Beiträge von Sundri

    Zitat

    Für die Maden ja.

    this made my day :lachtot:

    P.S. ich find wenige Dinge eklig, aber Maden gehören dazu, meinem Ex sind vor langen Jahren mal die Maden (Angelköder) im Kühlschrank entwischt..... die waren zwar ziemlich unmunter (war ihnen deutlich zu kalt) aber ich hab mich geweigert den Kühlschrank zu putzen. Bääääh, ich find die so eklig, das ich Gummimaden hatte, zum Angeln, damals, die waren sogar fängig und nicht eklig.

    Und Malik fand mal ein Kanin, das bereits wieder lebte, er brachte es mir, während es Sonntagsspaziergang (toller Hund. Bringtreue nennt man das, sehr geschätzte Eigenschaft bei Jagdhunden) und ich MUSSTE es ihm abnehmen, denn er ließ es nicht fallen...... :mute: und während er es hielt, krabbelte eine Made über seine Schnauze - ach menno war mir schlecht...... auf jegliche Bringtreue hätte ich an dem Tag liebend gern verzichtet. :dead:

    Moin,

    ich bin auch mit Komposthaufen aufgewachsen, hab hier einen vor der Tür (also auf dem Grundstück)und ich Schweden auch. ich wollte nicht ohne.....

    Maden sind ja nicht immer die Larven von fleischfressenden Fliegen, sondern es gibt unzählige andere Larven, die eben auch mal im Kompost sitzen. Grundsätzlich gehören dorthin aber überhaupt keine zubereiteten Lebensmittel, also auch kein gekochtes Gemüse, Fleisch- oder Fischreste schon gar nicht, denn das zieht Ratten an.... aber auch Mist von anderen Tieren (Kaninchen bei uns) zieht Insekten an, das kann man nicht verhindern.

    Außerdem ist es natürlich! Und ich muss meinen Erdbeerkuchen ja nicht auf dem Kompost essen.... :hust:

    Tote Fisch würde ich anders entsorgen, vergraben, etwa.... und nicht im Kompost. ;) Boutulismus vom Kompost? *seuftz* .....

    Sundri

    Männer :lachtot:

    Mal ehrlich, mein Liebster ist ein großer Hundeliebhaber, ich glaub, ohne Hund könnte er nicht wirklich sein..... aber sich damit auseinander setzen? Gar nicht.... ich hab ihn mit zum Hundeplatz genommen, als Lucas zu uns kam, zwei mal, Lucas wollte nicht mit ihm arbeiten (mit meinen Töchtern auch nicht) und irgendwie mogelte er sich dann raus "ach weißt Du, so wenig Zeit und überhaupt, mach Du doch was mit dem Hund...." Mir war`s Recht.

    Nur, wünscht er sich, solang ich ihn kenn, einen Großhund, Leonberger und Co und SO einen will ich nicht, never, ich kann die Gewichtsklasse, wenn sie abgeht, nicht halten, ich find sie auch im Alltag einfach zu gewaltig (mein Schwiegervater hat eine Dogge, toller Hund, aber echt nix für mich, allein die Sabberei, igitt) und solang er also 5 Tage die Woche unterwegs ist, kommt mir kein solcher Hund ins Haus...... das sind die Folgen, denn ich bin diejenige die mit dem Hund den Alltag verbringt, ihn ausbildet und mit ihm lebt.

    Außerdem gibt es die Geschichte, das er in jeder vorherige Beziehung einen großen Hund brachte (zusammen gekauft, wer immer da auch wen überredete) und wenn der dann da war, ging die Beziehung auseinander, er ließ immer den Hund bei ihr (das ging auch nicht anders) - da werd ich den Teufel tun und mir einen großen Hund ansschwatzen lassen :lachtot: - allerdings, wie haben geheiratet, und das mit "kleinen" Hunden. ;)

    Ich arbeite mit meinen Hunden bei gemeinsamen Spazierrgängen auch nicht so sehr, ich nutze es mal aus, das ich dann nicht zwei Hunde in der Hand hab, sondern nur einen und übe dann eher Rückruf oder Aufmerksamkeitensübungen, das ist allein sehr viel entspannter.

    Kannst Du denn festmachen, woran es liegt, der so eine Meinung hat und isch zurück gesetzt fühlt? Frag doch mal, wie er sich das vorstellt?

    Sundri

    Moin,

    ich hab für Malik extra eine Schlafbox gebaut, aus Holz, hoch genug, damit er dort nicht raus klettern konnte und es hat super funktioniert. Er hat sich gemeldet, wenn er musste und das war Nachts sehr selten der Fall.

    Meine Tochter hat grad seit 3 Tagen einen Dalmiwelpen (süße 8 Wochen und 4 Tage alt), der meldet sich aus seinem Körbchen heraus, wenn er nachts raus muss.

    Ich glaub einfach ein gesund entwickelter Welpe, der artgerecht aufgezogen worden ist, meldet sich, wenn er muss, zwar hab ich gehört, das es Welpen gibt, die das nicht tun, aber erlebt - nie.... ich halte nichts von Boxen, aber das ist eine andere Sache, einen direkten Unterschied zu einer gebauten Schlafbox oder Box sehe ich jetzt auch nicht.

    Sobald Malik zuverlässig stubenrein war, bekam er aber auch einen richtigen Korb. Wenn Hunde so eine Box (offen!!!) als sicheren Rückzugsort ansehen, warum nicht?

    Sundri

    Zitat

    Ja, dass mich vorübergehend jemand unterstützt, habe ich auch schon in Betracht gezogen...
    Ich muss ja ab Montag wieder auf Arbeit...ich gehe kurz nach 6 und bin halb 5 wieder da. Das ist natürlich auch ein super langer Zeitraum und mich plagt das schlechte Gewissen ohnehin. So war es eigentlich auch nicht vorgesehen.
    Aber es geht ja schon los, wenn sie unten die Haustür ins Schloss fallen hört...

    Ich habe ihr gestern noch eine Box bestellt, das sie einen schützenden Rückzugsort hat. Ich will ja, dass sie entspannt ist, wenn ich nicht da bin.

    Die Nachbarn werde ich morgen bisschen besänftigen und noch mal mit denen das Gespräch suchen. Dass das Jaulen nicht geht, das ist mir vollkommen bewusst. Zum einen ist es störend, zum anderen leidet mein Hund.

    Das ist wirklich viel zu lange, das schaffen die wenigsten Hunde jemals überhaupt :sad2: Ich denke, eine Sitterlösung ist das Einzige was da bleibt, jemand bei dem sie bleiben kann, während Du unterwegs bist oder jemanden der komm und ein wenig Zeit mit ihr verbringt, auch raus geht....

    Sundri

    Zitat

    Und die andern zwei Bollen hat sie liegen gelassen? Dafür geht sie jetzt die rote Box holen, oder? :hust:


    :lachtot: das hab ich auch gedacht....... oh man, es geht auch kompliziert.....

    Was bin ich froh, in meinem ganzen Hundeleben hab ich vielleicht 10 Tüten gebraucht und davon 5 auf in den letzten Wochen auf dem Hundeplatz. Wir wohnen mittlerweile direkt so, das die Jungs nur über die Straße an den Feldrain müssen und bei meinem alten Hundchen, das 15 mtr. für ein Häufchen braucht, schätze ich das doch sehr..... wenn wir aber mal in der Stadt sind, gehen wir vorher ne lange Runde und dann hab ich Tütchen dabei, ich finde, das versteht sich von selbst. Als Malik ganz klein war, hab ich dafür auch mal Handschuhe genommen..... aber Tütchen sind doch einfacher.

    Sundri

    Moin,

    ich fand, manche Beiträge gehen in die Richtung, "es gibt aber was Besseres und Frolic muss echt nicht sein", und bitte, vielleicht hab ich das überbewertet - ich will keinen Streit anzetteln....

    Sundri

    P.S. Malik kaute auch alles, selbst Leberwurst, deshalb hat er nämlich früher seine Tabletten aus allem heraus gekaut und ausgespuckt..... das war echt lästig. Heute schlingt er alles runter, so fix, das ich ihm einen etwas kleineren Napf gekauft hab, aus dem er langsamer fressen muss und die Tabletten leg ich einfach morgends aufs Nassfutter, danach ist er sowas von gierig, die frisst er gleich mit :hust: Abends gibts die Tabletten in Hundewürstchen, hab ich extra bei Schecker bestellt.... er kaut sie nicht mehr raus, ich hab nicht gedacht, das mich das eines Tages mal betrüben wird. :tropf:

    Moin,

    ich finde man muss sich nicht entschuldigen, wenn man Frolic als Leckerchen gibt, solang der Hund ansonsten anständig gefüttert wird und alls hat, was er braucht.....

    Ich hab auch "gute" Leckerchen, von Perrito, die schneide ich teilweise aber auch noch extra klein, meine Jungs fliegen drauf, nur Malik kann ich sie nicht mehr geben, weil er zu sehr schnappt und ich dann blaue Flecken an den Fingern hab und so bekommt er momentan Frolic (im Ganzen) oder kleine Markies, er mag sie, Lucas eher nicht, kann man nehmen, muss man aber nicht. ;)

    Allerdings Frolic haben bei Malik in seinen ganzen 14 Jahren nichts ans Faszination verloren, kein bisschen - aber es gab Jahre dazwischen, da gab es keine Leckerchen mehr... von daher gönne ich sie ihm von Herzen.

    Ich persönlich koche täglich für meine Familie, bevorzugt frisch oder auch mal TK Gemüse, aber hin und wieder gibt`s auch etwas Ungesundes, das schadet uns nicht und den Hunden sicher auch nicht.

    Lasst mal alle fünf grade sein.

    Sundri

    Moin,

    ich verstehe Dich nun besser und mal ehrlich, Du hast doch dann schon wahnsinnig viel erreicht, sei stolz darauf.... und doch, schnell ist so eine Sache.... das wird sie spüren.

    Versuch die Nachbarn mit ins Boot zu holen, erkläre Ihnen worum es geht, bitte um Geduld. Ich kann sie verstehen, ein jaulender Hund, stundenlang ginge mir gewaltig auf den Keks.... ich halte so etwas nicht gut aus. Selbst das wiehrende Pferd gegenüber, wenn es mal ohne Kumpel sein muss, stellt mich auf die Probe und das geht keine Stunden lang.

    Gut, wenn sie so aufdreht würde ich auch keine langen Begrüßungen machen, wir haben bei Malik seinerzeit ein Abbruchsignal eingeführt, er steigerte sich, als er jung war, auch sehr in solchen Momenten. Ich hab ihn begrüßte (weil ich damals auch noch nicht so viel wusste wie heute) und wenn es dann gut war - hab ich beide Arme vor der Brust verschränkt und deutlich "zu Ende" gesagt und ihn ignoriert, das hatte er fix begriffen, aber das sollst auch handhaben wie Du magst, es hörte sich im ersten Moment nur wirklich schlimm an.

    Und auch ja, wenn sie so sehr Steicheleinheiten fordert - dem würde ich auch nicht nachgeben. Lecken geht meiner Meinung nach gar nicht. ;) Ich schicke meine Jungs dann auch mal auf ihren Platz.

    Vielleicht machst mal ne Pause und übst später noch mal, oder morgen? Das ist wohl das Schwierige, das Üben ist das eine, abe Stundenlang verschwinden, wenn sie es noch nicht kann - etwas ganz anderes, denn am Ende musst Du immer wieder von vorn beginnen und wenn ich mir hier so manche Threads ansehe, kann das zum einen dauern und zum anderen die Problematik verstärken. Deshalb ja mein Tipp, eventuell einen Sitter zu suchen? Erst mal..... oder eine Freundin bitten oder so? Es nutzt Euch ja nichts, wenn Du an freien Tagen übst und dann plötzlich wieder stundenlang weg bist.

    Sundri

    Moin,

    sie sind was Du sagst, Theorien - und je nach Hund sind sie ein super Tipp oder eben sie bewirken genau das Gegenteil. Mein Hund ist ein sehr verhaltener Hund, er freut sich - aber er dreht nicht auf oder durch, wenn ich ihn ignorieren würde, beim heimkommen, wäre das für ihn ein Weltuntergang, also wird einen Moment gekuschelt und er ist es zufrieden. Kein Beachten soll man bei Hunden machen, wenn sie eben total abdrehen - und man kann das auch lassen, wenn einem das gefällt. ;) Am Ende finde ich, ist es auch angemessenes Verhalten, wenn ich heim komme und meine Hunde kommen und begrüßen mich, so wäre es unter Hunden auch, ignorieren ist da eher eine Strafe.

    Du hast einen Tierheim Hund - ich hab, Ende Oktober meinen Spanier bekommen - so ein Systemwechsel verunsichert Hunde, ,alles ist fremd, Geräusche, Gerüche, Kommandos (bei mir kam noch die Sprache hinzu) - je nach Hund dauert es bis zu einem halben Jahr bis er überhaupt zu Hause angekommen ist. Lucas beginnt jetzt, fremde Hunde anzuzicken, bislang war das mit ihm alles easy going. Wie sagte mein Trainer, "Na, ist er endlich ganz angekommen!"

    Die ersten Wochen lief er mir ununterbrochen nach, und im Laufe der Zeit begann er, unsere Abläufe zu erkennen. Kam nicht mehr jeden Morgen bis vor die Badezimmertür mit.... sondern blieb liegen. Heute geht er nach dem Fressen auf seinen Platz (in einem anderen Raum) früher ließt er mich nicht aus den Augen.... ich war jetzt, letztes Wochenende das allererste Mal über Nacht weg, er hat es gut ausgehalten, war aber, als ich wieder kam, sehr sehr kuschelig und auf Körperkontakt bedacht, krabbelte mir (mit 25 Kg :lol: ) auf den Schoß, was er sonst nie tut - aber ich hab das Gefühl gehabt, er braucht das.....

    Lucas ist ein sehr souveräner Hund, Deine Hündin, wie Du sie beschreibst, nicht - bei ihr kann vieles länger dauern. Wenn ihr, Dir, hinterhergehen, Unsicherheit ist dann verunsichert es sie vielleicht noch mehr, wenn sie immer weg geschickt wird? Das kann gut sein.

    Bei Euch haben sich viele Dinge getan, durch OP, zu Hause bleiben, Lebenspartner ist plötzlich ein paar Tage weg, es kann einfach sein, das sie noch keinen Tagesabluaf, keine Regelmässigkeit für sich gefunden hat, etwas, worauf sie vertraut. Lucas etwa weiß ziemlich gut, wie unser "normaler" Tag abläuft, er ist eher an den Wochenenden etwas durcheinander, da kommen die Kinder und mein Liebster (arbeitet auch unter der Woche woanders). Das verunsichert einen unsicheren Hund zusätzlich.

    Und dann kann es sein, das ihr das wirkliche Allein bleiben nicht zuverlässig aufgebaut habt. Da ist sie einsam und tut das, was ein normaler Hund tut, seine Familie rufen und Du "bestrafst" sie zusätzlich - das kann sie nicht verstehen..... ich weiß, das war sicher nicht Deine Absicht, aber so nimmt sie es wohl auf und das verstärkt ihre Furcht.

    Zum Anstupsen, als meine Spanier das erste Mal kamen und mich anstupsten - also von sich aus in Kontakt mit mir getreten sind, weil sie etwas brauchten oder wollten - da war für mich ein ganz besonderer Tag. Es war so ein von Du und ich zum wir - ich hab mich gefreut.... da begann ein Miteinander für uns, das Eis war gebrochen und es war so schön.

    Lucas stupst mich ab und an und möchte Streicheleinheiten, je nachdem wie mir ist, gebe ich dem auch mal nach - wir sind ein Team, er darf lernen, das es mal geht und wenn ich keine Zeit, Lust oder sonstwas hab, dann sage ich "nein" und es ist gut. Wenn Du dem nachgibst, übernimmt Dein Hund nicht die Weltherrschaft, bestimmt nicht.

    Hinterfrag die Regeln, die Dir jemand stellt, übernimm sie nicht einfach...... manche machen bei manchem Hund absoluten Sinn, andere sind überflüssig. Sofa etwa, Malik (mein Ersthund) war so ein Hund, der aus einer einmaligen Erlaubnis eine unabwendbare Regel machte, einmal Sofa - MEIN Platz, der wurde verteidigt - also durfte er nie wieder aufs Sofa, sein Leben lang nicht..... Diego kam auf Einladung, ging aber sofort wenn ich sagte "runter" - der wäre nie auf die Idee gekommen, diesen Platz als MEINS anszusehen und bei Lucas ist es ebenso..... meine Hunde dürfen nur auf Einladung aufs Sofa, auf manches ja, auf manches nicht.

    Regeln stellst Du auf und für Dich müssen sie Sinn machen und für den Hund um den es geht, für niemand anderen sonst.

    Sundri