagen "ich für mich eine Härte, die ich nie hatte", damit ging es meinem Hund aber gut....... er brauchte das einfach. Aber Einfach? Einfach war er und war das nie, für mich jedenfalls nicht, entspannend? Auch nie.....

    Entspannend sind die anderen Hunde, aber Malik war eine Herausforderung, im Alltag, beim Arbeiten und im Leben, jeden Tag wieder. Es gibt solche Hunde, sie sind toll, gar keine Frage, aber Einfach? Ist anders!

    Sundri

    :roll: na ja, sooo klitzeklein ist das Hundchen ja nicht mehr, gell? 17 Wochen ist schon beinahe eine lange Zeit bei einem Welpen.

    Es gibt ne Faustregel, nach jedem Fressen, Schlafen und Spielen - sofort raus und wenn Du merkst, das das Kleine am Boden shcnüffelt und sich dreht - raus..... das heißt, man sucht einen Platz auf dem man pieseln kann. Aber wenn sie im Garten gelebt hat, kann es Dir auch gut passieren, das sie Gras unter sich braucht, oder Erde und nicht auf die Idee kommt, Dir ins Haus zu machen.

    Meine Spanier waren von Beginn an Stubenrein, aber sie waren auch älter....

    Alles Gute, wir warten gespannt auf Deine Erzählungen.

    Sundri

    :D Du bist ja ganz aufgeregt....... wird schon schief gehen, bestimmt. ;)

    Ich würde ihm etwas anbieten, im Grunde sollte er nüchtern auf die Reise gegangen sein und hungrig sein. Ich würde auch versuchen, aus der Hand zu füttern und mich freuen,wenn er es nimmt. Futter annehmen ist ein gutes Zeichen, dann ist der Kleine nicht so doll gestresst.

    Du darfst das Futter aber auch in der Nähe seines Platzes einfach stehen lassen, wenn er es nicht mag, vielleicht nimmet er es, wenn er sich unbeobachtet fühlt? Schau einfach mal und trau Deinem Gefühl.

    Alles Gute
    Sundri

    P.S nicht allein lassen, die ersten Tage sind einfach so wichtig.... vielleicht hast jemanden, der sich einfach nur dazu setzen kann, solang Du unterwegs sein musst.